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Lotte H. Eisner

    5. März 1896 – 25. November 1983

    Diese Autorin war bekannt für ihre leidenschaftliche Arbeit als Filmkritikerin, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland begann. Ihre Schriften zeichneten sich durch ein tiefes Verständnis für die Kunst des Films und seine Entwicklung aus. Nach ihrer Flucht nach Frankreich und dem Überleben der NS-Verfolgung wurde sie zu einer Schlüsselfigur in der Erhaltung von Filmarchiven. Ihre langjährige Tätigkeit und Hingabe zur Kinematografie machten sie zu einer angesehenen Persönlichkeit in der Filmgeschichte und im Filmerbe.

    Demoničeskij ėkran
    Murnau
    Film, Rundfunk, Fernsehen
    Ich hatte einst ein schönes Vaterland
    Die dämonische Leinwand
    • Die dämonische Leinwand

      • 363 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Das Buch zeigt die Verbindungen des deutschen Kinos zum Expressionismus. Die Autorin beleuchtet die wichtigsten Strömungen der kritischen Gedanken jener Zeit und betrachtet die Werke bedeutender Regisseure wie Fritz Lang und Friedrich Wilhelm Murnau sowie das Schaffen von Drehbuchautoren, Kameraleuten und Szenografen. „Die dämonische Leinwand“ bereichert unser Wissen über den filmischen Expressionismus und ermöglicht es, das kollektive Unterbewusstsein der Deutschen am Vorabend des Zweiten Weltkriegs zu entschlüsseln. Der zeitgenössische Leser wird in den Analysen von Phänomenen wie dem Spiel mit Licht und Schatten, stilisierter Fantastik oder der „Symphonie des Schreckens“ die Vorboten der Wege erkennen, die von anerkannten zeitgenössischen Filmemachern, angeführt von David Lynch und Tim Burton, beschritten werden.

      Die dämonische Leinwand
      4,7