Oliver Fahle Bücher



Theorien des Dokumentarfilms zur Einführung
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Im Kontext von "fake news" und der Verbreitung visueller Medien untersucht das Buch die Relevanz des Dokumentarischen für verschiedene Wissenschaftsbereiche. Oliver Fahle beleuchtet die Entwicklung und Theorien des Dokumentarfilms von den 1920er Jahren bis heute. Anhand historischer Beispiele werden zentrale Konzepte wie dokumentarische Wahrheit, Authentizität sowie das Verhältnis von Fakt und Fiktion analysiert. Die Auseinandersetzung mit diesen Begriffen zeigt deren Bedeutung in der heutigen Medienlandschaft und deren Einfluss auf Wissen und Vermittlung.
Philosophie des Fernsehens
- 203 Seiten
- 8 Lesestunden
Das Fernsehen hat den Weltzugriff der späten Moderne geprägt und eine globale Wahrnehmung ermöglicht. Es hat neue Zeitverhältnisse geschaffen und Bedingungen für den Konsens festgelegt, indem es Wahrnehmung und Kommunikation organisiert hat. Dadurch hat es auch das Denkvermögen beeinflusst und ein eigenes Denken in Bewegung gesetzt. Die Formen des Fernsehens wirken als Medium dieser Denkbewegungen und verdichten sich zu philosophischen Figuren, wenn sie die Reflexion des Mediums auf seine Denkmöglichkeiten und -bedingungen offenbaren. Fernsehen operiert in den Kategorien des Bildes, des Ereignisses und der Serie. Der Ansatz, eine Philosophie des Fernsehens zu entwickeln, versucht, diese spezifischen Formen durch begriffliche Reflexion zu modellieren und sie im Medium der Theoriesprache zu rekonstruieren, ohne sie zu unterwerfen. Beiträge von verschiedenen Autoren beleuchten unterschiedliche Aspekte, wie die philosophischen Perspektiven, die Herausforderungen einer Philosophie des Fernsehens, sowie die Rolle von Bildern, Serien und Emotionen im Medium. Themen reichen von der Krise und dem Ende des Fernsehens bis hin zur Gewöhnlichkeit des Unheimlichen und der Serialität, was ein breites Spektrum an Überlegungen zur Bedeutung und Funktion des Fernsehens in der modernen Gesellschaft eröffnet.