Im dritten Fall für Commissario Bariello und Weihbischof Montebello wird das Ermittlerduo mit einer erschütternden Entdeckung konfrontiert: Die Archäologie droht, heilige Glaubensgrundsätze im Vatikan zu gefährden. Inmitten von Lügen, Intrigen und mysteriösen Todesfällen offenbart sich ein machtvolles Kartell, das irdische Interessen über das ewige Heil stellt. Bariello wird im Hochsommer zu einem Toten gerufen, der unter mysteriösen Umständen erfroren ist. Der Verstorbene war Priester und Redakteur beim Osservatore Romano und hatte vor seinem Tod von einem Dämon in der Vatikanstadt gesprochen. Gleichzeitig erhält Weihbischof Montebello ein wertvolles Geschenk: eine einzigartige Ausgabe der Legenda Aurea, die nicht nur heilige Legenden, sondern auch vier Zeichnungen enthält, die ein kirchenpolitisches Erdbeben auslösen könnten. Kaum in Rom angekommen, geschehen weitere mysteriöse Todesfälle, die die Ermittlungen gefährden. Montebello und Bariello geraten in Konflikt mit Kirchenfürsten, Wirtschaftsmagnaten und Mafiagrößen, die ihre eigenen Interessen wahren wollen. Die beiden müssen erkennen, dass jeder, der sich diesen Mächten in den Weg stellt, in Lebensgefahr schwebt. Die Grundfesten des Vatikans stehen auf der Kippe, und der Reformpapst Laurentius sieht sich einer ernsten Bedrohung gegenüber.
Stefan von der Lahr Bücher




Rom könnte in diesem Frühjahr so schön sein – sonnig, turbulent, sogar inspiriert vom Geist des herannahenden Konzils. Doch leider haben Wissenschaftler, Bibliothekare der Vatikanischen Bibliothek, die Hohe Geistlichkeit, Polizei und Mafia von einem einzigartigen Papyrus aus der Frühzeit des Christentums erfahren. Sein Besitz verheißt Ruhm und Reichtum, stellt aber zugleich fundamentale Glaubenssätze in Frage. Zunächst sind alle Beteiligten bemüht, sich das wertvolle Schriftstück unauffällig zu beschaffen. Dann aber kommt es zu einem Zwischenfall, der jeden Versuch, die Angelegenheit diskret zu lösen, Makulatur werden lässt - der geheimnisvolle Papyrus verschwindet. Als Commissario Bariello von der römischen Polizei und Monsignor Montebello aus der Vatikanischen Bibliothek gemeinsam versuchen, das jahrtausendealte Dokument wieder aufzutreiben, entbrennt eine mörderische Konkurrenz um das Wissen, das der Papyrus birgt. Aber in dem ausbrechenden Chaos scheint es jemanden zu geben, der alle Fäden in der Hand hält und weder Tod noch Teufel scheut …
Hochamt in Neapel
Kriminalroman
In den Armenvierteln von Neapel sucht ein stiller Tod seine Opfer, während in Rom brutale Morde geschehen. Commissario Bariello erkennt, dass er gegen die Verantwortlichen und deren Netzwerke kaum ankommt. Die Begegnung mit dem neapolitanischen Weihbischof Montebello, der einer archäologischen Sensation und einem kirchengeschichtlichen Skandal auf der Spur ist, bringt Licht ins Dunkel. Doch je mehr sie herausfinden, desto apokalyptischer wird die Bedrohung. Ein tödlicher Verkehrsunfall in Rom und ein geheimnisvoller Brief im Bistumsarchiv von Neapel führen Bariello und Montebello auf die dunkelsten Seiten Italiens. Sie stören mächtige und skrupellose Interessen und decken eine Verschwörung auf, die Camorra, Kirche und Kapital verbindet. Die meisten Opfer sind in den Armenvierteln Neapels zu finden, wo brutale Verbrechen in unmittelbarer Nähe zu Kunst und Frömmigkeit geschehen. Bariello und Montebello erkennen, dass die wahre Apokalypse erst bevorsteht. Noch bevor die Neapolitaner das Blutwunder ihres Stadtheiligen San Gennaro erflehen können, beginnt das Blut ganz anderer zu fließen. Das ungewöhnliche Ermittlerteam aus Kommissar und Weihbischof führt sie in die Katakomben von Neapel, wo sie sich der dunklen Realität stellen müssen.
1200 Jahre Antike – eine goldene Zeit voller Weisheit, Schönheit, Tugend? Fehlanzeige! Stattdessen munteres Morden der Griechen und Römer vom Olymp bis zum Forum. Mit diesem herrlich respektlosen Buch führen uns Michael Sommer und Stefan von der Lahr raus aus der historischen Komfortzone und rein in eine Geschichte von Menschen, denen Sie besser nicht im Dunkeln begegnen … Wer sich heute am Anblick der Akropolis in Athen oder der betörenden Fresken von Pompeji erfreut, übersieht leicht die breite Blutspur, die Griechen und Römer durch die Geschichte gezogen haben. Zwar grüßen aus der Vergangenheit edel klingende Namen wie Achill oder Romulus, Perikles oder Alexander, Caesar oder Augustus. Doch das Geschäft dieser und vieler anderer Herren war nicht zuletzt das Morden im Großen – im Krieg – und im Kleinen – an politischen Gegnern, ja sogar an Freunden, wenn sie sich gar zu eigensinnig verhielten. Aber, aber … hat man damals nicht die Demokratie erfunden und eine Republik gegründet? Wer glaubt, dass Demokraten und Republikaner keine blutigen Eroberer sein konnten, die freiheitsliebende Bevölkerungen ganzer Städte und Landschaften erwürgten oder versklavten, der irrt. Höchste Zeit für eine andere Geschichte der Antike! Von der Eroberung Trojas bis zum Fall Michael Sommer und Stefan von der Lahr erzählen uns die ganze verdammte Wahrheit, faktentreu, farbecht und ohne Tabus.