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Klaas S. de Boer

    Vorsicht
    Roter April
    • Roter April

      • 333 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Es ist Karwoche in Ayacucho, ein düsteres Spektakel von Blut und Exzeß. Als der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Félix Chacaltana, noch neu auf dem Posten in der Andenprovinz, mit seiner ersten Leiche konfrontiert wird, hofft er auf rasche Abwicklung. Erst aber muß er versuchen, mit den hiesigen Machtverhältnissen zurechtzukommen – der Militärkommandant jedenfalls gibt ihm deutlich genug zu verstehen, daß an einer Aufklärung des Falls hier niemand interessiert ist. Doch die Leiche ist so grausig verstümmelt, die Umstände ihres Auftauchens sind so dubios, daß Chacaltana, der an Gesetz und Ordnung glaubt und alles andere als ein Draufgänger ist, nicht anders kann, als weiterzuforschen. Was sind das für Spuren, die auf die Terrororganisation Leuchtender Pfad hinweisen? Und warum drückt ihm der Militärkommandant eine Dienstwaffe in die Hand? Schon bald hat Chacaltana alle Gewißheiten verloren und sieht sich unversehens selbst in einen Strudel aberwitziger Gewalt gezogen. Vor dem sehr realen Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Abgründe seines Landes erzählt der junge peruanische Autor einen temporeichen, psychologisch eindringlichen Thriller, wofür ihm sogleich die internationale Aufmerksamkeit zuteil wurde. Roter April erhielt den Alfaguara-Preis 2006 und wird in zahlreiche Sprachen übersetzt.

      Roter April
      3,8
    • Alfredo hat nur noch sechs Monate zu leben. Doch er findet nicht den rechten Moment, sich seiner Familie anzuvertrauen: Seine Mutter liegt im Sterben, sein Vater sucht eine neue Liebe und zieht ins Altenheim, seine Frau hat offenbar ein Verhältnis, seine Tochter rächt sich gerade an ihrer besten Freundin und sein Sohn sieht Gespenster. Schließlich schüttet Alfredo seiner Sekretärin das Herz aus, ohne zu ahnen, was er damit anrichtet ...

      Vorsicht
      3,0