Verkaufsprospektgesetz
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden






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In Zeiten des umfassenden „controlling“ und weltumspannender Abhörtechnologie, wird besonders oft an das Vertrauen appelliert. Darüber hinaus ist Vertrauen nicht nur eine öffentliche, sondern auch eine individuelle, ja intime Kategorie. Oft genug wird Vertrauen emotional, ja irrational gegen alle Wirklichkeit in Stellung gebracht. Der Akt des Vertrauensbruchs wird noch immer als gravierender Verstoß gegen die gesellschaftliche Ordnung betrachtet, dabei sind Vertrauensbrüche ständige Begleiter des Alltags. Der bloße Akt des Vertrauen-Spendens ersetzt Werte. Der Akt des Vertrauenentzugs zerstört sie. Vertrauen ist mithin der Stoff, aus dem die Träume gesellschaftlichen Arrangements sind. Die Autoren des Bandes fragen nach Zusammenhängen zwischen den Vertrauensverhältnissen und den jeweiligen sozialen, kulturellen, politischen, religiösen, ethischen Rahmenbedingungen.
Die Frage nach dem „Wert“ des Menschen hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts von der anthropologischen oder ethischen auf die ökonomische Ebene verlagert. Längst bestimmen Überlegungen nach der Rentabilität, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem Kosten-Nutzen-Faktor weltweit das Denken. Der Band sucht nach Möglichkeiten und Alternativen, ohne dabei die Wucht der Ökonomisierung der Welt zu negieren. Das Besondere des vorliegenden Bandes liegt in seiner Interdisziplinarität und in seinem interkulturellen Ansatz: Germanisten, Juristen, Kultur- und Erziehungswissenschaftler aus europäischen und asiatischen Ländern untersuchen die Narrationen über Wert und Unwert von Menschen in der Gegenwart wie auch im historischen Verlauf. Mit Beiträgen von Kayo Adachi-Rabe, Karin Amos, Klaus Antoni, Alexander Baur, Hermann Broch, Dakha Deme, Dorothee Kimmich, Ulrike Kistner, Leo Kreutzer, Anne-Katrin Lorenz, Carlotta von Maltzan, Chetana Nagavajara, Manfred Stassen, Arata Takeda, Jürgen Wertheimer
Die Entwicklung der Energieversorgung in der Region Hamm und dem südlichen Münsterland
Die Entwicklung der Energieversorgung im nordöstlichen Ruhrrevier, insbesondere in der Region Hamm und dem südlichen Münsterland, ist eng mit der Geschichte der Zechen verbunden. Bereits im 19. Jahrhundert führte die Nähe zum Steinkohlenbergbau zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Die damals geschaffene Infrastruktur, einschließlich Eisenbahnen, Wasserstraßen sowie Gas-, Elektrizitäts- und Wasserwerken, integrierte die Region in die fortschreitende Industrialisierung und machte sie zu einem bedeutenden Energiezentrum in Deutschland. Heinz Assmann und seine Mitautoren beleuchten die vielfältige Entwicklung, die von Fortschritten, Schwierigkeiten und Rückschlägen geprägt ist und über 150 Jahre andauert. Dabei wurden überraschende Erkenntnisse und Zusammenhänge entdeckt, die für die lokale und regionale Geschichtsschreibung von Bedeutung sind. Auch ein Ausblick auf die bereits begonnene Energiewende und deren Auswirkungen auf die Region wird gegeben. Durch zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Karten wird das Werk zu einem abwechslungsreichen Leseereignis, das im übertragenen Sinne „Mehr Licht …“ in die Entwicklung der Energieversorgung „… zwischen Ruhr und Lippe“ bringt.