Das Buch beleuchtet das Rett-Syndrom, eine neurologische Entwicklungsstörung, die bei Mädchen auftritt und zu erheblichen Beeinträchtigungen in Kommunikation und Bewegung führt. Es werden kognitive, kommunikative und adaptive Fähigkeiten der Betroffenen analysiert, während diagnostische Praktiken und die Wirksamkeit verschiedener Therapieansätze wie Physiotherapie und Musiktherapie bewertet werden. Zudem werden pädagogische Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Kommunikation und sozialen Integration in Schulen vorgestellt. Abschließend bietet das Werk wertvolle Hilfestellungen für Eltern, um den Alltag mit den Herausforderungen des Syndroms besser zu bewältigen.
Klaus Sarimski Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Intellektuelle Behinderung im Kindes- und Jugendalter
Psychologische Analysen und Interventionen
- 536 Seiten
- 19 Lesestunden
Der Band bietet einen detaillierten Einblick in die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit intellektueller Behinderung. Er behandelt die Förderung ihrer Fähigkeiten sowie Interventionen bei psychischen Auffälligkeiten. Zudem werden aktuelle empirische Ergebnisse präsentiert und es werden Strategien zur Unterstützung der betroffenen Familien aufgezeigt, um deren Herausforderungen besser zu bewältigen.
Handbuch interdisziplinäre Frühförderung
- 481 Seiten
- 17 Lesestunden
Das Handbuch behandelt die Entwicklung von Kindern mit Beeinträchtigungen in verschiedenen Bereichen und analysiert die Auswirkungen biologischer sowie sozialer Risiken. Es bietet praxisnahe Antworten auf zentrale Fragen zur Frühförderung, einschließlich der verfügbaren Methoden und deren Wirksamkeit, basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Entwicklungsforschung. Praktikerinnen und Praktiker finden hier umfassende Informationen und Leitlinien, die ihnen helfen, gezielt auf die Bedürfnisse von Kindern mit kognitiven, sprachlichen oder motorischen Beeinträchtigungen sowie anderen Entwicklungsstörungen einzugehen.
Familien von Kindern mit Behinderungen
Ein familienorientierter Beratungsansatz
Das Buch zeigt ermutigende praktische Wege auf, wie die soziale Partizipation von Kindern mit Behinderungen in Kinderkrippen und Kindertageseinrichtungen kompetent unterstützt werden kann. Als Grundlage werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Probleme der sozial-emotionalen Entwicklung bei Kindern mit Sehschädigung, Hörschädigung, eingeschränkter Mobilität, schweren sprachlichen und kognitiven Behinderungen gut lesbar zusammengestellt und die spezifischen Hilfebedürfnisse der Kinder herausgearbeitet. Darauf aufbauend werden praktische Möglichkeiten zur Unterstützung der sozialen Partizipation dieser Kinder beschrieben. Diese vielfältige Aufgabe können Fachkräfte der frühen Bildung und Elementarpädagogik letztlich nur in Kooperation mit den Fachkräften und Institutionen der ''Frühförderung'' lösen. Deshalb werden Formen der Zusammenarbeit (sonderpädagogische Fachberatung, ''Teamteaching'' und Beratung zum Umgang mit kritischem Sozialverhalten) diskutiert und Wege zur Kooperation im Team und zur professionellen Weiterbildung aufgezeigt.
Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten in der Kita
Praxis-Know-how für Fachkräfte
- 113 Seiten
- 4 Lesestunden
Für pädagogische Fachkräfte in Kitas ist die Arbeit mit Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten oft herausfordernd. Wie damit umgehen, wenn Kinder sich nicht an Regeln halten, rücksichtslos auf andere Kinder reagieren oder sich sozial zurückziehen? Der Autor geht in seinem Buch auf die unterschiedlichen Formen von Verhaltensauffälligkeiten ein, gibt wichtige Hinweise zur Diagnostik und liefert auf Basis der "Positiven Verhaltensunterstützung" ein praktisches Konzept zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten. Er beschreibt, was Fachkräfte präventiv tun können, wie sie Bedingungen, die problematisches Verhalten auslösen, verändern und sozial-emotionale Kompetenzen fördern können. Ein Kapitel zur Zusammenarbeit im Team, mit den Eltern und externen Fachkräften rundet das Buch ab. Quelle: Klappentext
Frühförderung bei schwerster Behinderung
Ein familienorientiertes Konzept für die Praxis
- 167 Seiten
- 6 Lesestunden
Die Fruhforderung von Kindern, bei denen schon in den ersten Lebensjahren eine schwerste Behinderung zu erkennen ist, stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Das Buch schildert zunachst den Alltag der Familien und die Probleme der sozialen Teilhabe. Die Fruhforderung muss sich auf die Unterstutzung der Kommunikation, der Umwelterfahrung und Mobilitat der Kinder ebenso konzentrieren wie den Erwartungen der Eltern an eine die Bedurfnisse der gesamten Familie berucksichtigende Beratung gerecht werden. Das Buch berucksichtigt auch Kinder mit besonderen medizinischen Pflegebedurfnissen und nimmt die Unterstutzung der Kinder in Kindertagesstatten in den Blick.
