Fils de pasteur, et de santé fragile, dans un village des années 1950, l’auteur fait du monde et de ses rudesses, mais aussi de la religion et de ses exigences, une expérience anxieuse. Dieu, appelé au chevet de l’enfant malade qu’il était alors, ne s’y est pas rendu. Soixante ans plus tard, son épouse sera victime d’une maladie mortelle, et Dieu n’aura pas cillé davantage. Cependant, cette épouse était croyante. Mais sa foi fut heureuse. Elle ne voyait pas la douleur partout, et n’en faisait pas un argument. L’amour ne lui était pas blessure. Pour elle, Dieu n’était pas absent : il suffisait d’aimer la vie.Revenant sur certains événements marquants de sa vie, abordant avec simplicité de grandes questions comme celle du Mal, de la mort, de la foi ou de l’amour, Étienne Barilier nous livre ici un texte intime et lumineux, qui bouleverse et vous retient encore bien après sa lecture.
Étienne Barilier Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Étienne Barilier ist ein Schweizer Schriftsteller, Philosoph und Übersetzer französischer Sprache. Seine Werke tauchen oft tief in philosophische Fragen ein und erforschen die Komplexität der menschlichen Existenz. Bariliers Stil ist bekannt für seine Präzision und intellektuelle Tiefe, was den Lesern eine zum Nachdenken anregende und bereichernde Erfahrung bietet. Er lehrt als außerordentlicher Professor für Französisch an der Philosophischen Fakultät der Universität Lausanne.




China am Klavier
- 114 Seiten
- 4 Lesestunden
Bei einem Sommerfestival in Südfrankreich spielt eine junge chinesische Pianistin Scarlatti, Brahms und Chopin. Ein Musikkritiker ehrt sie als die größte Pianistin der Gegenwart, während ein anderer, ironisch und distanziert, ihr Spiel als seelenlos und nur aus Kunstgriffen bestehend kritisiert. Ihre Auseinandersetzung entfaltet sich über Blog und E-Mail und ist von einem persönlichen Konflikt geprägt. Es ist ein Zusammenstoß der Egos, der auch Fragen zur westlichen Musik aufwirft: Warum hat sie im Fernen Osten so großes Prestige? Wird Europa seiner Seele beraubt oder findet sie sich vielleicht unter den Fingern einer chinesischen Pianistin wieder? Der Roman, ursprünglich 2011 unter dem Titel 'Piano chinois' veröffentlicht und ins Japanische sowie Polnische übersetzt, erscheint nun als deutsche Erstübersetzung. In dieser Erzählung reflektiert der Autor die Facetten des euro-asiatischen Kulturaustausches und beleuchtet die Grenzen zwischen Subjektivität und Objektivität in der Musikkritik. Zudem werden viele Starpianisten der letzten Jahrzehnte erwähnt, während versucht wird, den Geheimnissen einer Meisterinterpretation auf die Spur zu kommen.