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Philipp Jakob Spener

  • Pius Desiderius
  • Martin Wahrmund
  • Philaletha Germanus
13. Jänner 1635 – 5. Februar 1705
Die rechtfertigung
Die Werke Philipp Jakob Speners - Studienausgabe
Philipp Jacob Spener, Die Anfänge des Pietismus in seinen Briefen
Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666-1686
Umkehr in die Zukunft: Pia desideria
Pia Desideria
  • Pia Desideria

    oder herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren Evangelischen Kirchen

    • 224 Seiten
    • 8 Lesestunden

    Philipp Jakob Spener kritisierte in seinem Reformprogramm die oberflächliche Orthodoxie der damaligen Christenheit und forderte eine tiefere Verbindung zwischen Glauben und Leben. Er argumentierte, dass die Rechtfertigung durch den Glauben ohne die Heiligung aus dem Geist des Evangeliums bedeutungslos sei. Seine "Pia desideria" sind ein bedeutendes Werk, das auch heute noch relevant ist. Die vorliegende Ausgabe bietet sowohl die deutsche Fassung von 1675 als auch die lateinische Übersetzung von 1680 in einer Synopse, ideal für akademische Zwecke.

    Pia Desideria
  • Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666-1686

    Band 8: 1686 mit einem Anhang Briefe aus der Straßburger Zeit

    Die Briefe Philipp Jakob Speners bieten wertvolle Einblicke in die Anfänge des Pietismus und das geistige sowie gesellschaftliche Leben des 17. Jahrhunderts. Band 8 umfasst Briefe aus Speners Frankfurter Zeit und neu entdeckte Korrespondenz, die seine Berufung und genealogische Arbeit beleuchtet.

    Briefe aus der Frankfurter Zeit 1666-1686
  • Als Philipp Jacob Spener (1635-1705) 1666 als Pfarrer in Frankfurt eintrat, brachte er keine praktischen Erfahrungen, jedoch eine fundierte religiöse und theologische Bildung mit. Diese befähigte ihn, die geistige Lage des Christentums in Deutschland offen zu beurteilen und praktische Vorschläge zur Bekämpfung des geistlichen Niedergangs zu unterbreiten. Dies markierte den Beginn des Pietismus und die Entstehung von Kräften, die ihn zu einer bedeutenden religiösen und kulturellen Erneuerungsbewegung über die deutschen Grenzen hinaus werden ließen. Speners besondere Leistung liegt darin, dass er die wissenschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit erkannte, ihre Relevanz für die Theologie und das kirchliche Leben würdigte und daraus notwendige Schlüsse zog. Die hier präsentierte Auswahl von Speners Briefen, von denen einige erstmals aus dem Lateinischen übersetzt wurden, bietet direkte Einblicke in diese entscheidende Phase der Entstehung des Pietismus.

    Philipp Jacob Spener, Die Anfänge des Pietismus in seinen Briefen
  • Der vorliegende Briefwechsel zwischen Philipp Jakob Spener (1635-1705), dem Begründer des lutherischen Pietismus, und August Hermann Francke (1663-1727), der den Pietismus zu einer religiös-sozialen Reformbewegung mit gesamtgesellschaftlichem Anspruch ausprägte, ist nicht nur eine zentrale Quelle für die Etablierung des hallischen Pietismus mit den Franckeschen Anstalten und für die Gründung der Universität Halle. Die in der Kommentierung zusammengetragenen Informationen machen deutlich, dass schon die frühen Hallenser Aktivitäten Franckes nicht denkbar waren ohne das oft spannungsreiche Zusammenspiel von pietistischen Reformvorhaben und brandenburg-preußischer Politik. Auf der Basis der Edition lässt sich zudem theologiegeschichtlich konkretisieren, wie sich die Spenersche „Hoffnung besserer Zeiten“ bei Francke mit innerweltlichem Realismus verband und zu „Projekten“ formte, die die Realität auf eine Utopie hin zu überwinden suchten. Konkret fassbar werden diese „Projekte“ in der Entstehung eines internationalen pietistischen Kommunikationsnetzes, in dem missionarische Aktivität, Diplomatie und Kommerz eine selbstverständliche Synthese eingingen. Der Briefwechsel macht somit anthropologische und soziologische Konstellationen deutlich, die für die Frage nach den Proprien dessen, was theologie- und geistesgeschichtlich als 'Pietismus' bezeichnet werden kann, generell aufschlussreich sind.

    Briefwechsel mit August Hermann Francke