Nachdem die Mongolenstürme über Europa hinweggefegt waren, wird der Franziskanermönch Wilhelm von Rubruk vom französischen König auf diplomatische Mission in das Reich des Großkhans Mangu, einem Urenkel des Dschingis Khan, in Karakorum entsandt. Da alle bisherigen Versuche, die Mongolen als Verbündete zur Eroberung des Heiligen Landes zu gewinnen, scheiterten, soll Wilhelm von Rubruk als Missionar einen letzten Versuch wagen. Von 1253 bis 1255 reist er zu Fuß, auf dem Ochsenkarren und auf dem Rücken der legendären mongolischen Pferde. Doch letztendlich war auch seinen Unternehmungen kein politischer Erfolg vergönnt, denn der in religiösen Fragen tolerante Großkhan lässt sich nicht zur Unterstützung der Christen im Kampf gegen den Islam bewegen. In den Augen der Nachwelt kommt der Reise des Franziskanermönchs hingegen ein bedeutender kulturgeschichtlicher Stellenwert zu: Rubruk berichtet einfühlsam und detailliert über das Recht, die Sitten und die Kultur der uns bis dato so fremden asiatischen Reitervölker. Sein Reisejournal ist der erste zuverlässige Bericht eines Europäers, direkt aus dem Herzen des mongolischen Großreichs.
Hans Dieter Leicht Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Wilhelm Conrad Röntgen
- 413 Seiten
- 15 Lesestunden
Die Entdeckung der Röntgenstrahlen am 08. November 1895 durch Wilhelm Conrad Röntgen im Physikalischen Institut der Universität Würzburg war eine Sternstunde für die Physik und für die Medizin zugleich. Die später nach ihm benannte "X-Strahlen" machten Röntgen mit einem Schlag weltbekannt, im Jahre 1901 erhielt er den ersten Nobelpreis für Physik. Dieses Buch schildert, wie Röntgen aufgrund seiner Entdeckung in wenigen Monaten eine Berühmtheit erlangte, wie sie nur wenigen Wissenschaftlern zuteil geworden ist. Es zeigt jedoch nicht nur die Höhepunkte im Leben Röntgens, sondern beschreibt auch eindrucksvoll die bitteren Niederlagen und Enttäuschungen, die er in seiner Jugend zu überwinden hatte
Isabella von Kastilien
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
„Yo la reyna“ - „Ich, die Königin“, so lautete die Unterschrift Isabella von Kastilien-Leon unter dem „Reisepass“ von Christoph Columbus, dessen Suche nach der Neuen Welt sie unterstützte und finanzierte. Selbstbewusst und wagemutig war Isabella (1451-1504) schon mit 23 Jahren: Sozusagen im Eilverfahren krönte sie sich zur Königin und machte Ihrem Gemahl, Ferdinand von Aragon, unmißversätndlich klar, wer in Kastilien das Sagen hat - eine für damalige Zeiten unerhörte Provokation. Durch zahlreiche Reformen verschaffte sie der Krone neues Ansehen und uneingeschränkte Autorität. Ihre staatspolitische Klugheit bereitete den Weg für die spätere Weltmacht Spanien. In ihrem Streben nach politischer und religiöser Einheit des Reiches wurde sie aber auch zur Symbolfigur gnadenloser Intoleranz: der Inquisition. Eine fesselnd geschriebene Biografie über eine der herausragendsten und zugleich widersprüchlichsten Frauengestalten der europäischen Geschichte.
Sturmwind über dem Abendland
- 269 Seiten
- 10 Lesestunden
Heinrich Schliemann
- 366 Seiten
- 13 Lesestunden
Kunstreise
- 182 Seiten
- 7 Lesestunden
Dschingis Khan
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Die schönsten und gemütlichsten Wirtshäuser in Bayern zwischen Donau und Rhön
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Kunstreise zwischen Bodensee und Neckar
- 180 Seiten
- 7 Lesestunden
Kunstreise durch Bayern
- 182 Seiten
- 7 Lesestunden
Der Rhein für Geniesser
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Historische Rathäuser in Franken
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden





