Uns naehrt die Erde
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
André Gide war ein französischer Autor, dessen Werk sich vom Symbolismus bis zum Antikolonialismus erstreckte. Seine Fiktion und autobiografischen Werke legen den Konflikt zwischen seiner Erziehung und gesellschaftlichen Zwängen offen. Gides Werk erforscht Freiheit und Selbstermächtigung angesichts moralistischer Einschränkungen, angetrieben von seinem Streben nach intellektueller Ehrlichkeit. Seine selbsterforschenden Texte spiegeln die Suche nach authentischer Identität wider, die alle Aspekte der eigenen Natur umfasst, ohne dabei Werte zu kompromittieren.







Das Journal von André Gide kann als das Hauptwerk des Schriftstellers betrachtet werden. Der originale Text ist in vielerlei Hinsicht transgressiv gegenüber der gängigen Moral – er thematisiert Tabus der Sexualität, gängige Ideen, Klischees, Ideologien und Religion. Gleichzeitig ist er sowohl ernsthaft als auch humorvoll, gravitätisch und leicht, schnell und langsam. Das Werk besitzt eine unerwartete Weite und Tiefe. Diese Anthologie, die sich auf die Kunst der Verdichtung beruft, die für Komponisten von Bedeutung ist, hat das Ziel, sowohl das Wesentliche als auch das Unwesentliche zu erfassen.
Er ist schon 45 Jahre alt, ein Sohn aus reichem bürgerlichen Haus. Was tut er eigentlich? Er schreibt. Zu großem Ruhm hat er es nicht gebracht. Nur die Eingeweihten des Pariser Literaturbetriebes wissen, daß er hochbegabt ist, homosexuell, Ästhet und Zyniker, Hedonist und Puritaner zugleich, stets von einem skandalösen Hauch umwittert. Eines Tages im Jahr 1912 erreicht ihn ein amtliches Schreiben: er wird als Geschworener vorgeladen, ein Ehrenamt, das man nicht ausschlagen kann. Das Schwurgericht von Rouen hat mit Totschlägern, Dieben und Betrügern zu tun. Die Begegnung mit diesen Leuten schockiert den Dandy und weckt seine Neugier; die Heuchelei und die Selbstgerechtigkeit des Justizapparates empören ihn. Er schreibt einen Rechenschaftsbericht über seine Erfahrungen, halb Tagebuch, halb Reportage. Das Verbrechen fasziniert und beunruhigt ihn.
In dieser autobiographischen Schrift schildert André Gide mit großer Offenheit seine ersten Lebensjahrzehnte: die Kindheit im streng puritanischen Elternhaus, die Zeit in den literarischen Zirkeln von Paris, schließlich die entscheidende Reise nach Nordafrika im Jahr 1893. Hier wird sich Gide seiner Homosexualität bewusst, löst sich aus den Konventionen seiner Erziehung und beginnt ein freies, selbstbestimmtes Leben. Dieser Selbstbericht löste bei seinem Erscheinen im Jahr 1920 heftige Reaktionen aus. Dem heutigen Leser zeigt das Lebenszeugnis des scharf beobachtenden, sich selbst gegenüber schonungslos aufrichtigen Individualisten den Autor als einen bedeutenden Wegbereiter der Moderne.
Im Mittelpunkt dieser drei psychologischen Erzählungen stehen die Rolle der Frau in Ehe und Gesellschaft sowie der Kampf um persönliche Freiheit. Eine junge Frau entlarvt die Egoismen ihres Mannes, während die Tochter, in einem Brief, für ihr Recht auf eigene Persönlichkeit eintritt, das der Mutter verwehrt blieb.
