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Friedrich Kurrent

    Maria Biljan-Bilger
    Das Palais Stoclet in Brüssel von Josef Hoffmann
    Texte zur Architektur
    Adolf Loos
    • Texte zur Architektur

      • 388 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Friedrich Kurrent zählt einerseits zu den Wiederentdeckern und 'Errettern' der Architektur der Moderne in Österreich – Wittgensteinhaus, Semperdepot, Spittelberg, Stadtbahnstationen etc.– und andererseits zu den profundesten Kennern der Bauten von Wagner, Loos, Hoffmannn und Frank. Als Architekt und Lehrer bewahrt sich Kurrent ein Leben lang den Blick eines kritisch beobachtenden 'Beteiligten ' und kommentiert das Baugeschehen vor allem seiner beiden Wirkungs-Städte Wien und München mit Schärfe und Ironie; er verwahrt sich dabei stets gegen alles Phrasenhafte. Die in thematisch/chronologischer Folge edierten Texte werden von Fotos und Zeichnungen, großteils aus der Hand von Friedrich Kurrent, begleitet, sowie mit einem bibliografischen Kommentar versehen, der die Texte in ihren Kontext setzt und ihre Genese verdeutlicht. 2001 erschien im Verlag Anton Pustet die Monografie 'Einige Häuser, Kirchen und Dergleichen ', in der das bisherige bauliche Œuvre des Architekten im Vordergrund steht. Kurrents 'Texte zur Architektur ' – Essays, Werkanalysen, Vorträge, Kommentare, Polemiken – sind eine Auswahl aus seinem reichhaltigen schriftlichen Werk: ein authentisches, ernstes und zugleich humorvolles Dokument eines unabhängig gebliebenen Zeitgenossen.

      Texte zur Architektur
    • Maria Biljan-Bilger

      Leben und Werk

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Als Bildhauerin, Keramikerin und Textilkünstlerin schuf Maria Biljan-Bilger ein unverwechselbares Werk zwischen Archaik und Moderne. Wie es manch anderen Künstlern geschah, die in Österreich nach 1945 den Aufbruch dominierten - Biljan-Bilger war Gründungsmitglied des legendären Art-Clubs -, ist ihr Wirken seltsam "aus der Zeit und der zeitgeistigen Rezeption hinausgeschoben" (Friedrich Achleitner). Ihr Mann, der Architekt Friedrich Kurrent, tat Entscheidendes, um ihm gegen das Vergessen Dauer zu verleihen: Er errichtete ihrem Werk eine Ausstellungshalle in Sommerein am Leithagebirge, wo die beiden eine alte Kapelle zur Wohn- und Arbeitsstätte umgebaut hatten. 2004, sieben Jahre nach ihrem Tod, konnte der Bau eröffnet werden. Weitere acht Jahre später erscheint nun auch erstmals ein umfangreiches Verzeichnis, das Leben und Werk der Künstlerin in Texten und Bildern dokumentiert.

      Maria Biljan-Bilger