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Stephan Abarbanell

    Liebe, Tod und Lottozahlen
    Paula oder Die sieben Farben der Einsamkeit
    Morgenland
    Das Licht jener Tage
    10 Uhr 50, Grunewald
    • Es ist ein kühler, bewölkter Junitag, als Walther Rathenau, seit wenigen Monaten Außenminister der Weimarer Republik, in einen offenen Wagen steigt, um ins Ministerium zu fahren. Erst seit Kurzem ist er von der Konferenz in Rapallo zurück, wo die Zukunft Deutschlands mit den Alliierten des Ersten Weltkriegs vertraglich geregelt wurde. Sein eher hilfloser Schulterschluss mit der Sowjetunion hat ihm nicht nur Kritik sondern auch Morddrohungen eingebracht: Er, der Jude, habe Deutschland verraten. Fünf Minuten nachdem er im Wagen Platz genommen hat, ist Rathenau tot - erschossen von Rechtsextremen. Diese letzte Fahrt gestaltet Stephan Abarbanell in seinem so poetischen wie psychologisch tiefgründigen Roman als eine Reise Rathenaus zu sich selbst, auf der er endlich Antworten findet, auf die Fragen, die sein ganzes Leben geprägt haben.

      10 Uhr 50, Grunewald
      3,3
    • Das Licht jener Tage

      Roman

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Eine Reise in den Nahen Osten wird zur Reise in die eigene Vergangenheit Robert Landauer, einst international geachteter Mediziner, wagt nach einem Pharmaskandal einen Neuanfang in Berlin. Als er einer ohnmächtigen jungen Frau hilft und sie nach Hause fährt, trifft er auf deren Vater, Fouad Tamimi. Es ist nicht die erste Begegnung zwischen den beiden Männern: Ihre gemeinsame Geschichte führt zurück ins Jahr 1982, in den kriegsgebeutelten Libanon; Tamimi hat Landauer damals das Leben gerettet, doch seine große Liebe Sahira verloren. Nach dem Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern von Beirut fehlte von ihr jede Spur. Landauer lässt sich darauf ein, Tamimi bei der Suche nach Sahira zu helfen. Er macht sich auf den Weg in den Nahen Osten und stößt dabei nicht nur auf seine eigene Vergangenheit, sondern auch auf eine Geschichte von ungeahnten politischen Ausmaßen.

      Das Licht jener Tage
      3,0
    • Morgenland

      • 412 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Meeslepende roman over de zoektocht naar een thuis in een ontwricht Europa 1946. De Joodse Lilya Wasserfall is actief in het verzet in Palestina en hoopt bij een grote sabotageactie ingezet te worden. Maar ze krijgt een volkomen andere opdracht: in het ontregelde Duitsland moet ze op zoek naar de verdwenen Joodse wetenschapper Raphael Lind. Voor de oorlog vluchtte zijn broer Elias Lind naar Israël, terwijl Raphael geen afstand kon nemen van zijn Duitse wortels en in dienst ging bij de nazi’s. Elias kan het bericht dat Raphael omkwam in een concentratiekamp niet geloven en denkt bewijs te hebben dat hij nog leeft. Voor Lilya begint een avontuurlijke reis door Europa, die ook een zoektocht is naar zichzelf en naar een heimat.

      Morgenland
      3,7
    • Sie wollte einen Mann heiraten und bekam einen Staat. Paula Munweis wurde als junges Mädchen aus Minsk nach New York geschickt, träumte von einem Medizinstudium, war überzeugte Anarchistin. Doch dann traf sie ihren Ehemann, den Gründer des Staates Israel David Ben-Gurion. An ihrem Lebensabend zieht sie widerstrebend mit ihm in einen Kibbuz in der Wüste Negev. Mai 1966: Am kommenden Tag erwartet Ben-Gurion einen späten Freund, den vor Kurzem aus dem Amt geschiedenen Konrad Adenauer. Und wieder einmal ist es an Paula, diesen Besuch auszurichten und zu gestalten. Armut, Kriege, Mutterschaft und immer wieder Einsamkeit: Dieser Roman erzählt die Geschichte einer starken, mutigen Frau, der das Leben viele Kompromisse abverlangt und sie zur Frau des Staatsgründers eines Landes gemacht hat, an das sie nicht glaubte. Am Ende ihres Lebens bricht sie noch einmal auf, um sich selbst zu finden.

      Paula oder Die sieben Farben der Einsamkeit