Ein Griesgram, der namenlose Protagonist dieses abgründigen »äußeren Monologs«, stellt in wütenden Tiraden die abgeschmackte Belanglosigkeit dieser Welt bloß, der sich Frau und Kinder, der einzige Freund, überhaupt die gesamte Menschheit längst ergeben haben. Doch seine Überheblichkeit befreit ihn nicht, vielmehr zwingt sie ihn immer wieder zurück ins enge gesellschaftliche Korsett. Gides Erzählung, eine zynische »Weihnachtsgeschichte«, bei der sich sein Protagonist gehörig verrechnet, ist das verschrobene Protokoll einer griesgrämigen Implusion und einer tödlichen Explosion, fabelhaft in Szene gesetzt von Nanne Meyer. Erst 1993 entdeckt, entstand das Manuskript »Le Grincheux« vermutlich in den Jahren 1925/26 und erscheint nun erstmals in deutscher Sprache.
Eine Gruppe junger Gymnasiasten will der großbürgerlichen Scheinwelt der Elternhäuser entfliehen, erwachsen werden auf dem Gebiet der Moral, der Kunst, der Erotik. Die zynische Eleganz der literarischen Welt erweist sich als verführerische Droge: Da ist Robert de Passavant, Erfolgsschriftsteller mit homosexuellen Neigungen; und da ist Edouard, Onkel eines der Jungen, aus dessen Tagebuchnotizen wir einen Großteil der Geschichte erfahren. Diese Notizen sind Vorarbeiten zu einem Roman mit dem Titel - ›Die Falschmünzer‹ ... So beginnt das Spiel mit dem Leser. Doch der »Roman im Roman« ist nur ein Teil des erzählerischen Raffinements. Aus Briefen, Dialogprotokollen, Berichten entsteht ein spannendes Rätsel, das den Spürsinn herausfordert wie ein Detektivroman. Schließlich geht es nicht nur um intellektuelle Falschmünzerei, sondern um wirkliches Falschgeld und um einen mysteriösen Selbstmord.
Ein literarisches Kleinod: eine bisher unbekannte erotische Erzählung von André Gide Am 28. Juli 1907 besucht André Gide das Fest seines Freundes Eugène Rouart. Man amüsiert sich, der Wein fließt in Strömen. Gide entdeckt den jungen Ferdinand Pouzac und ist von dessen erotischer Ausstrahlung fasziniert. Er beobachtet ihn und sucht seine Nähe, bis Ferdinand ihn schließlich spät in der Nacht nach Hause begleitet. Dort geben sie sich der Liebe hin. Ferdinand, der bei der Liebe gurrt wie eine Taube, trägt fortan den Spitznamen 'die Ringeltaube'. André Gide hält dieses Erlebnis sofort in einer Erzählung fest. Doch er wird sie nie publizieren. War sie ihm zu persönlich? Eine sensationelle späte Entdeckung von Gides Tochter – nun erstmals veröffentlicht.
Mord als launenhafter Willkürakt Ein Gerücht über die Gefangennahme des Papstes durch Freimaurer veranlaßt einen braven Bürger, zur Befreiung nach Rom zu eilen. Dort fällt er Hochstaplern in die Hände und schließlich einem undurchsichtigen Anschlag zum Opfer. André Gide stellt in diesem satirischen Roman stärker denn je falsche kirchliche und bourgeoise Moral an den Pranger.
Der junge Archäologe Michel erkrankt auf seiner Hochzeitsreise in Nordafrika an Schwindsucht. Während seiner langwierigen Genesung wird ihm seine latente Homosexualität bewußt. Doch ein weiter Weg ist zu gehen, bis Michel sich dem wirklich stellen wird.
