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Bookbot

Richard Faber

    6. Juni 1943
    Lateinischer Faschismus: Über Carl Schmitt - den Römer und Katholiken
    Bernhard Groethuysen
    Blütenstaub
    Hochsensible Kinder
    Kybele - Prophetin - Hexe
    ad Jacob Taubes
    • In Nähe und Ferne zu Berlin-Potsdam

      Soziokulturelles und Wissenschaftshistorisches aus Anlass von Klaus Heinrichs Auseinandersetzung mit der NS-Kunstreligion: „Friedrich Schinkel und Albert Speer“

      In Nähe und Ferne zu Berlin-Potsdam2023
    • In den letzten Jahren findet in der Novalis-Forschung so etwas wie ein ›Netzwerk Turn‹ statt – etwa in der Erforschung des romantischen Briefes, aber auch der frühromantischen Geselligkeit, Philosophie, Naturwissenschaft und nicht zuletzt der Poesie selbst. Charakteristisch dabei ist der Fokus einerseits auf Hardenbergs Suche nach dem »Unum des Universums«, andererseits auf seinem Verständnis des romantischen Projekts als »Systemlosigkeit, in ein System gebracht«. Anlässlich des 250. Jubiläums von Hardenbergs Geburtstag galt folglich das Erkenntnisinteresse der von der Internationalen Novalis-Gesellschaft in Wiederstedt und Halle veranstalteten Tagung der Würdigung von Hardenbergs wiederholten experimentellen Versuchen, alles mit allem sinnvoll im Netzwerk zu verbinden, wenn auch nur ansatzmäßig-asymptotisch: ›Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft‹. Was heißt das im Bereich der literarischen Form? Oder der Form von Freundschaftsgruppen, von der Gesellschaft, von politischen und juristischen Ordnungen? Welche Rolle spielt diese diskursive Strategie in den Schriften zur Musik, zur Botanik, zur Mineralogie, in der Signaturenlehre, überhaupt in der Naturphilosophie oder im Nature Writing, in der Historiographie und Erinnerungskultur?

      Blütenstaub | Jahrbuch für Frühromantik, Bd. 82023
    • ad Jacob Taubes

      Historischer und politischer Theologe, moderner Gnostiker

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Jacob Taubes, geboren 1923 in Wien und gestorben 1987 in Berlin, gilt als bedeutender Religionsphilosoph, wobei er treffender als Judaist und Religionssoziologe beschrieben werden kann. In seinem Freundeskreis war er ein kritischer Diskussionspartner und eine Quelle für Anregungen. Taubes dachte oft in absoluten Gegensätzen, insbesondere in Bezug auf Carl Schmitt, den er als seinen Hauptgegner betrachtete, aber auch als faszinierende Figur. Der erste Essay von Richard Faber, Taubes' Doktorand und Assistent in den 1980er Jahren, thematisiert den Antipoden Hans-Joachim Schoeps, der für eine schöpfungstheologische "Theokratie von oben" steht, während Taubes für eine messianische "Theokratie von unten" plädiert. Faber behandelt auch die Auseinandersetzung zwischen Taubes und Gershom Scholem, die seit den 50er Jahren von Konflikten geprägt war, im Essay "Walter Benjamin und das 'Vater unser'". Zudem präsentiert er "Moderne Gnosis", in dem Taubes Paulus als Decknamen für den "Erzketzer Marcion" interpretiert, den er als den wahren Apostel ansieht. Der Band schließt mit einer Sammlung politisch-religiöser Witze, die Taubes' Identität und Abgrenzung von seinen Feinden reflektiert.

      ad Jacob Taubes2022
      4,0
    • Blütenstaub

      Jahrbuch für Frühromantik, Band 6

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Blütenstaub2021
    • Bernhard Groethuysen

      Deutsch-französischer Intellektueller, Philosoph und Religionssoziologe

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden
      Bernhard Groethuysen2021
    • Mittelmeerstudien: Ein pluriverses Universum

      Zivilisationen und Religionen im antiken Mittelmeerraum

      • 475 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Der antike Mittelmeerraum war unzweifelhaft ein pluriverses Universum. Der vermeintlich einheitliche Raum wurde geprägt von unterschiedlichen Einheiten, die in intensivem Austausch miteinander standen, und so wurde das Mittelmeer zur Wiege zahlreicher Religionen.0Wer 'Mittelmeerraum' sagt, bringt Fernand Braudels Forschungen ins Spiel und legt eine Analogie zu seinem Grundkonzept für die antike Welt nahe. Von einer longue durée wird auch in diesem Sammelband ausgegangen, in dem die bleibende Bedeutung der antiken und vorantiken Hochkulturen für die Religionen des Mittelmeerraums dargelegt wird. Dabei wird keine umfassende Religionsgeschichte des antiken Mittelmeerraums vorgelegt, sondern entsprechend der dynamischen Komplexität des Raumes werden Akzentuierungen mediterraner Religionsgeschichte des Mittelmeerraums vorgenommen.

      Mittelmeerstudien: Ein pluriverses Universum2015
    • Die Phantasie an die Macht?

      1968--Versuch einer Bilanz

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die in regelmäßigen Abständen bis heute immer wieder belebte Debatte über die 68er und ihre Auswirkung auf die gesellschaftspolitische Entwicklung in Deutschland ist Anlass für einen prüfenden Blick auf viele der damals entworfenen Problemlösungen. Der erstmals 2002 erschienene Sammelband will ein Stück historischer Aufarbeitung leisten und die damaligen Lösungsversuche auf ihre Gültigkeit hin untersuchen. Viele entscheidende Fragen von damals wie zum Beispiel Bildungsnotstand und Universitätsmisere, Demokratiedefizit und Globalisierung sind immer noch offen oder haben sich sogar weiter zugespitzt. Mit Beiträgen von Helena Kanyar-Becker, Rüdiger Hentschel, Klaus Kreppel, Fritz Vilmar, Cornelia Brink, Alfred Krovoza, Wolf-Dieter Narr, Erhard Stölting, H.D. Kittsteiner, Werner Post, Klaus Lichtblau, Jürgen Lind, U. Kohlmann, Richard Faber, Stephan Eric Bronner, Klaus Lichtblau, Jürgen Link u.a.

      Die Phantasie an die Macht?2002
    • Abendland

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Richard Fabers umfassende Untersuchung beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Materialität und menschlichem Handeln. Er analysiert, wie Materialien unsere Wahrnehmung und Interaktionen beeinflussen und welche Rolle sie in verschiedenen kulturellen Kontexten spielen. Durch zahlreiche Beispiele und historische Einblicke wird deutlich, dass das Verständnis von Materialität entscheidend für die Gestaltung unserer Umwelt und Gesellschaft ist. Fabers Arbeit lädt dazu ein, die oft übersehenen Aspekte der Materialien in unserem Alltag neu zu betrachten und deren Einfluss auf unsere Lebensweise zu erkennen.

      Abendland2002