Historische Anthropologie ist ein paradoxer Ausdruck, denn lange galten die Untersuchung geschichtlichen Wandels und die Erforschung der menschlichen Natur als Gegensätze. In der Nachkriegszeit bewegten sie sich im Zeichen einer neuen Vorstellung der Geschichtlichkeit des Menschen aufeinander zu; die französischen Annales-Historiker und die angelsächsische Sozial- und Kulturanthropologie förderten diese Konvergenz. Heute legen Neurowissenschaft und Soziobiologie wiederum eine >Enthistorisierung der Anthropologie
Jakob Tanner Bücher
Jakob Tanner erschafft fesselnde LitRPG-Erzählungen, die tief von den immersiven Welten der MMORPGs und klassischen Fantasy-Rollenspielen beeinflusst sind. Sein Schreiben verwebt gekonnt die strategische Tiefe des Spielens mit reichen Fantasy-Elementen und schafft Abenteuer, die bei einer engagierten Fangemeinde Anklang finden. Tanners Geschichten erforschen oft die sich entwickelnden Dynamiken zwischen Spielern und virtuellen Realitäten und bieten den Lesern fesselnde Reisen durch komplexe digitale Landschaften. Er ist bekannt dafür, den Nervenkitzel des Fortschritts mit fantasievollem World-Building zu verbinden.






Thema: Persönlichkeit, Individualität
- 6 Seiten
- 1 Lesestunde
Macht, Medien und Materialität in der Moderne
Aufsätze zur Kulturgeschichte des Sozialen im langen 20. Jahrhundert
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
Die Aufsätze des Bandes untersuchen die komplexen Machtstrukturen und Medienkonstellationen der modernen Gesellschaft. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die materielle Kultur gelegt sowie auf die Körperlichkeit der Menschen, die in diesen Kontexten eine zentrale Rolle spielt. Die Analysen bieten tiefgreifende Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen sozialen Dynamiken und der physischen Präsenz des Individuums.
Fenster zur Geschichte
- 343 Seiten
- 13 Lesestunden
German
Gedächtnis, Geld und Gesetz
Vom Umgang mit der Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges
Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert
- 679 Seiten
- 24 Lesestunden
Jakob Tanner, der wohl bekannteste Schweizer Zeithistoriker, verortet die Eidgenossenschaft in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und zeigt, wie spannend es sein kann, ein kleines Land zu sein. Im Film „Der dritte Mann“ von 1949, erklärt Harry Lime seinem Freund: „In den dreißig Jahren unter den Borgias hat es nur Krieg gegeben, Terror, Mord und Blut, aber dafür gab es Michelangelo, Leonardo da Vinci und die Renaissance. In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe, fünfhundert Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!“ Es gibt viele Stereotype über den neutralen Kleinstaat, die zumeist auf dem Gedanken der Exzeptionalität beruhen. Tatsächlich war die Schweiz jedoch in die Strukturen und Prozesse der europäischen Moderne genauso eingebunden wie ihre Nachbarstaaten. Jakob Tanner spürt den Spannungen zwischen Demokratie, Kapitalismus und Nationalmythologie in der Schweizer Moderne nach und macht eines deutlich: Die Schweiz ist nicht langweilig, sie ist der Ernstfall!
Fabrikmahlzeit
- 599 Seiten
- 21 Lesestunden
Transit: Ein flüchtiger Sommer in Zürich
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden

