Das Buch untersucht die komplexe Thematik der Verantwortung in modernen Gesellschaften und schlägt vor, anstelle der Suche nach Verantwortlichkeiten, begründete Formen der Nichtverantwortlichkeit zu analysieren. Ludger Heidbrink entwickelt Kriterien zur Unterscheidung zwischen legitimer Unverantwortlichkeit und illegitimer Verantwortungslosigkeit. Er beleuchtet, wie das Nicht-Zuschreiben von Verantwortung als Strategie genutzt werden kann und behandelt verschiedene Aspekte wie Organisationsversagen und die Herausforderungen der Digitalisierung. Dabei wird die Rolle von Rechtfertigungen und Entschuldigungen hervorgehoben, um eine Theorie der Nichtverantwortlichkeit zu formulieren.
Ludger Heidbrink Bücher






Kritik der Verantwortung
Zu den Grenzen verantwortlichen Handelns in komplexen Kontexten
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Consumer Social Responsibility
Zur gesellschaftlichen Verantwortung von Konsumenten
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Vor knapp dreissig Jahren ist die Metapher "the dark sides of consumer behavior" in die Konsumentenverhaltensforschung eingefuhrt worden. So setzen sich Konsumenten mit ihrem Verhalten manchmal wissend ins Unrecht, betrachten ihre Vergehen aber als "smarte Kavaliersdelikte". Zudem erliegen Menschen schadlichen Versuchungen und neigen zu Suchten. Schliesslich agieren Verbraucher oft egoistischer oder weniger nachhaltig, als sie von sich selbst behaupten. Die Beitrage in diesem Buch knupfen an dieses Generalthema an, widmen sich den dunklen Seiten und regen an, dass Nachfrager und Anbieter manche Verhaltensweisen uberdenken und auch Gegenstrategien entwickeln sollten. Mit Beitragen von Tilman Becker, Jonas Grauel, Andrea Groppel-Klein, Rita Hagl-Kehl, Ludger Heidbrink, Stefan Hoffmann, Martin Klug, Jorn Lamla, Janina Loh, Kaspar Maase, Tobias Matzner, Julian Nida-Rumelin, Anja Spilski, Nathalie Weidenfeld, Marius Wuketich.
Melancholie und Moderne
- 339 Seiten
- 12 Lesestunden
Verantwortung in der Zivilgesellschaft
Zur Konjunktur eines widersprüchlichen Prinzips
- 419 Seiten
- 15 Lesestunden
Von Verantwortung, besonders Eigenverantwortung, ist derzeit viel die Rede. Im Zuge der notwendigen gesellschaftlichen Reformen wird von den Bürgern erwartet, sich ebenso um das Gemeinwohl wie um die eigene Existenzsicherung zu kümmern. Dieser Band geht den Widersprüchen der »Verantwortungsgesellschaft « nach, die dem Einzelnen viel Entscheidungsspielraum lässt, ihm aber zugleich immer schwerere Lasten auferlegt, die zu neuen Ungerechtigkeiten und Überforderungen führen. Mit Beiträgen von Helmut Dubiel, Rainer Forst, Friedrich Wilhelm Graf, Franz-Xaver Kaufmann, Klaus Günther, Matthias Kettner, Helmut Klages, Ansgar Klein, Paul Nolte, Frank Nullmeier, Eckart Pankoke, Walter Reese-Schäfer und anderen.