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Wilhelm G. Jacobs

    2. April 1935
    Der eigene schatten
    Zeit und Freiheit
    Schellingiana - 26: Untersuchungen über die intellektuelle Anschauung von Kant bis Hegel
    Moderne Dichtung. Zugang und Deutung
    Moderne deutsche Literatur
    Johann Gottlieb Fichte
    • Johann Gottlieb Fichte

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Legendär, so wird berichtet, sei manche Begebenheit im Leben Johann Gottlieb Fichtes gewesen. Die Züge der Legende finden sich, seltsam genug, eingetragen in das Leben eines Gelehrten, der sich zum Ziel gesetzt hatte, die Philosophie als strenge Wissenschaft zu etablieren. Die Wunder der Legende reimen sich schlecht auf Wissenschaft. Diese hat es mit Gesetzen und Normen zu tun, und wo ihr ein Wundersames begegnet, versucht sie, es auf Gesetze zurückzuführen und damit aufzulösen. Im Leben Fichtes geschah nicht nur Legendäres, es war nicht nur der gesunde Menschenverstand, der Legenden erzählte, auch die Philosophiegeschichtsschreibung trug das ihre zur Legende bei. Fichte war der Philosoph des Ich, der deutsche Jakobiner, der Redner an die deutsche Nation - nur der Wissenschaftslehrer, als der er sich vornehmlich verstand, der war er nicht.

      Johann Gottlieb Fichte
      3,4
    • The discussion of intellectual intuition peaks between Kant and Hegel, yet the term conceals the various concepts it represents. The significance of who uses this term, and at what stage of their thinking, is crucial. Interpreters must continually reassess what is meant by it. This ambiguity arises because the foundational question of knowledge is central to philosophy and has sparked diverse and controversial answers. Tilliette explores the history of this question, which was neither first posed nor definitively answered around 1800. He uses the concept of expression as a guide, presenting the discussion with a historically philosophical lens and a touch of French charm.

      Schellingiana - 26: Untersuchungen über die intellektuelle Anschauung von Kant bis Hegel