Paludes, oder die Woche im Alltag eines Literaten, der auf Reisen ist. In dem seltsamen Mikrokosmos, den André Gide schildert, dominiert die Figur des Tityre, eines Hirten aller Zeiten, der in den Sümpfen lebt, wo ein ungewöhnliches Leben pulsiert. Doch wer ist dieser Tityre, der sich von Schlickwürmern ernährt, mangels nahrhafter Fänge? Vielleicht Richard, der bedürftige Waisenkind, arm aus Tugend, der bereit ist, eine Frau aus Würde zu heiraten, ohne Liebe. Oder Hubert, der Rationalist, dessen Spezialität es ist, die Panther mit einer Wippe zu jagen. Oder, einfacher, der Erzähler, ein Liebhaber des Wandels, der mit freudigem Herzen mit Angèle aufbricht, aber nicht über Montmorency hinauskommt. Denn egal, in welche Richtung man geht, der Mensch kehrt immer zu sich selbst zurück. Unter dem Deckmantel eines gelehrten Dilettantismus und einer kunstvoll kontrollierten Fantasie zeigt sich das Tagebuch eines Mannes, der seine Tage mit gemessenem Zauber und einem scharfen Sinn für Rhythmus lenkt. Der scheinbar nachlässige Ton fehlt nicht an Harmonie und Humor und bietet bei Bedarf eine scharfe Satire auf die Literaten, vom Philosophen bis zum Gelehrten.
Ein mitfühlendes Dokument einer verzweifelten psychologischen Situation Jérôme liebt seine Cousine Alissa, die jedoch wegen eines prägenden Erlebnisses in ihrer Kindheit der körperlichen Liebe entsagen will. Obwohl sie seine Gefühle erwidert, zieht sie sich von Jérôme zurück, für den sie jahrelang ein ungelöstes Rätsel bleibt. Erst nach Alissas Tod gibt ihr Tagebuch erschütternden Aufschluß über ihre Sehnsüchte.
Fasziniert von der Justizmaschine und den Einblicken in die Tiefen der menschlichen Seele, die ihm seine Erfahrungen als Geschworener bieten, beobachtet der Schriftsteller André Gide über mehrere Wochen hinweg verschiedene Prozesse: Moralvergehen, Kindsmord, Diebstähle… In diesem dichten und ernsten Text hinterfragt Gide die Gerechtigkeit und deren Funktionsweise, betont jedoch vor allem die fragile Grenze, die Verbrecher von ehrlichen Menschen trennt.
Thema dieses schmalen Werks ist die Selbstfindung eines schwärmerischen jungen Mannes und sein Zurückfinden in die reale Welt. Eine großartig erzählte psychologische Charakterstudie, die auch gerade ein jüngeres Publikum begeistern kann. Gérard Lacase besichtigt mit zwei Freunden die Ruine von Schloß Quartfourche und nimmt dies zum Anlass, die Geschichte des Ortes zu erzählen, die gleichzeitig ein Stück seiner eigenen ist. 25 Jahre ist es her, dass sich der Protagonist für eine Woche zu Forschungszwecken auf den Landsitz begeben hatte. Entgegen seiner Erwartungen ist das Leben der seltsamen Schlossgesellschaft eintönig, ohne Zerstreuung, und läuft jeden Tag genau gleich ab. Schon im Begriff seinen Aufenthalt früher abzubrechen, stößt er auf ein Portrait von Isabelle, der Mutter des behinderten Jungen Casimir. Dieser Anblick fesselt ihn so, dass er sich entschließt zu bleiben. Er versucht alles über diese Frau, die ihren Sohn verlassen hat, herauszufinden und verliebt sich in ein Konstrukt seiner Phantasie, das ihn auch nach seiner Rückkehr in Paris nicht ganz loslässt. Erst ein Jahr später begegnet er Isabelle zum ersten Mal. Er bringt sie dazu, ihr Geheimnis zu lüften, was sein Traumbild in Sekundenschnelle zerbrechen lässt - 'Kein Wort des Bedauerns, außer für sich selbst!' hat die Frau übrig, die auf dem Portrait so zart und zerbrechlich wirkte und letztendlich nur Unglück über ihre Familie gebracht hat.
Die enge Pforte 2 Erzählungen
Tagebuch 1903-1922
Die Heimkehr des verlorenen Sohnes
Die Sammlung der Essays von Andre Gide schließt die zwölfbändige Edition seiner Gesammelten Werke ab. Sie zeigt Gides vielfältige Persönlichkeit und sein humanistisches Engagement. Der letzte Band umfasst Essays über Dostojewski, die Dialoge "Corydon", sowie Texte zu Literatur und Politik, von Oscar Wilde bis "Die Zukunft Europas".
André Gide strebte an, die revolutionären Ideen Mallarmés auf den Roman zu übertragen, was jedoch zur Zersplitterung des Genres führte. Seine Werke „Die Gräfin“ und „Die WillKür“ bieten humorvolle Kommentare zur Literaturgeschichte. Die Texte schaffen eine absurde Echokammer, in der wiederkehrende Motive lebendig werden.
Im späten 19. Jahrhundert in der Romandie adoptiert ein Pastor mit seiner Frau Amélie ein blindes Mädchen, Gertrude. Als der älteste Sohn in Gertrude verliebt ist, entwickelt auch der Vater Gefühle für sie. Nach Gertrudes Augenoperation erkennt sie die Traurigkeit ihrer Adoptivmutter und sieht nur einen tragischen Ausweg.
Zwei Romane mit einem Nachwort von Brigitte Sändig. DDR, Berlin 1985.
Vier sokratische Dialoge
Afrika: Kongoreise, Rückkehr aus dem Tschad, Kürzere Reisestexte
Band II
Considered by Gide as his most significant work, this elegantly crafted volume comprises four dialogues exploring homosexuality and its societal implications. Initially published anonymously in parts between 1911 and 1920, it appeared in a signed edition in France in 1924 and in the U.S. in 1950, shortly before Gide's death. This edition features a masterful translation by Pulitzer Prize-winning poet Richard Howard. Engaging in spirited dialogue with a prejudiced interviewer, the protagonist, Corydon, presents evidence from naturalists, historians, poets, and philosophers to argue that homosexuality has been integral to the most culturally advanced societies, from ancient Greece to Renaissance Italy and England. Despite later critical obscurity, literature and art from Homer to Titian reveal the true nature of relationships among figures like Achilles and Patroclus, as well as Virgil's Corydon and his shepherd, Alexis. Corydon posits that heterosexuality is a socially constructed union, while the more fundamental and natural connection is homosexual. Gide noted that his friends believed this work could harm his reputation. In these pages, modern readers will discover a bold and insightful examination of a topic that remains contentious today.
During the author's travels, he meets Menalcas, a caricature of Oscar Wilde, who relates his fantastic life story. But for all his brilliance, Menalcas is only Gide's yesterday self, a discarded wraith who leaves Gide free to stop exalting the ego and embrace bodily and spiritual joy.
Theseus, mythical hero of Athens, narrates his life story in an existential vacuum following the failure of his marriages, the death of his son, Hippolytus, his own famous exploits a distant memory. Tragedy punctuates this narrative, as it does his drama, Oedipus, also published here, both works elaborating through myth an unanswerable search for self.
Madeleine is the story of a great writer's marriage, a deeply disturbing account of André Gide's feelings towards his beloved and long-suffering wife. It was a relationship which Gide exalted―he termed it the central drama of his existence―yet deliberately shrouded in mystery. This was no ordinary marriage. Madeleine Rondeaux, two years older than her cousin André Gide, became his wife after Gide's first visit to Algeria. In his Journal, Gide refers to her as Emmanuèle or as Em. Only in this book, published a few months after his death, does Gide call her by her real name and painfully reveal the nature of their life together. All of Gide's vast work may be viewed as a confession, impelled by his need to write what he believed to be true about himself. In Madeleine this act of confession reaches a crowning point. It is a complex tale by a complex man about a complex relationship. “Ranks among the masterpieces of Gide's vibrating prose. It is also the most tragic personal document to have emanated from Gide's pen.”― New York Times .
At the end of the 19th century, in the Swiss Jura, a married pastor takes in an orphan whose only family has just died. From the moment she enters his home, she brings disappointment and sadness to his wife. Under the pastor's care and constant attention, the wild and mute girl transforms into a virtuous young woman, raised in the Protestant faith. The pastor falls in love with her, drawing criticism from his wife. Later, their son Jacques also falls in love with the girl. When Gertrude regains her sight after an operation, she realizes that it is not the old, wrinkled pastor she loves, but his young and handsome son Jacques. Tormented by this revelation, she attempts to drown herself and dies a few days later. This short novel, written by André Gide between February and November 1918 and published in 1919, explores the conflict between religious morality and human emotions.
Exploring themes of rebellion and the quest for knowledge, this literal translation captures the essence of the original French text. The narrative delves into the myth of Prometheus, examining the consequences of defiance against divine authority and the pursuit of enlightenment. Through vivid language and rich imagery, the translator, Lilian Rothermere, brings forth the complexities of the characters and their struggles, inviting readers to reflect on the balance between ambition and morality.
The book is a reproduction of an original historical work, published by Megali, a house dedicated to producing large print editions. This initiative aims to enhance accessibility for readers with impaired vision, ensuring that they can enjoy classic literature with greater ease.
Slavné dílo jednoho z nejvýznamnějších francouzských a potažmo evropských spisovatelů minulého století. Kniha, která nejen ukázala, že její autor dokáže vidět víc, než fasády domů, kolem kterých jezdí. Je to zároveň kniha, která vedla k zásadnímu rozkolu v intelektuálních kruzích 30. let a byla jednou z prvních, které vedly k pochopení skutečné podstaty toho, kam směřovalo sovětské Rusko a celý experiment budování komunismu. Její obsah získává novou aktuálnost ve světle posledních událostí na území bývalého SSSR.
Slavné dílo jednoho z nejvýznamnějších francouzských a evropských spisovatelů minulého století. Kniha, která nejen ukázala, že její autor dokáže vidět víc, než fasády domů, kolem kterých jezdí. Je to zároveň kniha, která vedla k zásadnímu rozkolu v intelektuálních kruzích 30. let a byla jednou z prvních, které vedly k pochopení skutečné podstaty toho, kam směřovalo sovětské Rusko a celý experiment budování komunismu.
Výbor z Gidova diela obsahuje celkom sedem románov a noviel.
Hlavní hrdinkou je slepé děvčátko Gertrúda, která osiří. Ujme se jí místní pastor, který má se svou ženou Amélií pět dětí. Amélie to nepřímá s radostí, ale pastor to chápe jednak jako svou povinnost a jednak jako výzvu. Na radu lékaře učí pastor Gertrúdu mluvit, rozeznávat předměty, barvy přirovnávat ke zvukům hudebních nástrojů a o jejich pokrocích si vede deník. Amélie to pokládala za ztrátu času. Vyčítala muži, že vlastním dětem se tak nevěnoval jako Gertrúdě. So synem Jakubem ji naučili Braillovo písmo. Chodila s nimi do kostela, naučila se hrát na harmoniku. Pastor se časem do Gertrúdy zamiloval a žárlil, když ji viděl se synem Jakubem...
Román vycházející nedlouho po prvé světové válce a zachycující pařížské prostředí měšťanských vrstev před první světovou válkou. Jde o prostředí s konvenčními manželskými svazky a s uvolněnými vztahy mezi rodiči a dětmi, prostředí, v němž se mladí ve snaze být vůbec něčím zainteresováni upnou k pochybným životním individuím, lidem, kteří šíří falešné peníze a žijí i falešnými životními hodnotami, snadno dosažitelnou materiální zabezpečeností, zvrácenými sexuálními vztahy a pohodlností ducha. Román, který autora proslavil svou formální stránkou (zejména přídavkem Deník Penězokazů).