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Michaela Amering

    Stimmenhören
    Hoffnung Macht Sinn
    Recovery
    • Hoffnung Macht Sinn

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Mythos der Unheilbarkeit und zwangsläufigen Chronifizierung haftet den Schizophrenien noch heute an. Um die Behandlung und ihren Einfluss auf den Verlauf gibt es anhaltend viele Kontroversen: Beeinflussen die heutigen Interventionen den Verlauf, was ist überhaupt ein guter Verlauf, was gar ein Erfolg? Sollte es vielleicht statt um Heilung eher um Schadensbe-grenzung und Rehabilitation gehen? Was empfinden die Betroffenen und Ihre Partner als hilfreich und was nicht? Fragen, die uns fast an den Anfang der Debatte und Forschung über die Psychosen zurückführen! Dieser Sammelband bietet spannende Möglichkeiten dazu, eherne Gewissheiten zu erschüttern und das Koordinatensystem des Verstehens und der Modellbildung neu zu ord-nen und zu erweitern.

      Hoffnung Macht Sinn2008
    • Recovery

      Das Ende der Unheilbarkeit

      Hoffnung macht Sinn - das ist die Essenz der Recovery-Bewegung. Hier werden von Betroffenen initiierte Genesungs-Konzepte und Erfahrungen mit Schizophrenie für Betroffene, aber auch als Maßstab für professionelles Handeln, bereitgestellt. Prof. Michaela Amering und Dr. Margit Schmolke sehen die großen Chancen, die von dieser Bewegung und einer personenzentrierten Behandlung bei Psychosen für die Psychiatrie ausgehen. Schizophrenie ist heilbar, so lautet die mit Daten der Verlaufsforschung belegte Botschaft des Buches. Es ist das Verdienst der Autorinnen zu zeigen, wie die persönlichen Erfahrungen von an Schizophrenie erkrankten Menschen zur Konzeptbildung in die wissenschaftliche Psychiatrie integriert werden können.

      Recovery2007
      5,0
    • Stimmenhören

      • 154 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Rund einer von zwanzig Menschen hört im Laufe seines Lebens Stimmen, die physikalisch nicht erklärbar sind. Sokrates gehörte zu ihnen. Weisen diese „Halluzinationen“ in jedem Fall auf eine psychische Krankheit hin, wie das jeder Laie vermuten würde? Vieles spricht dafür, dass dies nicht der Fall ist. Erst im Zusammenhang mit anderen psychiatrischen Symptomen ergibt sich die Vermutung, dass eine psychische Krankheit vorliegt. Das Phänomen des Stimmenhörens wird aus vielen Perspektiven dargestellt und diskutiert: Wie häufig ist es? Wie vorübergehend oder persistierend? Wie „normal“ ist es – in Extremsituationen, beim Einschlafen und Aufwachen oder auch sonst? Wie „krankhaft“ ist es? Zwei Kinofilme – „A Beautiful Mind“ und „Das weiße Rauschen“ – haben ja in jüngster Zeit die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf das Phänomen des Stimmenhörens bei Psychosen gerichtet. Wie reagiert die Umwelt Betroffener auf dieses Phänomen? Wie gehen Betroffene selbst damit um? Was kann man pharmako- und psychotherapeutisch tun? Was sagen Anthropologie und Tiefenpsychologie zum „Stimmenhören“ – besonders auch im Unterschied zum „Dingesehen“? Was die Neurowissenschaften?

      Stimmenhören2005