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Angela Martin

    Angela Martins Schaffen erforscht die komplexen Schnittstellen von Identität und Kultur, gespeist aus ihrem doppelten aboriginal-australischen und britischen Erbe. Ihre Erzählungen tauchen in die Spannungen zwischen Tradition und Moderne ein, gekennzeichnet durch einen tiefen Sinn für Ort und ein aufschlussreiches Verständnis der menschlichen Verfassung. Durch lebendige Prosa und fesselnde Charakterisierungen schafft Martin Welten, die sowohl von persönlicher Tiefe als auch von universellen Themen durchdrungen sind. Ihr literarischer Ansatz wird durch einen vielfältigen Hintergrund in Kunst und Bildung sowie durch ein tiefes Engagement in philosophischer und soziologischer Forschung geprägt.

    "Ich sah den Namen Bosch"
    Über Helden und Gräber
    • Zu Beginn von Martíns Geschichte steht ein ungewöhnliches Treffen im Park einer lauten argentinischen Metropole, aus dem eine quälende Liebe entsteht. Am Ende steht ein freier Schritt zu den Menschen und zu einer Existenz, die als authentisch bezeichnet werden kann. Der Mädchen Alejandra, die ihm immer entglitt und die er immer wieder suchte, kann Martín nicht mehr helfen: Sie bleibt zwischen den Gespenstern einer Vergangenheit gefangen, die sie selbst nicht erlebt hat; sie klammert sich mit ihrem begierigen Intellekt und Körper in einer inzestuösen Beziehung zu ihrem Vater an sie. Die Vergangenheit öffnet sich in Sabatos Roman wie ein tiefes Inneres des gegenwärtigen Lebens, eine ununterscheidbare Mischung aus schwelenden Ereignissen. Gepriesen und missverstanden kann sie sich in eine „verkehrte Welt“ verwandeln, bewohnt von gefährlichen Ungeheuern.

      Über Helden und Gräber
      4,1