Eine große Wut durchzieht das Land. Denn wer tritt heute noch für Gerechtigkeit ein? Wer setzt dem außer Rand und Band geratenen Kapitalismus Grenzen? Wer tut etwas gegen Armut und Naturzerstörung? – Jutta Ditfurth rechnet ab: mit denen, die das Ideal einer humanen Gesellschaft verraten haben. Vor allem aber: Sie zeigt Wege aus der Resignation, sie macht den Mutlosen Mut.
Jutta Ditfurth Bücher
Eine deutsche Ökologin und Politikerin, die zu den Gründungsmitgliedern der deutschen Grünen Partei gehörte und dem ökosozialistischen Flügel angehörte. Nach ihrer Zeit in der Parteipolitik widmete sie sich dem Schreiben und der Publizistik, wobei sie sich auf die Rote Armee Fraktion konzentrierte. Ihre Schriften umfassen zwei Bücher zu diesem Thema, darunter eine Biografie von Ulrike Meinhof. Über ihre öffentliche Plattform unterstützt sie aktiv das Archiv von Ulrike Meinhof.






Feuer in die Herzen
Gegen die Entwertung des Menschen - Erweiterte und aktualisierte Neuausgabe
- 560 Seiten
- 20 Lesestunden
In „Feuer in die Herzen“ plädiert Jutta Ditfurth leidenschaftlich für soziale Utopien, die Emanzipation des Menschen und den Schutz der Natur in einer Zeit, in der der Kapitalismus vorherrscht. Mit dem massiven Ausbau der Atomenergie entsteht ein neuer, gentechnologischer Rassismus, der die menschlichen Gene als Ressource angreift. Die Bioethik wird als Propagandatechnik im Sinne der NS-Rassenhygiene genutzt, um eine neue Form der Menschenzucht vorzubereiten. Atomfusion wird als atomarer Alptraum des 21. Jahrhunderts betrachtet und gefährdet die Solarenergie. Während viele Menschen außerhalb Europas in Perspektivlosigkeit leben, flüchten sich zahlreiche Europäer in Konsum und neofaschistische sowie esoterische Heilslehren, was zu einer Unterwerfung und Verblödung führt. In diesem Kontext werden Rassismus und verschiedene Formen der Repression sowie eine totale Entdemokratisierung immer präsenter. Solidarität, Demokratie und soziale Emanzipation werden im neuen EU-Europa denunziert, während die Gesellschaft in vordemokratische Zeiten zurückfällt und die Errungenschaften der französischen Revolution von 1789 gefährdet sind. Das Werk wird durch ein detailliertes Personen- und Sachregister zu einem unverzichtbaren Handbuch.
Haltung und Widerstand
Eine epische Schlacht um Werte und Weltbilder
Haltung und Widerstand – in ihrem neuen Buch fordert Jutta Ditfurth genau diese Tugenden ein im Kampf gegen die fortschreitende Entbürgerlichung unserer Gesellschaft. Eine ebenso klarsichtige wie faktenreiche Streitschrift wider die dumpfe Renaissance gefährlicher politischer Ideen, gegen Rassismus und Antisemitismus. Eine leidenschaftliche Analyse der Wurzeln der neuen Rechten, ihrer Strategien und ihrer Wirkung bis in die bürgerliche Mitte hinein. Historisch fundiert, brisant und hochaktuell.
