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Tom Wesselmann

  • Stealingworth, Slim
23. Februar 1931 – 17. Dezember 2004
Tom Wesselmann
Drawings 2002 - 2003
Black and white
Tom Wesselmann, blue nudes 1999 - 2001
Tom Wesselmann, faces 1963 - 1993
Tom Wesselmann, abstract maquettes
  • Tom Wesselmann, faces 1963 - 1993

    • 73 Seiten
    • 3 Lesestunden

    Das Bestreben Wesselmanns, ein dem einzelnen Individuum übergeordnetes Moment einzufangen und abzubilden, zeigt sich auch in den zahlreichen Bildnissen in der Ausstellung. Sie umfassen Porträts von Personen aus Wesselmanns Umfeld – wie Sarah, Daniele, Barbara oder Nancy – ebenso wie für den Betrachter anonym bleibende Bildnisse. Zwar sind diesen letzteren Porträts ohne Namen charakteristische Gesichtzüge gegeben, Wesselmann verzichtet mit dem anonymen Bildtitel jedoch bewußt auf den entscheidenden Hinweis auf ihre Identität. Das Gesicht steht im Vordergrund. Und selbst dort, wo das Gesicht mit einem bestimmten Namen verbunden ist, bleibt es dessen Oberfläche und dessen Eigenschaften wie das Gleichmäßige, Ausdrucksstarke oder Ebenmäßige, denen vorrangig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Wesselmann betont dieses Konzept 1984 noch einmal, als er über sein einige Jahre zuvor erneut aufgelebtes Interesse an der Porträtmalerei sagt: 'Ich empfand großes Interesse an der Porträtmalerei, nicht Porträts, sondern Gesichter von Frauen'

    Tom Wesselmann, faces 1963 - 1993
  • Der Band versammelt eine Serie blauer Akte, bei der sich Wesselmann sowohl auf Henri Matisse wie auf Yves Klein bezieht. 'Wie die Farbe Blau selbst, so können auch Wesselmanns 'Blue Nudes' auf unterschiedlichen Ebenen gedeutet werden, die in einigen Fällen einander sogar widersprechen. Dies ist nicht problematisch: Gerade weil sie so komplex sind, finden die Gemälde Wege, sich jedem von uns zu öffnen, die uns jeweils eigene individuelle Ebene anzusprechen. Wesselmanns Arbeiten sind enigmatisch, im positivsten Sinn dieses Worts. Statt zu erklären oder uns als Betrachter in eine bestimmte Blickrichtung zu zwingen, verkörpern sie die Offenheit ihres Schöpfers, der ein Künstler für Künstler ist und dessen Ziel es schlicht war, große Kunst zu schaffen und die Tradition des Malens in neue, unerforschte Bereiche weiterzuführen.' Gérard A. Goodrow

    Tom Wesselmann, blue nudes 1999 - 2001
  • Tom Wesselmanns neue Zeichnungen umkreisen sein altes Thema: den weiblichen Akt. In immer neuen Variationen spielt er mit dem Verhältnis von Figur und Grund, bis die weibliche Figur sich fast im Hintergrund auflöst, abstrakte Qualität gewinnt. 'Wesselmanns Akte sind in jeglicher Form – von den 'Great American Nudes' der sechziger Jahre bis hin zu den 'Sunset Nudes' des 21. Jahrhunderts, von vielschichtigen Leinwänden bis zu den Aluminium-Cut-Outs, von der Malerei bis zur Zeichnung – hochgradig rätselhaft und berichten von der Ambiguität der visuellen Wahrnehmung. Brüste werden zu Tulpen und Orangen, ausgestreckte Beine verwandeln sich in Baumstämme und Blumenstengel. Der Hintergrund ist ebenso wichtig, ikonographisch wie kompositorisch, wie die zentrale Figur, und es gibt keinen Unterschied zwischen dem Figurativen und dem Abstrakten. Schließlich malt Wesselmann Bilder und keine Figuren. Er ist weder ein abstrakter Künstler noch ein figurativer Maler. Es ist nicht das Objekt, das von Bedeutung ist, sondern die Form, aus der es gebildet wird.'

    Drawings 2002 - 2003
  • Tom Wesselmann

    • 184 Seiten
    • 7 Lesestunden

    Examining every phase of Tom Wesselmann's development and output, this retrospective casts new light on their origins and interrelationship. A fresh look at a leading figure in the vanguard of American Pop Art.

    Tom Wesselmann
  • Wesselmann

    • 320 Seiten
    • 12 Lesestunden

    Tom Wesselmann (1931-) was one of the most prominent Pop artists of the 1960s. Whilst in the army he began drawing cartoons and afterward studied art at the Cincinnati Art Academy and then the Cooper Union. It was after his first one-man exhibition at the Tanager Gallery, New York, that he became known as one of the leading figures in American Pop art. He subsequently abandoned abstract expressionism for collages and constructions in mixed media, producing works created from clocks, television sets and air conditioners to ressemble shop windows. He became well known for the overt erotic imagery of his series, Great American Nude, which became progressively more sexual during the 1970s. This monograph is both a visual retrospective and informed critical account of Tom Wesselmann's work.

    Wesselmann