André Gide Bücher
André Gide war ein französischer Autor, dessen Werk sich vom Symbolismus bis zum Antikolonialismus erstreckte. Seine Fiktion und autobiografischen Werke legen den Konflikt zwischen seiner Erziehung und gesellschaftlichen Zwängen offen. Gides Werk erforscht Freiheit und Selbstermächtigung angesichts moralistischer Einschränkungen, angetrieben von seinem Streben nach intellektueller Ehrlichkeit. Seine selbsterforschenden Texte spiegeln die Suche nach authentischer Identität wider, die alle Aspekte der eigenen Natur umfasst, ohne dabei Werte zu kompromittieren.







Journal
- 1392 Seiten
- 49 Lesestunden
Das Journal von André Gide kann als das Hauptwerk des Schriftstellers betrachtet werden. Der originale Text ist in vielerlei Hinsicht transgressiv gegenüber der gängigen Moral – er thematisiert Tabus der Sexualität, gängige Ideen, Klischees, Ideologien und Religion. Gleichzeitig ist er sowohl ernsthaft als auch humorvoll, gravitätisch und leicht, schnell und langsam. Das Werk besitzt eine unerwartete Weite und Tiefe. Diese Anthologie, die sich auf die Kunst der Verdichtung beruft, die für Komponisten von Bedeutung ist, hat das Ziel, sowohl das Wesentliche als auch das Unwesentliche zu erfassen.
«Dann geschah etwas Außergewöhnliches: Ich sah ihn plötzlich seinen Kopf in die Hände nehmen und in Schluchzen ausbrechen. Es konnte keine Rede mehr von Vortäuschung sein; es waren echte Schluchzer, die seinen ganzen Körper erschütterten, echte Tränen, die ich sah, wie sie seine Finger benetzten und über seine Wangen liefen, während er zwanzigmal mit einer verrückten Stimme wiederholte: - Meine Frau liebt mich nicht mehr! Meine Frau liebt mich nicht mehr!»
Corydon
Vier sokratische Dialoge
In dieser autobiographischen Schrift schildert André Gide mit großer Offenheit seine ersten Lebensjahrzehnte: die Kindheit im streng puritanischen Elternhaus, die Zeit in den literarischen Zirkeln von Paris, schließlich die entscheidende Reise nach Nordafrika im Jahr 1893. Hier wird sich Gide seiner Homosexualität bewusst, löst sich aus den Konventionen seiner Erziehung und beginnt ein freies, selbstbestimmtes Leben. Dieser Selbstbericht löste bei seinem Erscheinen im Jahr 1920 heftige Reaktionen aus. Dem heutigen Leser zeigt das Lebenszeugnis des scharf beobachtenden, sich selbst gegenüber schonungslos aufrichtigen Individualisten den Autor als einen bedeutenden Wegbereiter der Moderne.
Die Schule der Frauen. Roman
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Im Mittelpunkt dieser drei psychologischen Erzählungen stehen die Rolle der Frau in Ehe und Gesellschaft sowie der Kampf um persönliche Freiheit. Eine junge Frau entlarvt die Egoismen ihres Mannes, während die Tochter, in einem Brief, für ihr Recht auf eigene Persönlichkeit eintritt, das der Mutter verwehrt blieb.
Der Griesgram
- 63 Seiten
- 3 Lesestunden
Ein Griesgram, der namenlose Protagonist dieses abgründigen »äußeren Monologs«, stellt in wütenden Tiraden die abgeschmackte Belanglosigkeit dieser Welt bloß, der sich Frau und Kinder, der einzige Freund, überhaupt die gesamte Menschheit längst ergeben haben. Doch seine Überheblichkeit befreit ihn nicht, vielmehr zwingt sie ihn immer wieder zurück ins enge gesellschaftliche Korsett. Gides Erzählung, eine zynische »Weihnachtsgeschichte«, bei der sich sein Protagonist gehörig verrechnet, ist das verschrobene Protokoll einer griesgrämigen Implusion und einer tödlichen Explosion, fabelhaft in Szene gesetzt von Nanne Meyer. Erst 1993 entdeckt, entstand das Manuskript »Le Grincheux« vermutlich in den Jahren 1925/26 und erscheint nun erstmals in deutscher Sprache.
„Die Falschmünzer“ sind ein sublimes sprühendes Gedankenspiel. So gesehen bedeuten sie einen Gipfel heutiger Kunst. Diese Perspektive drängt sich jedenfalls zwingend auf. Aber auch sie wird nicht allen Aspekten des rätselvollen Buches gerecht. Denn es enthält Elemente ganz anderer Art: die Tragik des Menschentums: Gefahr, Abenteuerlust und Sehnsucht der Jugend: die Tränen der Kreatur neben dem Lächeln der Ironie.
Ein literarisches Kleinod: eine bisher unbekannte erotische Erzählung von André Gide Am 28. Juli 1907 besucht André Gide das Fest seines Freundes Eugène Rouart. Man amüsiert sich, der Wein fließt in Strömen. Gide entdeckt den jungen Ferdinand Pouzac und ist von dessen erotischer Ausstrahlung fasziniert. Er beobachtet ihn und sucht seine Nähe, bis Ferdinand ihn schließlich spät in der Nacht nach Hause begleitet. Dort geben sie sich der Liebe hin. Ferdinand, der bei der Liebe gurrt wie eine Taube, trägt fortan den Spitznamen 'die Ringeltaube'. André Gide hält dieses Erlebnis sofort in einer Erzählung fest. Doch er wird sie nie publizieren. War sie ihm zu persönlich? Eine sensationelle späte Entdeckung von Gides Tochter – nun erstmals veröffentlicht.
Uns naehrt die Erde
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Mord als launenhafter Willkürakt Ein Gerücht über die Gefangennahme des Papstes durch Freimaurer veranlaßt einen braven Bürger, zur Befreiung nach Rom zu eilen. Dort fällt er Hochstaplern in die Hände und schließlich einem undurchsichtigen Anschlag zum Opfer. André Gide stellt in diesem satirischen Roman stärker denn je falsche kirchliche und bourgeoise Moral an den Pranger.
Der Immoralist
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
Ein Roman mit Kultstatus Der junge Archäologe Michel erkrankt auf seiner Hochzeitsreise in Nordafrika an Schwindsucht. Während seiner langwierigen Genesung wird ihm seine latente Homosexualität bewußt. Doch ein weiter Weg ist zu gehen, bis Michel sich dem wirklich stellen wird.
Paludes, oder die Woche im Alltag eines Literaten, der auf Reisen ist. In dem seltsamen Mikrokosmos, den André Gide schildert, dominiert die Figur des Tityre, eines Hirten aller Zeiten, der in den Sümpfen lebt, wo ein ungewöhnliches Leben pulsiert. Doch wer ist dieser Tityre, der sich von Schlickwürmern ernährt, mangels nahrhafter Fänge? Vielleicht Richard, der bedürftige Waisenkind, arm aus Tugend, der bereit ist, eine Frau aus Würde zu heiraten, ohne Liebe. Oder Hubert, der Rationalist, dessen Spezialität es ist, die Panther mit einer Wippe zu jagen. Oder, einfacher, der Erzähler, ein Liebhaber des Wandels, der mit freudigem Herzen mit Angèle aufbricht, aber nicht über Montmorency hinauskommt. Denn egal, in welche Richtung man geht, der Mensch kehrt immer zu sich selbst zurück. Unter dem Deckmantel eines gelehrten Dilettantismus und einer kunstvoll kontrollierten Fantasie zeigt sich das Tagebuch eines Mannes, der seine Tage mit gemessenem Zauber und einem scharfen Sinn für Rhythmus lenkt. Der scheinbar nachlässige Ton fehlt nicht an Harmonie und Humor und bietet bei Bedarf eine scharfe Satire auf die Literaten, vom Philosophen bis zum Gelehrten.
Ein mitfühlendes Dokument einer verzweifelten psychologischen Situation Jérôme liebt seine Cousine Alissa, die jedoch wegen eines prägenden Erlebnisses in ihrer Kindheit der körperlichen Liebe entsagen will. Obwohl sie seine Gefühle erwidert, zieht sie sich von Jérôme zurück, für den sie jahrelang ein ungelöstes Rätsel bleibt. Erst nach Alissas Tod gibt ihr Tagebuch erschütternden Aufschluß über ihre Sehnsüchte.
