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Angelika Lohwasser

    Philippika - 61: Ägypten und sein Umfeld in der Spätantike
    Aspekte der napatanischen Gesellschaft
    Im alten Ägypten
    • Philippika - 61: Ägypten und sein Umfeld in der Spätantike

      Vom Regierungsantritt Diokletians 284/285 bis zur arabischen Eroberung des Vorderen Orients um 635-646

      • 322 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ohne Zweifel war die von tiefgreifenden politischen, religiösen und ökonomischen Umwälzungen geprägte Spätantike eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Die Ereignisse und Veränderungen im und rund um den Mittelmeerraum vom Ende des 3. bis zum 7. Jahrhundert schufen das Fundament für eine neue Epoche, die wir gemeinhin „Mittelalter“ nennen. Hier entstand die politische und kulturelle Trennung der ‚Alten Welt’ in ein christliches Abendland und ein muslimisches Morgenland, die bis heute unvermindert unsere Wahrnehmung bestimmt. Forscher unterschiedlichster Disziplinen kamen vom 7. bis 9.7.2011 in Münster zusammen, um Ägypten, eine der reichsten Provinzen Roms an der Schnittstelle zwischen Europa, Afrika und Asien, die uns eine Fülle von archäologischen Dokumenten und Denkmälern auch aus der Spätantike hinterlassen hat, gewissermaßen von „innen“ und „außen“ in den untersuchenden Blick zu nehmen. Der von Frank Feder und Angelika Lohwasser herausgegebene Tagungsband veröffentlicht die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser multidisziplinären Tagung und vermittelt einen umfassenden Einblick in die kulturelle Situation des östlichen Mittelmeerraumes in der Spätantike mit Fokus auf Ägypten.

      Philippika - 61: Ägypten und sein Umfeld in der Spätantike2013
    • Aspekte der napatanischen Gesellschaft

      Archäologisches Inventar und funeräre Praxis im Friedhof von Sanam ‒ Perspektive einer kulturhistorischen Interpretation

      • 524 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der Friedhof von Sanam im Nordsudan, datiert auf das 8.-7. Jh. v. Chr., wurde 1911/12 von Francis L. Griffith ausgegraben und 1923 in einem summarischen Vorbericht veröffentlicht. Die vollständige Dokumentation ist im Griffith-Institut in Oxford erhalten und wurde digital erfasst, wobei sie im Anhang wiedergegeben ist. Ziel dieser Untersuchung ist es, die komplexen Informationen zu Gräbern, Bestattungen und Funden zu ordnen und die Struktur des Friedhofs zu erfassen. Da es bislang keine umfassende Bearbeitung des funerären Materials der napatanischen Periode gibt, soll diese Arbeit als Referenz zur funerären Kultur dieser Zeit dienen. Im interpretierenden Teil wurde ein chronologisches Gerüst erstellt und die topographische Situation in Beziehung zu dem Altertümerplatz gesetzt. Zudem wurde die hierarchische Gliederung der Bestattungen strukturell erfasst. In Bezug auf Ethnizität und kulturelle Zugehörigkeit wurden Merkmale identifiziert, die verschiedene Einflüsse (Tradition, Ägyptisches, indigene Adaption und Innovation) widerspiegeln. Auch individuelle Aspekte wurden erfasst, um zu zeigen, dass die Merkmalskombinationen im archäologischen Kontext Ergebnisse individueller Auswahlprozesse sein können. Aus den 1619 Gräbern und 1560 dokumentierten Bestattungen wird bis zum Individuum vorgedrungen, um die Strukturen der napatanischen Gesellschaft zu rekonstruieren.

      Aspekte der napatanischen Gesellschaft2012