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Franz Liszt

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Franz Liszt, ein Schauspieler – dieser Verdacht gehört zu den ältesten Konstanten der Wirkungsgeschichte des großen Komponisten. Sigfried Schibli versucht in seinem Liszt-Porträt, den verschiedenen Aspekten dieser in der Tat höchst wandlungsfähigen Künstlerfigur nachzugehen und sie wertneutral als Bedingungen seiner künstlerischen Existenz zu beschreiben: den Wandel vom Lebemann zum Abbé, vom Wunderkind zum Salonlöwen, vom Weltbürger zum selbsternannten ‘Zigeunermusiker’. Es sind Verwandlungen, die sich auch musikalisch niederschlugen und die keineswegs nur von biographischem Interesse sind. Dazu gehören auch Liszts spannungsvolles Verhältnis zu Wagner, seine romantische Indifferenz und sein soziales Engagement, sein Verzicht auf Virtuosenruhm und weltlichen Prunk, aber auch sein Schwanken zwischen verschiedenen Lebensformen, das in so komplexen und vielschichtigen Werken wie der h-Moll-Sonate sein kompositorisches Pendant hat.

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Franz Liszt, Sigfried Schibli

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Franz Liszt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sigfried Schibli
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
170
ISBN10
3492152384
ISBN13
9783492152389
Reihe
Beschreibung
Franz Liszt, ein Schauspieler – dieser Verdacht gehört zu den ältesten Konstanten der Wirkungsgeschichte des großen Komponisten. Sigfried Schibli versucht in seinem Liszt-Porträt, den verschiedenen Aspekten dieser in der Tat höchst wandlungsfähigen Künstlerfigur nachzugehen und sie wertneutral als Bedingungen seiner künstlerischen Existenz zu beschreiben: den Wandel vom Lebemann zum Abbé, vom Wunderkind zum Salonlöwen, vom Weltbürger zum selbsternannten ‘Zigeunermusiker’. Es sind Verwandlungen, die sich auch musikalisch niederschlugen und die keineswegs nur von biographischem Interesse sind. Dazu gehören auch Liszts spannungsvolles Verhältnis zu Wagner, seine romantische Indifferenz und sein soziales Engagement, sein Verzicht auf Virtuosenruhm und weltlichen Prunk, aber auch sein Schwanken zwischen verschiedenen Lebensformen, das in so komplexen und vielschichtigen Werken wie der h-Moll-Sonate sein kompositorisches Pendant hat.