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Bookbot

Andreas Dorschel

    Die idealistische Kritik des Willens
    Transzendentalpragmatik
    Nachdenken über Vorurteile
    Mit Entsetzen Scherz
    Wortwechsel
    Ideengeschichte
    • 2022

      Mit Entsetzen Scherz

      Die Zeit des Tragikomischen

      Tragisches und Komisches sind, seit von ihnen die Rede ist, im Gegensatz zueinander gesehen worden. Wird Tragisches mit Komischem verbunden, wäre zu erwarten, dass sie einander schwächen. Tragikomische Situationen überraschen damit, dass die gegensätzlichen Qualitäten einander steigern. Unter welchen Bedingungen kann dies eintreten?Diese erste philosophische Monographie zur Frage der Tragikomik lenkt die Aufmerksamkeit auf das Verhältnis zur Zeit: Komisches ist im Moment zuhause, Tragisches beschreibt einen grossen Bogen. Von dieser Konstellation her entfaltet Andreas Dorschel die Poetik des Tragikomischen in Werken der Antike (Euripides' »Bakchai«), der Frühen Neuzeit (Shakespeares »Tragedy of King Lear«) und der Moderne (Kafkas »Der Process«) anhand der Kategorien ›Ironie‹, ›Intervention‹ und ›Travestie‹.Das Augenmerk, welches Dorschel auf die Literatur lenkt, schliesst nicht aus, dass es auch im Leben manchmal tragikomisch zugeht. Doch dessen Konstellationen zeigen sich tragikomisch wohl erst dann, wenn auf sie in bestimmten Weisen geblickt wird, die ›poetisch‹ zu nennen sind

      Mit Entsetzen Scherz
    • 2021

      Wortwechsel

      Zehn philosophische Dialoge

      Form und Genre sind in der Philosophie den Gedanken nicht äußerlich und kleiden sie nicht lediglich ein, sondern eröffnen je eigene Erkenntnismöglichkeiten. In der Philosophie der Gegenwart bleiben jedoch die Möglichkeiten, die das Genre Dialog eröffnet, weitgehend ungenutzt. Jeder der Dialoge in diesem Buch spielt in einer historischen Situation der Neuzeit, vom 16. bis zum frühen 21. Jahrhundert, und an einem bestimmten Ort, von Walden, Massachusetts, bis Wien, von Florenz bis zur Halbinsel Wittow auf Rügen. Es begegnen sich etwa Mary Wollstonecraft und der Graf von Schlabrendorf während der französischen Revolution, Naphta und Settembrini in Wien, Emil Jannings und Natalia Sedowa in Erfurt. Die Dialoge werden zu Wortwechseln nicht nur in dem Sinne, dass die Rede zwischen mehreren Personen wechselt, sondern auch insofern, als die Worte selbst sich umfärben, ihre Bedeutung in Fluss gerät. Das Gespräch entzieht die Begriffe, um die es geht, dem abstrakten Raum reiner Theorie.

      Wortwechsel
    • 2014
    • 2010

      Ideengeschichte

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden
      3,5(4)Abgeben

      Was sind Ideen? Wie entstehen neue Ideen? Wie werden Ideen bewahrt oder verändert? Jeder, der über menschliches Wissen, Glauben und Meinen gründlich nachdenkt, stellt sich solche Fragen. Und keine lehrreiche Antwort kommt ohne Geschichte aus. Denn Ideen sind nicht die isolierten Gebilde, wie sie dem erscheinen, der einen Einfall hat. Ideen erwachsen aus einer Überlieferung, und wenn sie bedeutsam sind, treiben sie weitere Ideen hervor – Ideen stehen immer in einem historischen Zusammenhang. Wo Menschen aufbegehren, spielen Ideen eine besondere Rolle. Dieses Buch führt mitten hinein in die wirklichen Auseinandersetzungen der Menschen.

      Ideengeschichte
    • 2009

      Verwandlung

      Mythologische Ansichten, technologische Absichten

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Wie kommt das Neue ins Alte? Verständige Menschen haben auf diese Frage eine Idee parat: die der Veränderung. Veränderung ist ein rationales Muster: Das Ding bleibt, seine Eigenschaften wechseln. Doch wo hört das Ding auf, wo beginnen seine Eigenschaften? Was wäre das Ding ohne seine Eigenschaften? Der Idee der Veränderung folgt wie ein Schatten eine andere Idee: Verwandlung. Verwandlung besagt, daß nicht nur die Eigenschaften an jemandem oder etwas wechseln, sondern er, sie, es selbst. Mit Verwandlung – Metamorphose, Transfiguration, Transmutation – hielten es das mythologische Fabulieren, der fromme Enthusiasmus und die Naturmagie. Die Christen machten Verwandlung, diesen Wildwuchs heidnischer Göttergeschichten, einem einzigen Zweck dienstbar. Die Alchimie setzte Menschen statt Götter zu Herren der Verwandlung ein. Zuletzt sind auch Wissenschaft und Technologie auf sie verfallen. Was geschieht mit Verwandlung in diesem neuen, entzaubernden Zugriff?

      Verwandlung
    • 2009

      Kunst und Wissen in der Moderne

      Otto Kolleritsch zum 75. Geburtstag

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Kunst galt in Europa lange als kontemplativ und der Zeit entrückt, während die Wissenschaft, wie Schopenhauer formulierte, dem „rast- und bestandlosen Strom“ des Weltlaufs verschrieben sei. Wissenschaft sei deshalb überall auf der Suche, die Kunst hingegen überall am Ziel. Doch die Moderne sah auch die Kunst eher auf der Suche als am Ziel, und wie immer man die Gegenwart kennzeichnen mag: diese Charakterisierung bleibt einleuchtend. Nur sucht Kunst in anderer Weise als Wissenschaft. Verfügen unsere Bildungssysteme über Institutionen, die dem Suchen der Kunst gerecht werden? Findet dieses Suchen auf seine Art auch so etwas wie Wissen? Fragen dieser Art haben Otto Kolleritsch, den langjährigen Vorstand des Instituts für Wertungsforschung und Rektor der Kunstuniversität Graz, den bedeutenden Anreger und Organisator, ein Leben lang beschäftigt. Spiritus rector: Kolleritsch zu Ehren gehen anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2009 namhafte Autoren wie Dieter Borchmeyer, Helga de la Motte und Peter Sloterdijk den verästelten Beziehungen zwischen Kunst - insbesondere Musik - und Wissen in der Moderne nach.

      Kunst und Wissen in der Moderne
    • 2007

      Verwandlungsmusik

      • 584 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Alle musikalische Praxis ist von Wertungen durchzogen. Das Publikum bewertet Interpreten und Komponisten, während Interpreten bestimmte Werke schätzen und andere ignorieren. Komponisten wiederum berücksichtigen oder missachten das Publikum. Die Entstehung, Durchsetzung und Maßstäbe dieser Wertungen sind oft unzureichend verstanden und erfordern ständige Neubewertung, da alte Wertungen an Bedeutung verlieren und neue entstehen. Um diesen Fragen nachzugehen, gründete Harald Kaufmann 1968 die Studien zur Wertungsforschung. Die Beiträge umfassen verschiedene Perspektiven, darunter Andreas Dorschels Vorwort und seine Überlegungen zur Idee der Verwandlung. Bettina Varwig analysiert Bahcs Kantate 'Ich habe genug', während Constantin Floros die Kantabilität in Mozarts Instrumentalmusik beleuchtet. William Kinderman betrachtet die Metamorphose in Beethovens späten Klavierwerken. Weitere Themen sind Spohrs 'in modo di scena cantante', Schuberts Pantheismus, Chopins 'Phantasie', und die Verwandlungsmusik in Wagners 'Der Ring des Nibelungen'. Zusätzlich werden Bruckners Themenverwandlungen, Mendelssohns Verwandlungen, Sibelius' 'Tapiola', und Poulencs Widerstand während der Vichy-Zeit thematisiert. Siglind Bruhn untersucht Messiaens 'La Transfiguration de Notre-Seigneur Jésus-Christ', während andere Autoren die transformativen Aspekte in Werken von Panufnik, Finnissy und Yu analysieren.

      Verwandlungsmusik
    • 2007

      Resonanzen

      • 239 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Alle musikalische Praxis ist von Wertungen durchzogen. Das Publikum bewertet Interpreten und Komponisten, während Interpreten bestimmte Werke schätzen oder ignorieren. Komponisten wiederum können das Publikum achten oder missachten. Die Entstehung und Durchsetzung solcher Wertungen sowie die zugrunde liegenden Maßstäbe sind oft unzureichend verstanden und erfordern ständige Neubewertung, da alte Wertungen an Relevanz verlieren und neue entstehen. Um diese Fragen zu erforschen, gründete Harald Kaufmann 1968 die Studien zur Wertungsforschung. Der Inhalt umfasst verschiedene Beiträge: Andreas Dorschel thematisiert Musik und Erinnerung, während Aaron Williamon die Kunst des musikalischen Gedächtnisses untersucht. Michael Walter beleuchtet die selektive Erinnerung von Musikhistorikern, und Laurenz Lütteken diskutiert die Konzepte von Memoria und Monument in der Musik um 1500. Nicole Schwindt beschäftigt sich mit Kategorien der Cantus-firmus-Bearbeitung, während Klaus Aringer den Schlußchor aus Bachs 'Trauer Music' analysiert. Anselm Gerhard reflektiert über Erinnern und Entäußern in der Oper des 19. Jahrhunderts. Peter Franklin bietet eine filmische Perspektive auf Mahler, und László Vikárius behandelt das Zusammenspiel von Konkretem und Abstraktem im Komponieren Bartóks. Georg Friedrich Haas und Isabel Mundry schließen mit Überlegungen zu Erinnerung und Landschaft sowie der Verschränkung von Erinnern und Vergessen in ihrem Werk.

      Resonanzen
    • 2005

      Wenn klassische Musik zur Filmmusik wirdDass ein Institut für Wertungsforschung (klassische) Musik im Film sich zum Thema gesetzt hat, und dass es dies in vorliegender Form getan hat, ist kein Zufall. Tritt eine Kunstform der Hochkultur in ein populäre

      Tonspuren