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Damian van Melis

    Republikflucht
    Sozialismus auf dem platten Land
    • Sozialismus auf dem platten Land

      • 420 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Nie zuvor veränderte sich die Gesellschaft in Mecklenburg und Vorpommern in kurzer Zeit so grundlegend wie zwischen 1945 und 1952. Der Übergang von der NS- zur SED-Diktatur wurde bislang noch nicht eingehend untersucht. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes stellen den ersten wissenschaftlichen Überblick zur Landesgeschichte in dieser Zeit dar. Als Ergebnisse neuester Forschungen stützen sie sich auf Archivalien aus der ehemaligen DDR, die teilweise erst seit 1989/90 zugänglich sind. Die Themen decken eine große Bandbreite des politischen und gesellschaftlichen Lebens unter sowjetischer Besatzung ab: Polizei und Justiz, die Integration der Flüchtlinge und die Bodenreform werden ebenso behandelt wie die Etablierung der Parteien, der Aufbau der Landesverwaltung und die Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Die vorliegende Publikation legt damit einen Grundstein für weitere wissenschaftliche Forschungen und für eine sachliche öffentliche Auseinandersetzung über die Verhinderung der Demokratie in der DDR. Die Autoren sind Historiker aus der Bundesrepublik und England, die seit Beginn der neunziger Jahre über den Aufbau der SED-Herrschaft in Mecklenburg-Vorpommern forschen.

      Sozialismus auf dem platten Land
    • Republikflucht

      Flucht und Abwanderung aus der SBZ/DDR 1945 bis 1961. Veröffentlichungen zur SBZ-/DDR-Forschung im Institut für Zeitgeschichte. Mit einer Einleitung von Damian van Melis

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Bis zum Mauerbau 1961 verließen jährlich Hunderttausende von Menschen die SBZ und DDR in Richtung Westen. Vorliegendes Buch zeigt, dass die Machthaber in Ostberlin dieses Problem erst Anfang der 1950er Jahre ernst nahmen. Die Erfolglosigkeit fast aller Maßnahmen gegen die Republikflucht basierte auf der in der DDR weit verbreiteten Unzufriedenheit mit der politischen Lage im Land. Viele Menschen nutzten die offene Grenze, um politischen, persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Problemen durch den Ortswechsel weitgehend konfliktlos zu entfliehen. Ein ausführlicher Dokumententeil gibt Auskunft über Zu- und Abwanderungszahlen, Gesetze, Grenzsicherung und -kontrollen; Artikel aus ostdeutschen Zeitungen und Zeitschriften dokumentieren die Abwanderungsmotive aus Sicht der DDR und SED, Abschiedsbriefe und private Briefe geben ein beredtes Zeugnis für die Fluchtgründe der persönlich Betroffenen.

      Republikflucht