Thema dieses schmalen Werks ist die Selbstfindung eines schwärmerischen jungen Mannes und sein Zurückfinden in die reale Welt. Eine großartig erzählte psychologische Charakterstudie, die auch gerade ein jüngeres Publikum begeistern kann. Gérard Lacase besichtigt mit zwei Freunden die Ruine von Schloß Quartfourche und nimmt dies zum Anlass, die Geschichte des Ortes zu erzählen, die gleichzeitig ein Stück seiner eigenen ist. 25 Jahre ist es her, dass sich der Protagonist für eine Woche zu Forschungszwecken auf den Landsitz begeben hatte. Entgegen seiner Erwartungen ist das Leben der seltsamen Schlossgesellschaft eintönig, ohne Zerstreuung, und läuft jeden Tag genau gleich ab. Schon im Begriff seinen Aufenthalt früher abzubrechen, stößt er auf ein Portrait von Isabelle, der Mutter des behinderten Jungen Casimir. Dieser Anblick fesselt ihn so, dass er sich entschließt zu bleiben. Er versucht alles über diese Frau, die ihren Sohn verlassen hat, herauszufinden und verliebt sich in ein Konstrukt seiner Phantasie, das ihn auch nach seiner Rückkehr in Paris nicht ganz loslässt. Erst ein Jahr später begegnet er Isabelle zum ersten Mal. Er bringt sie dazu, ihr Geheimnis zu lüften, was sein Traumbild in Sekundenschnelle zerbrechen lässt - 'Kein Wort des Bedauerns, außer für sich selbst!' hat die Frau übrig, die auf dem Portrait so zart und zerbrechlich wirkte und letztendlich nur Unglück über ihre Familie gebracht hat.
Die Pastoral Symphonie
Die enge Pforte 2 Erzählungen
Autobiographisches 2
Tagebuch 1903-1922
Die Pastoralsymphonie
Die Heimkehr des verlorenen Sohnes
Die Sammlung der Essays von Andre Gide schließt die zwölfbändige Edition seiner Gesammelten Werke ab. Sie zeigt Gides vielfältige Persönlichkeit und sein humanistisches Engagement. Der letzte Band umfasst Essays über Dostojewski, die Dialoge "Corydon", sowie Texte zu Literatur und Politik, von Oscar Wilde bis "Die Zukunft Europas".
Art bitraire. Die Kunst der Willkür
- 106 Seiten
- 4 Lesestunden
André Gide strebte an, die revolutionären Ideen Mallarmés auf den Roman zu übertragen, was jedoch zur Zersplitterung des Genres führte. Seine Werke „Die Gräfin“ und „Die WillKür“ bieten humorvolle Kommentare zur Literaturgeschichte. Die Texte schaffen eine absurde Echokammer, in der wiederkehrende Motive lebendig werden.
Erzählende Werke III
- 464 Seiten
- 17 Lesestunden
Der gemessene Ton des hoffnungslosen Nihilismus, der "Die Fälscher" durchdringt, zerschmettert schnell jedes Bild von André Gide als dem nörgelnden und gottlosen Buddha eines Vierteljahrhunderts von Intellektuellen. In scharfer und brillanter Prosa entwickelt sich eine schäbige, zynische und unnötig alarmierende Erzählung, die eine breite Palette von ansonsten harmlosen und hauptsächlich bürgerlichen Pariserinnen und Parisern umfasst. Aber der Schauplatz könnte überall sein. Von der Pubertät über die Jugend bis zum Tod ist "Die Fälscher" ein seltenes Nachschlagewerk menschlicher Unordnung, Schwäche und Verzweiflung.
Erzählende Werke 1
- 587 Seiten
- 21 Lesestunden
Sämtliche Erzählungen
- 645 Seiten
- 23 Lesestunden
Ein inspirierender Diskurs über die Kraft der Musik von André Gide. Gide, einer der großen Intellektuellen des zwanzigsten Jahrhunderts und ein leidenschaftlicher Pianist, lädt die Leser ein, Frédéric Chopin als Komponisten neu zu bewerten, der von einer Musikgemeinschaft „verraten... tief, intim, total verletzt“ wurde, die sein Werk grundlegend missverstanden hat. Als tiefgründiger Bewunderer von Chopins „Promenade der Entdeckungen“ streut Gide musikalische Notationen in den Text ein, um seine Argumente zu beleuchten, doch am bewegendsten ist Gides eigene poetische Ausdrucksweise für die Musik, die er so liebte.
Zwei Romane mit einem Nachwort von Brigitte Sändig. DDR, Berlin 1985.
