Schee is gwen, owa hirt
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Menschen im Bayerischen Wald haben der Land- und Forstwirtschaft eine Existenz abgetrotzt und allmählich den Tourismus aufgebaut. Dies zeigen Fotos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.






Die Menschen im Bayerischen Wald haben der Land- und Forstwirtschaft eine Existenz abgetrotzt und allmählich den Tourismus aufgebaut. Dies zeigen Fotos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ganz fern von den Zentren der Macht, des Welthandels und der Schwerindustrie hatten sich im Bayerischen Wald und im Böhmerwald lange Zeit Zeugnisse einer alten bäuerlichen und gewerblichen Welt erhalten, die dem Atem des natürlichen Tages- und Jahresablaufs gehorchte. Als sich in einem größeren Europa die Grenzen öffneten, wandelte sich diese Welt rapide. In diesem Buch wird der alten Zeit des lange geteilten Mittelgebirgslandes in Bildzeugnissen nachgespürt. Von Cham bis Obernzell und von Eisenstein bis Außergefild und Prachatitz spannt sich das Panorama der Fotografien. Erst der genaue Blick auf das, was war, öffnet den Blick auf die gewaltigen Veränderungen, die sich eingestellt haben. Geschichtenerzähler und zeitgeschichtlicher Berichterstatter in einem ist der Autor Martin Ortmeier. Er lässt eintauchen in Erinnerungen an die jüngst vergangenen Zeiten im Bayerischen Wald und im Böhmerwald.
In diesem Buch werden die Freuden und Herausforderungen des Lebens in früheren Zeiten beleuchtet. Es zeigt Bauernhäuser, ländliche Arbeit und historische Fotografien, die die Realität der Menschen im Bayerischen Wald widerspiegeln. Martin Ortmeier bringt die Vergangenheit lebendig mit neuen Informationen und Bildern.
Die bäuerliche Welt war lange noch in ihrem Wesen gleich geblieben, als sich die Städte und das Leben in den Industrieregionen schon rapide veränderten. In Niederbayern und wenigen anderen hauptstadtfernen Regionen hat die Vergangenheit noch ein bisschen länger inne gehalten. erst mit der Technisierung und Euorpäisierung der Landwirtschaft seit den sechziger Jahren verschwanden auch hier die hölzernen Bauernhäuser und Städel, die gewölbten Stallungen, die Getreidekästen und wagenschupfen. Das niederbayerische Rottal hat sich mehr andere Landstriche die schönsten Bauernhäuser erhalten.