1996 veröffentlicht, ist "Linda 67. Eine Geschichte eines Verbrechens" das Debüt von Fernando del Paso im Kriminalroman. Es wurde mit solcher Agilität und in Form von Analepsis geschrieben, dass der Leser von Anfang an weiß, wer der Mörder ist, aber auch Elemente der Spannung enthält, wie die urbane Landschaft von San Francisco und das Denken des Protagonisten, David Sorensen, die einen zum Weiterlesen anregen.
Fernando del Paso Bücher
Fernando del Paso war ein mexikanischer Erzähler und Romanautor, dessen Werk sich durch einen ehrgeizigen und überschwänglichen Stil auszeichnet. Seine Romane, die häufig Geschichte mit Fiktion, Humor mit kultureller und politischer Reflexion sowie Mythos verbinden, erforschen primär Mexiko. Del Paso nutzt meisterhaft eine reiche Sprache und weitreichende Themen, um komplexe literarische Erfahrungen zu schaffen, die auf ironische Weise den modernen Menschen und seine Welt reflektieren.






Fernando del Paso erzählt von Palinurus, einem gescheiterten Medizinstudenten, der in den 60er Jahren mit seiner Cousine Stephanie und Freunden durch Mexiko-Stadt streift. In Kneipen trifft er skurrile Figuren und erlebt das Scheitern der mexikanischen Revolution 1968, während er seine Ideale verliert. Der Roman vereint vielfältige Erzählebenen und betont die individuelle Fantasie.
Die Küche Mexikos
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Neue Rundschau
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden