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Ursula Klein

    6. Juli 1952

    Ursula Klein ist permanente Senior-Forscherin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Ihre Forschung befasst sich mit der historischen Ontologie von Materialien, insbesondere im wissenschaftlichen Kontext des achtzehnten Jahrhunderts. Klein untersucht, wie Materialien in verschiedenen wissenschaftlichen Diskursen wahrgenommen und kategorisiert wurden. Durch diese Untersuchung deckt sie tiefere kulturelle und philosophische Annahmen auf, die in das wissenschaftliche Wissen eingebettet sind.

    Ich sage es der Stille
    100 Jahre Berliner Philharmonisches Orchester
    „Die luft ist Muskatschwer“
    Supervision und Weiterbildung
    Humboldts Preußen
    • Während der Frühphase der Industrialisierung und der Zeit der Herausbildung der Natur- und Technikwissenschaften herrschte überall in Europa Aufbruchsstimmung. Doch während in Frankreich die Revolution tobte, setzte die preußische Elite auf allmähliche Reformen. Dabei verband sie das Ziel technischer Innovation mit der Hoffnung auf soziale und ökonomische Verbesserungen. Viele der damaligen Naturforscher, Techniker und Staatsbeamte engagierten sich für den technischen und sozialen Fortschritt und das Gemeinwohl. Ursula Klein beschreibt diese Epoche und das Entstehen der Naturwissenschaften in Preußen nicht als anonymen Prozess, mit Hilfe von Zahlenkolonnen und Tabellen, sondern als gelebte Praxis der beteiligten Akteure. Entlang der Biographien des jungen Alexander von Humboldt und seiner Mitstreiter veranschaulicht sie die Aufbruchsstimmung ebenso wie die Erfolge und Misserfolge beim Arbeiten, Experimentieren und Erfinden.

      Humboldts Preußen
      5,0
    • Supervision und Weiterbildung

      Instrumente zur Professionalisierung von ErzieherInnen

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das Thema Frühpädagogik ist derzeit von großer Bedeutung, insbesondere in Bezug auf die Entwicklungschancen von Kindern und die Anforderungen an Einrichtungen sowie die Ausbildung der Fachkräfte. Die Autorin lenkt den Fokus auf die Erzieherinnen und Erzieher und deren Förderung sowie Professionalisierung. Sie gelingt es, das Thema greifbar zu machen, indem sie tragfähige Verbindungslinien aufzeigt, anstatt abgehobene Forderungen zu stellen. Ursula Klein rekonstruiert die historische Dimension des Erzieherinnenberufs und informiert umfassend über den aktuellen Stand der Professionalisierung sowie die politischen, rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen. Sie entwickelt überzeugende Konzepte zur fortschreitenden Professionalisierung, die bewährte Ansätze mit innovativen Ideen verknüpfen. Die Autorin beschreibt präzise, wie Weiterbildung und Supervision effektiv eingesetzt werden können. Besonders wertvoll sind die Fallstudien aus vier Expertinneninterviews, die transparente Vorgehensweisen und Methoden gelungener qualitativer Sozialforschung präsentieren. Die sorgfältige Auswertung dieser Interviews bietet erhellende Einblicke in die Realität erfahrener Erzieherinnen, insbesondere in Leitungsfunktionen, und bündelt Kernthemen hinsichtlich der Professionalisierungsinstrumente.

      Supervision und Weiterbildung