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Kai Ruffing

    Classica et Orientalia - 6: Herodots Quellen - die Quellen Herodots
    Historiographie, Ethnographie, Utopie
    Wirtschaft in der griechisch-römischen Antike
    • Historiographie, Ethnographie, Utopie

      Gesammelte Schriften, Teil 4. Studien zur griechischen Historiographie (Philippika

      Der nunmehr vierte Teil der Gesammelten Schriften Reinhold Bichlers versammelt und erschliesst zwölf Studien zur antiken Historiografie sowie eine Studie zur Rezeptionsgeschichte des Alexanderreiches; sie sind zum Teil an entlegenerer Stelle zwischen 2003 und 2014 publiziert worden. Einen gewissen thematischen Schwerpunkt bilden im Bereich der antiken Historiografie Studien zu Herodot und Ktesias sowie die Alexanderhistoriografen. Dar|ber hinaus nehmen die Beiträge vor allem die Erfassung von Raum und Zeit in der antiken Historiografie sowie die Konstruktion des Orientbildes und des darin enthaltenen Antagonismus zwischen Europa und Asien in den Blick.

      Historiographie, Ethnographie, Utopie2016
    • Vor dem Hintergrund der Entwicklungen seit dem 11. September 2001 und den militärischen Konflikten in Afghanistan, Irak und anderen Regionen hat Herodot, als Historiograph der ‚Perserkriege’, an Aktualität gewonnen. Seine Zuverlässigkeit als Historiker ist seit der Antike umstritten und wird seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts kontrovers diskutiert. Auf einer Tagung an der Philipps-Universität Marburg 2011 wurde die Bedeutung von Detlev Fehlings einflussreicher Monographie „Die Quellenangaben bei Herodot“ (1971) für die gegenwärtige und zukünftige Forschung erörtert. Fehling sieht in Herodot vor allem einen Literaten, der bei der Gestaltung seiner Historien literarische Freiheiten in Anspruch nahm. Andere Positionen betrachten ihn als Historiker, der um historische Wahrheit ringt und von ‚orientalischen’ Gewährsleuten in die Irre geleitet wurde. Ein vermittelnder Standpunkt betont die literarische und zeithistorische Kontextualisierung Herodots als Leitlinie der Forschung. Diese drei Grundpositionen prägen bis heute die Forschungen der Alten Geschichte, Klassischen Philologie und angrenzender Disziplinen. In den Beiträgen des zugehörigen Sammelbands analysieren führende Vertreter der Herodot-Forschung aus verschiedenen Disziplinen Fehlings Forschungsbeitrag und bieten eine Synthese der aktuellen Diskussion um Herodots Quellen sowie einen wichtigen Ausgangspunkt für die weitere Beschäftigung mit dem Vater der Geschich

      Classica et Orientalia - 6: Herodots Quellen - die Quellen Herodots2013
    • In die Wirtschaft der Antike gibt Kai Ruffing mit diesem Band einen übersichtlichen und zuverlässigen Einstieg. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der mediterranen Welt mit dem Schwerpunkt der griechischen und der römischen Wirtschaftsgeschichte. Das chronologische Spektrum reicht von der Frühen Eisenzeit, also vom 10./9. Jh. v. Chr., bis zum Regierungsantritt des Kaisers Diokletian 284 n. Chr. Dabei wird nicht nur den literarischen Quellen, sondern vor allem den epigraphischen und papyrologischen Zeugnissen sowie den archäologischen Funden und Befunden Beachtung geschenkt. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung wirtschaftlicher Aspekte auch für die Geschichte der Alten Welt deutlich. Das Buch leistet auf der Grundlage der aktuellen Forschung einen Beitrag zum Verständnis des umfassenden Themas.

      Wirtschaft in der griechisch-römischen Antike2012