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Bookbot

Julia Genz

    1. Jänner 1971
    An Grenzen
    Handbuch Kreatives Schreiben
    Polyphonie in literarischen, medizinischen und pflegewissenschaftlichen Textsorten
    • Linguistische Polyphonie ist das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener Stimmen und Perspektiven innerhalb eines Äußerung oder Textes. Multifunktionale Texte im Gesundheitswesen wie Gesundheitsakten, Überweisungsschreiben und Arztbriefe sind stark polyphon. Diese Textarten befassen sich mit Fragen, in denen Namen und Ausdrucksweisen, das Sprechen, Schreiben und Erzählen zur Sprache kommen, wer die Verantwortung für das Gesagte übernimmt und wessen Terminologie verwendet wird. Daher kann die Kontrolle und Verbesserung dieser polyphonen Strukturen zu einer wichtigen Verbesserung der professionellen Kommunikation im Gesundheitswesen führen.

      Polyphonie in literarischen, medizinischen und pflegewissenschaftlichen Textsorten
    • Handbuch Kreatives Schreiben

      Literarische Techniken verstehen und anwenden

      Mit wissenschaftlichen Ansätzen literarisch-kreativ schreiben: Der Band stellt Modelle und Theorien aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu Basiskategorien von Literatur wie Zeit, Raum und Stimme vor, aus denen dann zahlreiche kreative Schreibübungen entwickelt werden. Zu jeder Aufgabe gibt es als Inspiration literarische Beispieltexte, Literaturhinweise und Tipps für den Unterricht. Ein besonderer Schwerpunkt beim kreativen Schreiben liegt dabei auf den Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie auf der medialen Besonderheit von verschiedenen Textgenres und -gattungen. Leser*innen entwickeln schreibend ein tieferes Verständnis von Theorie und Texten. Theorie und Praxis, Wissenschaft und Literaturproduktion werden nachvollziehbar miteinander verbunden. Somit regt dieser Band nicht nur zur kreativen Textproduktion an, sondern ist auch als alternative Einführung in literatur- und kulturwissenschaftliche Studiengänge geeignet.

      Handbuch Kreatives Schreiben
    • An Grenzen

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In diesem Werk werden verschiedene literarische Beiträge versammelt, die sich mit dem Konzept der Grenzen auseinandersetzen. Autoren wie André Heller, Amos Oz und Herta Müller beleuchten die Komplexität und Vielschichtigkeit, die hinter dem Begriff der Grenze stehen. Anstatt nur von Abschottung auszugehen, wird die paradoxe Natur der Grenze hervorgehoben, die sowohl Abgrenzung als auch Zugehörigkeit ermöglicht. Die Texte thematisieren nicht nur geografische und topographische Grenzen, sondern auch Sprach- und Bewusstseinsgrenzen, Tabus, mediale Grenzen und zeitliche Dimensionen. Die Beiträge reichen von poetischen Widmungen über literarische Geopolitik bis hin zu persönlichen Reflexionen über das Schreiben. Autoren wie Christoph Ransmayr und Dubravka Ugrešic zeigen auf, wie Grenzen sowohl zerstört als auch überschritten werden können, und fordern den Leser auf, über die bipolaren Sichtweisen hinauszudenken, die häufig mit dem Thema verbunden sind. In einer Zeit, in der Traditionalismen und Nationalismen stark ausgeprägt sind, bietet dieser Band einen differenzierten Blick auf ein aktuelles Thema, das alle Lebensbereiche berührt und die Leser dazu anregt, die Facetten von Identität und Zugehörigkeit neu zu betrachten.

      An Grenzen