Das Buch bietet ein psychosoziales, familienorientiertes Betreuungskonzept für Fachkräfte, die sich mit der Versorgung und Frühförderung von frühgeborenen Kindern befassen. Es legt besonderen Wert auf die individuellen Bedürfnisse und Ressourcen von Eltern und Kindern, um eine optimale Unterstützung in der Nachsorge zu gewährleisten. Die praxisnahen Ansätze sollen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Professionen fördern und die Lebensqualität der betroffenen Familien verbessern.
Frühförderung blinder Kinder
Grundlagen für die Arbeit mit blinden Kindern und ihren Familien
- 182 Seiten
- 7 Lesestunden
Das Fachbuch bietet einen umfassenden Überblick zur familienorientierten Frühförderung blinder Kinder in den ersten Lebensjahren. Es zeigt auf, wie Eltern unterstützt werden können und wie die Förderplanung gezielt auf die besonderen Herausforderungen der angeborenen Blindheit in verschiedenen Entwicklungsbereichen eingeht. Zudem werden auch Kinder mit komplexen Förderbedürfnissen und Verhaltensauffälligkeiten in die Betrachtung einbezogen, um eine ganzheitliche Unterstützung zu gewährleisten.
Familienorientierte Frühförderung von Kindern mit Behinderung
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
Frühförderung im Alltag der Familien Familienorientierung und Lebensweltbezug gelten in der Frühförderung von Kindern mit Behinderung seit längerem als handlungsleitende Konzepte. Beziehungen zwischen Eltern und Kind sollen unterstützt und die Ressourcen der Eltern gestärkt werden. Wie jedoch gelingt es, familienorientierte Prinzipien konsequent in die Praxis zu übertragen? Die erfahrenen Autoren stellen die Erfolgsbedingungen einer Frühförderung in und mit der Familie dar. Dabei gehen sie auf die besondere Situation der betroffenen Familien ein, nennen spezifische Herausforderungen und arbeiten die wichtigsten Bausteine einer familienorientierten Frühförderpraxis heraus - von der Gestaltung des Erstgesprächs bis zum Ablauf eines Hausbesuchs.
Kinder, die mit einer Hörschädigung, Blindheit, Spracherwerbsstörung, kognitiven Beeinträchtigung oder frühen Regulationsstörung aufwachsen, benötigen besondere Formen der Förderung. Je früher diese einsetzt und je mehr sie an die spezifische Behinderung angepasst ist, desto besser lässt sich späteren psychischen Folgeerscheinungen bei den Betroffenen und ihren Eltern begegnen. In diesem Buch wird ein Überblick über entwicklungsbezogenes, störungsspezifisches und interventionsorientiertes Wissen gegeben, das für die Frühförderung von behinderten Kleinkindern in den ersten drei Lebensjahren von Bedeutung ist. Der Autor stellt die Ursachen von biologischen und sozialen Entwicklungsstörungen dar und setzt Ergebnisse aus der Forschung in Empfehlungen für die Diagnostik, Interventionsgestaltung und Familienberatung um. Berücksichtigt wird dabei besonders die Beziehung und Interaktion zwischen Eltern und Kind. Der Band liefert Pädagogen und Psychologen somit Leitlinien für ihre Arbeit mit kleinen Kindern mit Behinderungen und deren Eltern.
Das Risiko, eine psychische Störung zu entwickeln, ist bei Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung um das Drei- bis Vierfache erhöht. Ein differenziertes Verständnis und die Behandlung dieser Störung ist nur möglich, wenn genetische Dispositionen, neuropsychologische Aspekte, Beeinträchtigungen der kognitiven, kommunikativen und sozialen Funktionen sowie Lernerfahrungen der Kinder berücksichtigt werden. Basierend auf den Leitlinien nationaler und internationaler Fachgesellschaften stellt der Band dar, wie das diagnostische Vorgehen auf die spezifischen Besonderheiten von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung abgestimmt werden kann. Er gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu Interventionen bei psychischen Störungen bei dieser Patientengruppe: Das therapeutische Vorgehen muss individuell auf die Entwicklungsprobleme des einzelnen Kindes und seine Lebensumstände abgestimmt werden. Die Interventionen müssen in seinem speziellen Lebensumfeld praktikabel sein und die soziale Partizipation des Kindes sowie die Lebensqualität seiner Familie fördern. Die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie zeigen auf, wie sich ein Training kommunikativer und sozialer Fähigkeiten mit medikamentösen Hilfen zu einem multimodalen Interventionskonzept verbinden lässt. Zahlreiche Materialien und ein Fallbeispiel veranschaulichen das therapeutische Vorgehen.


