Gratis Versand in ganz Österreich
Bookbot

Robert Schad

    1. Jänner 1953
    Robert Schad, "naRua"
    Robert Schad
    Auf Papier
    Robert Schad - Skulpturen und Zeichnungen
    Robert Schad - Von Ort zu Ort
    Robert Schad in Schorndorf
    • „Launische Linien“ nennt sie der Künstler, die Zeichnungen in seinem neuen Buch „Robert Schad – Auf Papier“. 100 Zeichnungen aus Wachsmalkreide, bei denen es Robert Schad um das möglichst spontane, möglichst direkte Umsetzen einer Idee ging. Es sind Momentaufnahmen, keine Bildhauerstudien. Jedes Blatt ist das Resultat eines Augenblicks, da spielen sowohl der Zufall als auch die Gestimmtheit des Künstlers eine Rolle. Und zugleich bedeutet die Konzentration auf den Moment auch, durch das Fokussiert-Sein die höchste Verdichtung, die äußerste Reduktion zu erreichen – mit Präzision und Disziplin (und doch möglichst geringem Aufwand) der Kalligrafie ähnlich. Von einem Blatt zum nächsten darf das Auge des Betrachters wandern und dieser Dramaturgie des komponierten Zufalls folgen. Denn in Anlehnung an die Musik und den Tanz sind diese Notate auch ein Konvolut aus Rhythmus und Bewegung. Und liefern damit wiederum Impulse für Robert Schad, den Bildhauer, der so in gewisser Weise doch Skulpturen zeichnet und dem es letztlich immer um die Arbeit an der Linie geht.

      Auf Papier
    • Was früher die Regel war, ist heute die Ausnahme. Die Kirche hat als Auftraggeber für Künstler an Bedeutung verloren. Was geschieht, wenn sich ein zeitgenössischer Künstler wie der 1953 geborene Robert Schad auf ein Projekt eines Kreuzes einlässt, kann man in „Ein Kreuz für Fátima“ nun nachvollziehen. Entstanden ist das monumentale, um die 30 Meter hohe Kreuz aus Cortenstahl, im Rahmen von Alexandros N. Tombazis Neubau der Dreifaltigkeitskirche für den portugiesischen Wallfahrtsort Fátima. Der Entwurf des Architekten schloss auf grundlegende Weise die Zusammenarbeit mit Künstlern ein. Für Robert Schad, der für seine Stahlskulpturen bekannt geworden ist, wurde es eine Auseinandersetzung mit den eigenen kulturellen Wurzeln und eine Beschäftigung mit den kunsthistorischen Vorläufern von Christusdarstellungen. Er wollte, so sagt der Bildhauer, „die Assoziationsbreite so offen wie möglich halten“. Das Kreuz, das am 13. Oktober 2007 errichtet wurde, ist seitdem den Menschen, den Pilgern, der Region übergeben worden. Der Band dokumentiert die Phasen der Entstehung des Kreuzes und bietet einen Einblick in die Metallwerkstatt, wo das Kruzifix Gestalt annahm. Darüber hinaus kommen der Architekt Alexandros N. Tombazis sowie der Künstler in einem aufschlussreichen Interview zu Wort. Weitere Essays verorten das Werk im Oeuvre Schads und beleuchten die theologische Bedeutung des Neubaus der Dreifaltigkeitskirche in Fátima.

      Robert Schad, A cruz alta santuário de Fátima
    • Was früher die Regel war, ist heute die Ausnahme. Die Kirche hat als Auftraggeber für Künstler an Bedeutung verloren. Was geschieht, wenn sich ein zeitgenössischer Künstler wie der 1953 geborene Robert Schad auf ein Projekt eines Kreuzes einlässt, kann man in „Ein Kreuz für Fátima“ nun nachvollziehen. Entstanden ist das monumentale, um die 30 Meter hohe Kreuz aus Cortenstahl, im Rahmen von Alexandros N. Tombazis Neubau der Dreifaltigkeitskirche für den portugiesischen Wallfahrtsort Fátima. Der Entwurf des Architekten schloss auf grundlegende Weise die Zusammenarbeit mit Künstlern mit ein. Für Robert Schad, der für seine Stahlskulpturen bekannt geworden ist, wurde es eine Auseinandersetzung mit den eigenen kulturellen Wurzeln und eine Beschäftigung mit den kunsthistorischen Vorläufern von Christusdarstellungen. Er wollte, so sagt der Bildhauer, „die Assoziationsbreite so offen wie möglich halten“. Das Kreuz, das am 13. Oktober 2007 errichtet wurde, ist seitdem den Menschen, den Pilgern, der Region übergeben worden. Der Band dokumentiert die Phasen der Entstehung des Kreuzes und bietet einen Einblick in die Metallwerkstatt, wo das Kruzifix Gestalt annahm. Darüber hinaus kommen der Architekt Alexandros N. Tombazis zu Wort, der Künstler in einem aufschlussreichen Gespräch mit August Heuser. Weitere Essays verorten das Werk im Oeuvre Schads und beleuchten die theologische Bedeutung des Neubaus der Dreifaltigkeitskirche in Fátima.

      Robert Schad, Ein Kreuz für Fátima