Der schlechtgefesselte Prometheus. Und andere Erzählungen
- 238 Seiten
- 9 Lesestunden
Der vierte Band der neuen Gide-Edition bei dtv umfasst die Erzählungen Die Reise Urians, Der Liebesversuch, Paludes und Der schlechtgefesselte Prometheus. Sie zeigen Gides satirischen Humor und Experimentierfreude, die ihn zu einem bedeutenden Pionier der Moderne machen.
Literaturmagazin - 5: Der neue Irrationalismus
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
German
Beiträge zur Romanistik - 1: Briefwechsel 1904 - 1933
- 242 Seiten
- 9 Lesestunden
Gesammelte Werke III. Autobiographisches
- 848 Seiten
- 30 Lesestunden
Gesammelte Werke - 5: Reisen und Politik
Afrika: Kongoreise, Rückkehr aus dem Tschad, Kürzere Reisestexte
- 545 Seiten
- 20 Lesestunden
Der Belgisch-Kongo (heute die Länder Kongo, Zaire und Zentralafrikanische Republik) hat Reisende seit Jahrhunderten mit seinen geheimnisvollen und strahlenden Landschaften sowie seinen reichen Stammeskulturen fasziniert. Während das Gebiet bis ins kleinste Detail untersucht wird, ist Gide sich seiner Position als reaktionsfähiger Außenstehender bewusst. Er beansprucht keine kulturelle Vertrautheit - vielmehr behandelt er alles, was er beschreibt, mit der Autorität eines Schriftstellers, dessen verblüffende Wahrnehmung Orte und Menschen unvergesslich in der Vorstellung lebendig werden lässt.
Tagebuch 1889-1939
Band II
Theseus
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
Theseus, mythical hero of Athens, narrates his life story in an existential vacuum following the failure of his marriages, the death of his son, Hippolytus, his own famous exploits a distant memory. Tragedy punctuates this narrative, as it does his drama, Oedipus, also published here, both works elaborating through myth an unanswerable search for self.
Madeleine
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Madeleine is the story of a great writer's marriage, a deeply disturbing account of André Gide's feelings towards his beloved and long-suffering wife. It was a relationship which Gide exalted―he termed it the central drama of his existence―yet deliberately shrouded in mystery. This was no ordinary marriage. Madeleine Rondeaux, two years older than her cousin André Gide, became his wife after Gide's first visit to Algeria. In his Journal, Gide refers to her as Emmanuèle or as Em. Only in this book, published a few months after his death, does Gide call her by her real name and painfully reveal the nature of their life together. All of Gide's vast work may be viewed as a confession, impelled by his need to write what he believed to be true about himself. In Madeleine this act of confession reaches a crowning point. It is a complex tale by a complex man about a complex relationship. “Ranks among the masterpieces of Gide's vibrating prose. It is also the most tragic personal document to have emanated from Gide's pen.”― New York Times .
The book is a reproduction of an original historical work, published by Megali, a house dedicated to producing large print editions. This initiative aims to enhance accessibility for readers with impaired vision, ensuring that they can enjoy classic literature with greater ease.
Návrat ze SSSR a Poopravení "Návratu ze SSSR"
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Slavné dílo jednoho z nejvýznamnějších francouzských a evropských spisovatelů minulého století. Kniha, která nejen ukázala, že její autor dokáže vidět víc, než fasády domů, kolem kterých jezdí. Je to zároveň kniha, která vedla k zásadnímu rozkolu v intelektuálních kruzích 30. let a byla jednou z prvních, které vedly k pochopení skutečné podstaty toho, kam směřovalo sovětské Rusko a celý experiment budování komunismu.
Výber z diela
- 607 Seiten
- 22 Lesestunden
Výbor z Gidova diela obsahuje celkom sedem románov a noviel.
Románový triptych. Podle francouzské předlohy přeložil Miloš Hlávka (Škola žen, 1929) a Jindřich Hořejší (Robert, 1930; Jenovefa, 1936). Doslov napsal Miloš Hlávka.
Numquid et tu? ...
