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Annette Keck

    Das Tier als Medium und Obsession
    Serial-Killers
    Das kunstseidene Mädchen
    • Das kunstseidene Mädchen

      • 242 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Doris, das kunstseidene Mädchen, hat keine Lust mehr auf ihren langweiligen Bürojob und ihr ewig gleiches Zuhause. Sie lässt alles hinter sich und macht sich auf, die Welt zu erobern. Die Welt, das ist für die achtzehnjährige Doris Berlin. In Berlin stürzt sie sich in das Leben der Tanzhallen, Bars und Literatencafés, macht Konversation, lässt sich in vornehme Lokale einladen, goutiert die "gute Gesellschaft" - und bleibt doch allein. Ihre Affären mit Männern aus "besseren" Kreisen sind kurzlebig, die erträumte Filmkarriere bleibt Illusion, der große Katzenjammer stellt sich ein. Doch Doris weiß sich zu trösten...

      Das kunstseidene Mädchen
      3,5
    • Das Tier als Medium und Obsession

      Zur Politik des Wissens von Mensch und Tier um 1900

      • 318 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Um 1900 gerät das Mensch-Tier-Verhältnis in den Sog evolutionistischer, esoterischer und poetischer Diskurse. Ideologien und Mythen, die das Differenzschema von Mensch und Tier angreifen, formieren sich im Grenzbereich menschlichen und nichtmenschlichen Lebens. Das Tier als Medium und Obsession beleuchtet literarische und theoretische Interventionen, die affirmativ auf die evolutionsbiologisch begründete Nähe zum Animalischen reagieren. Fragen sozialgeschichtlicher und psychohistorischer Natur drängen sich auf: Ist die intensive Auseinandersetzung mit Tieren der Wunsch, das Amorphe zu inkorporieren? Reagiert die Sehnsucht nach All-Einheit mit dem Organischen auf Entfremdung in der Moderne? Wie verhält sich die obsessive Hinwendung zur tierischen Welt zur Hybris, die Schranken des Menschendaseins transzendieren will? Zudem wird die Verbindung von Tierliebe und politischer Krisenstimmung thematisiert, insbesondere im Kontext der Animal Studies. Der Sammelband zielt auf eine literaturwissenschaftliche Annäherung an die bizarren Erscheinungsformen, in denen Menschliches und Nicht-Menschliches sich überkreuzen. Untersucht werden Sprachformen und Diskurse, die Vorstellungen von Tiersein und Menschsein konstituieren oder auflösen. Auch das Unheimliche und Abgründige am Haus- und Dressurtier wird betrachtet. Die Beiträge zeigen, wie Mensch-Tier-Beziehungen um 1900 zwischen Liebe und Grausamkeit, Bio-Utopien und sozialer Krisenstimmung

      Das Tier als Medium und Obsession
      4,0