Jutta Ditfurth erzählt über ihre Kindheit und Jugend in der frühen Bundesrepublik, über die adelige Verwandtschaft und den faszinierenden Vater. Zugleich ist ihr Buch ein erhellender Bericht über das Erwachen zum kritischen Denken und zum politischen Engagement. Jutta Ditfurth hat einen „Bildungsroman“ ihrer Generation geschrieben, von der Kuba-Krise bis zur APO, vom Putsch in Chile bis zur Anti-AKW-Bewegung. Sie fragt nach den individuellen und gesellschaftlichen Ursachen für ein politisches Leben: „Wie wird so eine links?“
Eine Freundschaft, die die Republik veränderte: Nur zwei Jahre, von 1967 bis 1969, verliefen die Wege von Ulrike Meinhof und Rudi Dutschke parallel. In dieser Zeit, in der viele Linke sich wie »Freiwild« fühlten, entschieden sie sich zu wehren – notfalls auch mit Waffengewalt. Rudi Dutschke dachte 1969, ein Jahr nach einem Attentat auf ihn, über den Weg in die Illegalität nach, während Ulrike Meinhof sich ein Jahr später für den »bewaffneten Kampf« entschied. 1967 war die Bundesrepublik von alten Nazis in hohen Positionen geprägt, und ein autoritäres Klima herrschte vor. In Westberlin, wo die APO gegen den Vietnamkrieg und den Schahbesuch aufbegehrte, wurden der rebellischen Jugend Prügel angedroht. Die Polizei agierte als verlängerter Arm der Obrigkeit, während die Medien die Stimmung anheizten. Am 2. Juni 1967 wurde Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen, was die Verhältnisse verdeutlicht, gegen die Meinhof und Dutschke kämpften. Ihre Freundschaft, obwohl kurz, prägte das Land nachhaltig. Jutta Ditfurth beleuchtet die Motive und Entwicklungen von Meinhof und Dutschke sowie die Dynamik ihrer Zeit, in der die beiden lebten. Ihr Buch bietet einen lebendigen Einblick in die Geschichte der 68er-Bewegung und die außerparlamentarische Opposition.
Wie ist es um die sexuelle Selbstbestimmung insbesonderevon Frauen weltweit bestellt? Ist sie in Gefahr?Die Herausgeber_innen des Buches sehen in den weltweitenAktivitäten von radikalen Abtreibungsgegner_innen,die sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerikastattfinden, eine Gefahr für die sexuelle Selbstbestimmungvon Frauen. Verschiedene Autor_innen analysierenAspekte dieser Einflussnahmen und zeigen auf, wiesich Aktivist_innen und betroffene Berufsgruppen dagegenzur Wehr setzen.Mit Beiträgen von: Kirsten Achtelik, Karin Bergdoll,Jutta Ditfurth, Christian Fiala, Carsten Frerk, JudithGoetz, Dagmar Herzog, Hartwig Hohnsbein, Ulli Jentsch,Isabel Merchan, Gisela Notz, Eike Sanders, Ines P. Scheibe,Sybill Schulz, Anne Thiemann.
Das waren die Grünen. Abschied von einer Hoffnung
- 387 Seiten
- 14 Lesestunden
Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Die Grünen sind nur noch eine Partei wie jede andere, den Wählern aber wollen sie weismachen, „anders“ zu sein. Die Mitgründerin und ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen macht hingegen deutlich: In Wirklichkeit verschärfen sie, gefesselt von Kapitalinteressen und Sachzwängen des Machterhalts, in Aufsichtsräten, Regierungen und Parlamenten die Ausbeutung von Mensch und Natur. Als rot-grüne Regierungspartei sind sie konservativ, mitunter reaktionär geworden - lediglich auf der Straße geben sie manchmal noch die Opposition. Jutta Ditfurth beschreibt auf der Grundlage gewohnt fundierter Recherche und klarer Meinung, was aus den Grünen nach 30 Jahren geworden ist.
Ulrike Meinhof
- 478 Seiten
- 17 Lesestunden
Die Publizistin Jutta Ditfurth stieß in ihrer sechsjährigen Recherche auf bisher unbekanntes Quellenmaterial zu Ulrike Meinhof. Sie kann völlig neue Zusammenhänge in der Lebensgeschichte dieser äußerst kompromisslosen Frau aufzeigen. Die erste umfassende Biographie von Ulrike Meinhof, in der sich die Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik und das politisch rebellische Klima der sechziger und siebziger Jahre widerspiegeln. Ulrike Meinhof ist Kriegskind und kommt aus einer sehr deutschen Familie. Schon in der Pubertät steht sie in Opposition, hört Jazz, spielt Schlagzeug und überwirft sich mit ihrer Pflegemutter. Die Adenauer-Ära politisiert sie: Ulrike Meinhof wird Atomgegnerin, frühes SDS-Mitglied und tritt in die verbotene KPD ein. Als Journalistin erregt sie Aufsehen mit ihren scharfen politischen Analysen und ihrem sozialen Engagement. Nach einem Abstecher in der Hamburger Medienschickeria entscheidet sie sich für den politischen Kampf an der Seite der APO. Warum kehrt die angesehene Konkret-Chefredakteurin dem bürgerlichen Leben den Rücken? Warum nimmt sie 1970 an der spektakulären Befreiung des inhaftierten Andreas Baader teil? Warum lässt sie sich von palästinensischen Guerilla-Kämpfern ausbilden, plant Attentate und verübt Banküberfälle? Diese Biografie gibt Antwort auf die Frage, wer Ulrike Meinhof wirklich war
Die Himmelsstürmerin
- 503 Seiten
- 18 Lesestunden
Die Geschichte von Gertrud Elisabeth von Beust, die sich, 19jährig und wohlbehütet aufgewachsen, in den Wirren des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 zurechtfinden muss. Sie erfährt die Greuel des Krieges und das soziale Elend der Bevölkerung, für die ihre eigene Klasse nur Vorurteile hegt.
Der Baron, die Juden und die Nazis
- 395 Seiten
- 14 Lesestunden
Nach dem Mauerfall reist Jutta Ditfurth in die DDR und sieht sich mit den Widersprüchen ihrer adligen Herkunft konfrontiert. Sie folgt den Spuren ihres schillernden Urgroßonkels Börries Freiherr von Münchhausen, einem Balladendichter, der ein Freund der Juden zu sein schien - doch dann findet sie einen Brief ... Hinter dem Mythos des 20. Juli 1944 verbirgt sich der besondere Antisemitismus des deutschen Adels im 19. und 20. Jahrhundert. Juden galten in adligen Kreisen oft als »Fremdrassige«, die die adlige »Blutreinheit« bedrohten. Auf den Schlössern und Rittergütern hatten Juden bis 1945 nichts verloren. Sie trugen vermeintlich Schuld an Revolutionen, an Kriegsniederlagen, am Sturz der Monarchie und an der Errichtung der Weimarer Republik. Der Hass auf die Juden wurde schließlich »von allen moralischen Skrupeln befreit«. Jutta Ditfurth erzählt die bewegte Geschichte von Börries Freiherr von Münchhausen. Sein engster Freund war um 1900 der Künstler Ephraim Moses Lilien - bis Münchhausen zum glühenden Antisemiten wurde.
Es gärt. Kaum wird das Ende der Krise eingeläutet, nimmt die nur ihren nächsten Anlauf. Millionen Menschen fürchten sich vor der Zukunft. Eine winzige Minderheit besitzt Milliarden. Die Mittelschicht wird zerrissen. Angst und Armut lassen bürgerliche Konsense bröckeln. Rassismus und Naturzerstörung wachsen. Vertrauensverluste, panische Reformen, eine mediale Revolution. Wir erleben den Beginn einer Totalveränderung. Ein 'Weiter so!' ist unmöglich. Klug und mit Bedacht bringt Jutta Ditfurth Ordnung ins Gestrüpp der Diskussion und legt die Interessen der Beteiligten offen. Ohne jeden Alarmismus stellt sie klar, worum es in Wirklichkeit geht. Sie sagt, was uns droht und was wir tun können. Unter dem Getöse der 'News', dem Geschrei der 'Reformer', dem Lärm der 'Experten' verbergen sich Wege für einen radikalen Humanismus. Eine unverzichtbare Orientierungshilfe für alle, die zum Kern der Debatte vordringen wollen.
Die Welt des Adels
Europas Herrscherhäuser vom Mittelalter bis heute - Ein SPIEGEL-Buch - Mit zahlreichen Abbildungen
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Der europäische Adel: Eine Klasse für sich - jetzt auch als Taschenbuch! Wollten Sie nicht schon immer wissen, was bei Hofe wirklich passiert? Wie man sich in der höfisch-ritterlichen Welt kleiden und verhalten musste? Was Aristokratinnen heimlich in ihre Tagebücher schrieben, und welche Blaublüter doch tatsächlich selbst arbeiteten? In diesem Buch geben SPIEGEL-Autoren und renommierte Adels-Experten überraschende Einblicke in die prunkvolle Welt des europäischen Adels. Sie stellen die wichtigsten Herrscherhäuser und ihre Stammsitze vor, und zeigen, welchen politischen und militärischen Einfluss der Adel vom Mittelalter bis heute auf die europäischen Gesellschaften hatte und wie sich seine Rolle im Laufe der Zeit wandelte. Und nicht zuletzt versuchen sie zu ergründen, wozu Adel heute noch verpflichtet. Das Buch wird zahlreiche Abbildungen enthalten. Mit zahlreichen Abbildungen. Ausstattung: mit Abb.
Blavatzkys Kinder
- 301 Seiten
- 11 Lesestunden
Das waren die Grünen
- 387 Seiten
- 14 Lesestunden
Was ich denke
- 94 Seiten
- 4 Lesestunden
Fast unbemerkt hat sich in der Bundesrepublik eine einflussreiche esoterische Bewegung herausgebildet. Eine gefährliche Entwicklung, wie Jutta Ditfurth in ihrem Buch belegt. Sie arbeitet die Überschneidungen mit ökofaschistischer Theorie und Praxis heraus und zeigt, welche Bedeutung die Esoterik für die Verbreitung von antidemokratischem und antiemanzipatorischem Denken hat. In der Bundesrepublik wächst eine einflussreiche esoterische Bewegung mit einer modernen biologisch orientierten Massenbasis zusammen. Jutta Ditfurth beschreibt, wie ein Bild des Menschen propagiert wird, in dem er 'kosmischer' Untertan oder 'Schädling' der Erde ist. Die Lage ist bedrohlich: Die Emanzipation und die soziale Gleichheit des Menschen sollen verhindert werden. Historisch ist die Esoterik - etwa als Germanenmystik und völkischer Okkultismus - eine Wurzel des Nationalsozialismus. Auch die heutigen Varianten vernebeln die Köpfe mit Irrationalismen, entpolitisieren die Menschen und bereiten sie auf eine autoritäre politische Entwicklung vor. Die Medien picken sich üblicherweise nur mal die eine oder andere skurrile Gruppe heraus, um sich über sie lustig zu machen. Aufklärung erfolgt kaum. Nicht über die vielen meditationsgeschädigten, schwer kontaktgestörten Menschen und schon gar nicht über den gefährlichen ideologischen Hintergrund dieser Bewegung.
Konkret Texte - 72: Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof
Geschichte einer politischen Freundschaft
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Dieses Buch ist eine kleine Geschichte der ‘68er, der außerparlamentarischen Opposition (Apo) am Beispiel der Freundschaft von Ulrike Meinhof und Rudi Dutschke. Wer waren diese Oppositionellen, deren 50 Jahre alte Revolte heute noch einen so unbändigen Hass bei der politischen Rechten auslöst? Nazis hetzen gegen die »linksversiffte ‘68er-Republik« ohne die es keine »gebrochene Selbstwahrnehmung des deutschen Volkes« gäbe. Als sich die Journalistin Ulrike Meinhof 1967 mit Rudi Dutschke anfreundet, hat sie eine Kindheit im NS-Faschismus und die politisch harten 1950er Jahre hinter sich. Die außerparlamentarische Opposition (Apo) macht ihr große Hoffnung. Für Rudi Dutschke ist »unsere kleine Kulturrevolte« der erste Aufbruch: »Wir können eine Welt gestalten, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, eine Welt, die sich auszeichnet, keinen Krieg mehr zu kennen, keinen Hunger mehr zu haben, und zwar in der ganzen Welt. Das ist unsere geschichtliche Möglichkeit«.