- 66 Seiten
- 3 Lesestunden
Diario
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
En la estela de los grandes diarios íntimos del siglo XIX –Stendhal, Vigny, Delacroix-, el Diario de André Gide, que muchos consideran su obra más importante, es la clave de la transformación del género, su recreación como obra literaria conscientemente dirigida a un lector. Crónica puntillosa y nunca conformista de los avatares de nuestro tiempo, permite seguir, además, a lo largo de 63 años, la trayectoria íntima y espiritual de un hombre que anduvo preguntándose toda su vida por la premisa que sustenta el principio de moralidad… o de inmoralidad. Por sus páginas desfilan pintores, políticos, músicos, escritores; Madeleine, su mujer, Élisabeth, la madre de su hija, Marc, su amante; aventuras eróticas, viajes, odiseas intelectuales, crisis religiosas, guerras. Esta selección, realizada y traducida por Laura Freixas, en la que se incluyen textos que fueron inéditos hasta 1996, nos introduce en el único y complejo mundo de una figura central en la cultura del siglo XX.
Weiße Nächte
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
»Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.« Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis »empfindsamer Roman« von der unerfüllten Liebe.
Les nourritures terrestres suivi de Les nouvelles nourritures
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
André Gide, exalté, sensuel, lyrique. Les Nourritures Terrestres, oeuvre de jeunesse, est un hymne panthéiste. Il célèbre la vie, la nature, le désir. Sa composition est kaléidoscopique. Les genres y sont mêlés : notes de voyages, fragments de journal intime, rondes et ballades, dictionnaire poétique, dialogues fictionnels. Toutes les formes d'écriture sont convoquées pour dire l'ardeur avec laquelle Gide tente d'exister. Il invite le lecteur à éduquer sa sensibilité : tendre vers une acuité de l'instant, du mouvement, du dénuement. Vers l'amour, libéré de ses contraintes morales ou religieuses. Gide rend hommage à la Création toute entière et prône une vie nomade, sans attaches. Son style est à l'images de ses intuitions : libre, sauvage et intensément poétique. "Nathanaël, je t'enseignerai la ferveur". C'est en effet cela que transmet Gide, cet éveil, cet élan à demi-mystique qui rend grâce au simple fait de respirer. --Claire Mazurel
Dans ce passage poignant, un homme s'effondre en larmes, réalisant que sa femme ne l'aime plus. Ses sanglots sincères révèlent une douleur profonde, marquée par des larmes visibles et des mots répétés, témoignant de son désespoir et de son incapacité à feindre ses émotions.
Journal des faux-monnayeurs
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Le "Journal des Faux-Monnayeurs" est le long dialogue de Gide avec ses personnages au fur et à mesure de leur création. C'est aussi son "cahier d'étude" qui permet de mieux sentir le mécanisme créateur du grand romancier.
L’École des femmes
Robert Geneiéve
Correspondance (1891-1911)
- 291 Seiten
- 11 Lesestunden
Voici enfin publiée intégralement – les seules lettres de Régnier l'avaient été il y a vingt cinq ans – l'importante correspondance d'André Gide avec celui qui fut d'abord pour lui un poète admiré (son aîné de cinq ans) et un ami très proche avec lequel il fit son premier vrai voyage (à travers la Bretagne, en 1892). Pendant plus de dix ans, leurs lettres font revivre toute cette fin-de-siècle littéraire riche et bouillonnante de productions originales. Pierre Louÿs et le milieu Heredia (Régnier et Louÿs furent les gendres du poète des Trophées), Paul Valéry, Francis Jammes... sont parmi les acteurs de cette chronique. Mais Gide, en 1900, eut le bon goût de ne guère aimer le roman un peu trop « polisson » de Régnier, La double Maîtresse : blessé, le susceptible auteur ne devait jamais lui pardonner cette critique, et se déroba toujours à une réconciliation, que Gide souhaitait pourtant. Leurs relations s'espacèrent, dans une progressive glaciation ; un dernier échange épistolaire en 1911 ne fut suivi, de la part de Régnier, que par des témoignages d'hostilité rancunière vis-à-vis de son ancien ami, devenu à ses yeux « un médiocre prosateur à la médiocrité prétentieuse », – Gide demeurant, lui, fidèle à son admiration de jeunesse et faisant une belle place aux vers de Régnier dans son Anthologie de la poésie française de la Pléiade.
L'Immoraliste
La Collection des Prix Nobel de Littérature est éditée sous le patronage de l'académie suédoise et la fondation nobel
A pénzhamisítók / A pénzhamisítók naplója
- 454 Seiten
- 16 Lesestunden







































































