Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Hans Peter Klausch

    Oldenburg im Zweiten Weltkrieg
    Antifaschisten in SS-Uniform
    Die Bewährungstruppe 500
    • Oldenburg im Zweiten Weltkrieg

      Das Kriegstagebuch des Mittelschullehrers Rudolf Tjaden

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Vom ersten bis zum letzten Tag des Zweiten Weltkriegs führte Rudolf Tjaden Tagebuch. Seine Aufzeichnungen dokumentieren, wie sich der Schrecken des Krieges in den Alltag der Landes- und „Gauhauptstadt“ Oldenburg fraß. Zu einem vielschichtigen Bild tragen die „Brüche“ im Lebensweg des Chronisten bei: Tjaden hatte den Ersten Weltkrieg als Freiwilliger des Oldenburger Lehrerseminars mitgemacht. Seine Erlebnisse, u. a. beim Angriff von Langemarck, führten ihn 1925 in die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG). Doch als der Zweite Weltkrieg beginnt, ist der Mittelschullehrer längst Mitglied der NSDAP. Die Bewunderung für Hitlers „Blitzkrieg-Siege“ lässt die einstigen pazifistischen Gedankengänge noch weiter in den Hintergrund treten. Das ändert sich, als Tjadens Sohn Egon, wie andere Oldenburger auch, nach Stalingrad in Marsch gesetzt wird.

      Oldenburg im Zweiten Weltkrieg2010
    • Rund 27.000 Wehrmachtstrafgefangene wurden während des Zweiten Weltkrieges in die Infanterie-Batallione z. b. V. der Bewährungstruppe 500 überwiesen. Annähernd 5.000 dieser Männer kamen aus den Emslandlagern. Der Einsatz der '500er' wurde unterschiedlich bewertet. Hieß es einerseits: 'Offz. mit Maschinengewehren und M. Pi. müßten notfalls hinter der Truppe eingesetzt werden und Feiglinge abschießen', wurde andererseits betont: 'Das Btl. hat sich hervorragend geschlagen, jeder Mann hat gekämpft wie ein Löwe.' Was also waren die 500er-Formationen: Ein 'Himmelfahrtskommando' für Hitlergegner oder eine 'Eliteeinheit' der Deutschen Wehrmacht? Hans-Peter Klausch geht dieser Frage nach - und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

      Die Bewährungstruppe 5001995