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Sissi Tax

    Das ABC der Sissi Tax
    Vollkommenes Unvollkommenes
    Und so fort
    • Das ABC der Sissi Tax

      Wörterbuch

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Was haben Wörter wie „aber“, „ach“, „das blau“ oder „futschikato“ gemeinsam, außer dass sie als Protagonisten im Lexikon der Dichterin Sissi Tax auftreten? Wie zufällig aus dem persönlichen Wortschatz der Autorin herausgegriffen, dienen diese als Impulsgeber zur Kreation von Sätzen, aus denen weitere Sätze entsprießen, die sich zusammen zu superdichten Prosa-Miniaturen auswachsen. Eine unbändige Lust am Spiel mit den „Launen“ der Sprache wird spürbar in den sich scheinbar wie von selbst erschaffenden Texten. Betrachtungen und Mikro-Erzählungen fügen sich entlang von idiomatischen Wendungen, lautlichen oder graphischen Ähnlichkeiten von Wörtern oder begrifflichen Assoziationen, dabei keinem vordergründigen Aussageziel, vielmehr konstruktiven Regeln folgend. Vor den Augen der Lesenden scheint sich – auf wunderhafte Weise! – die Sicht in das mentale Archiv der Schreibenden zu öffnen: Als würden wir die Dichterin beobachten, wie sie am Gängelband der Sprache sich ziehen lässt und selbst die Fäden zieht. Virtuos hält Sissi Tax die Balance zwischen Tiefsinn und Kalauer, vorgeblicher Naivität und Ironie. "das abc der sissi tax" ist ein konzentriertes Wörterbuch und zugleich ein anarchischer Sprachgenerator: Unverzichtbar als heiter-besinnliches Remedium gegen vorschnelle „bedeutungsandichtungsversuche“ in und außerhalb der Literatur.

      Das ABC der Sissi Tax2025
    • Vollkommenes Unvollkommenes

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Vom Vergnügen am sprachlichen Abgrund und vom Sprachspiel als Denkspiel und Gefühlsdechiffrierung. Nicht nur die Philosophie stellt Fragen, auch das Leben, und manchmal sind diese Fragen recht absonderlich, aber doch quälend, und am Ende stellen sie sich oft genug als Scheinfragen heraus, als Sprachspiele. Im vierten Band ihrer Trilogie erforscht Sissi Tax ('provinz ist, wo ich bin') wieder mit genialer Insistenz die Übergangszonen von Existenz, Philosophie und Grammatik, und es ist schwer zu sagen, ob Witz oder Ernst ihr die Feder führen. Fest steht nur, dass man am Ende der 32 Exerzitien jegliche Orientierung und den Boden unter den Füßen verloren hat. Selten arbeiten Autoren so zielstrebig am Abbau aller Gewissheiten – bei gleichzeitig maximaler Lust am Spiel der Idiome, an der Verschiebung des Sinns, am exzessiven Einsatz niedrigster Wortarten, am Unübersetzbaren, an Listen und Reihungen, Neologismen und seltenen Begriffen. 'ideenspringfluten, erleuchtungshits, phantasieräusche, hirnschmalzsprünge, einfallsschwärme, erkenntnisschnuppen, vorstellungsvermögensquellen' – ist das noch sprachmaterial oder schon denkstoff, noch hirnschmalz oder schon sprachfett? 'aber vielleicht oder wahrscheinlich läßt sich das alles zwar nicht so leicht sagen, aber dafür ganz leicht singen und tanzen und aufführen.'

      Vollkommenes Unvollkommenes2014