Schee is gwen, owa hirt
- 128 Seiten
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Die Menschen im Bayerischen Wald haben der Land- und Forstwirtschaft eine Existenz abgetrotzt und allmählich den Tourismus aufgebaut. Dies zeigen Fotos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.






Die Menschen im Bayerischen Wald haben der Land- und Forstwirtschaft eine Existenz abgetrotzt und allmählich den Tourismus aufgebaut. Dies zeigen Fotos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ganz fern von den Zentren der Macht, des Welthandels und der Schwerindustrie hatten sich im Bayerischen Wald und im Böhmerwald lange Zeit Zeugnisse einer alten bäuerlichen und gewerblichen Welt erhalten, die dem Atem des natürlichen Tages- und Jahresablaufs gehorchte. Als sich in einem größeren Europa die Grenzen öffneten, wandelte sich diese Welt rapide. In diesem Buch wird der alten Zeit des lange geteilten Mittelgebirgslandes in Bildzeugnissen nachgespürt. Von Cham bis Obernzell und von Eisenstein bis Außergefild und Prachatitz spannt sich das Panorama der Fotografien. Erst der genaue Blick auf das, was war, öffnet den Blick auf die gewaltigen Veränderungen, die sich eingestellt haben. Geschichtenerzähler und zeitgeschichtlicher Berichterstatter in einem ist der Autor Martin Ortmeier. Er lässt eintauchen in Erinnerungen an die jüngst vergangenen Zeiten im Bayerischen Wald und im Böhmerwald.
In diesem Buch werden die Freuden und Herausforderungen des Lebens in früheren Zeiten beleuchtet. Es zeigt Bauernhäuser, ländliche Arbeit und historische Fotografien, die die Realität der Menschen im Bayerischen Wald widerspiegeln. Martin Ortmeier bringt die Vergangenheit lebendig mit neuen Informationen und Bildern.
Alte Bilder von Frauenalltag und Männerwelt in Ostbaiern
Ein Trupp Zimmerleute hoch oben im Gebälk eines Dachstuhls, Männer beim Löschen einer verheerenden Brandstatt, Holzhauer im Forst. Dergleichen hat die Landphotographen bewogen, ihre Kamera aufzustellen, eine frische Glasplatte einzulegen und das Ereignis für die Ewigkeit – oder doch für eine gewisse Dauer im Lichtbild festzuhalten. Aber wer hat die Frauen bei ihrer Arbeit gesehen? Wenn sie am frühen Morgen in den Stall gegangen sind das Vieh zu melken, wie sie den Waschkessel vorgeheizt haben, damit heißes Wasser bereit war, wenn ein Waschtag beginnen sollte. Einige Bilder gibt es dennoch. Sie zeigen Frauen, die ihre Arbeit tun in Haus und Familie – und auch Männerarbeit. Ernst schauen sie aus den Bildern, hier in Ostbaiern, dem bäuerlichen Land südlich und nördlich der Donau, von Stephansposching bis Wesenufer, von Viechtach bis Simbach. Nicht jede alte Photographie „von seinerzeit“ gibt ihr Geheimnis preis. Aber einiges konnte der Autor Martin Ortmeier noch erfragen, manches war in den Archiven zu ermitteln. Dem aufmerksamen Betrachter erzählen die Bilder aus längst vergangenen Zeiten. Details geben Hinweise auf Ort und Zeit, Anekdoten rufen das Leben zurück.
Ganz fern von den Zentren der Macht, des Welthandels und der Schwerindustrie hatten sich im Bayerischen Wald und im Böhmerwald lange Zeit Zeugnisse einer alten bäuerlichen und gewerblichen Welt erhalten, die dem Atem des natürlichen Tages- und Jahresablaufs gehorchte. Als sich in einem größeren Europa die Grenzen öffneten, wandelte sich diese Welt rapide. In diesem Buch wird der alten Zeit des lange geteilten Mittelgebirgslandes in Bildzeugnissen nachgespürt. Von Cham bis Obernzell und von Eisenstein bis Außergefild und Prachatitz spannt sich das Panorama der Fotografien. Erst der genaue Blick auf das, was war, öffnet den Blick auf die gewaltigen Veränderungen, die sich eingestellt haben. Geschichtenerzähler und zeitgeschichtlicher Berichterstatter in einem ist der Autor Martin Ortmeier. Er lässt eintauchen in Erinnerungen an die jüngst vergangenen Zeiten im Bayerischen Wald und im Böhmerwald.
Die bäuerliche Welt war lange noch in ihrem Wesen gleich geblieben, als sich die Städte und das Leben in den Industrieregionen schon rapide veränderten. In Niederbayern und wenigen anderen hauptstadtfernen Regionen hat die Vergangenheit noch ein bisschen länger inne gehalten. erst mit der Technisierung und Euorpäisierung der Landwirtschaft seit den sechziger Jahren verschwanden auch hier die hölzernen Bauernhäuser und Städel, die gewölbten Stallungen, die Getreidekästen und wagenschupfen. Das niederbayerische Rottal hat sich mehr andere Landstriche die schönsten Bauernhäuser erhalten.