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Das Buch über Leben, Tod und den Aufstand im Vernichtungslager Treblinka ist packend und hinterlässt tiefgreifende emotionale Spuren bei den Lesern. Es stellt Fragen, die über die Situation im Lager hinausgehen: Was ist der Mensch? Woher kommt Grausamkeit und Mordlust? Was ist die menschliche Natur? Kann Gehorsam gegenüber einem Führer in einem totalitären Regime zu Massenmord führen? Wie kann man sich gegen totalitäre Übergriffe wehren und Freiheit sowie Mitgefühl bewahren? Wann ist Durchsetzungsvermögen erforderlich und wann ein überlegter Kampf, auch um den Preis des Todes? Im Januar 1942 einigten sich Vertreter der NSDAP und SS auf die „Endlösung der Judenfrage“, was zur Errichtung von Vernichtungslagern führte. Im Juli 1942 begann der Betrieb in Treblinka, wo es 13 Gaskammern gab. Täglich wurden 4000-7000 Menschen transportiert, wobei Hunderte bereits während des Transports starben. Die Ermordungen dauerten 16 Monate, die Opferzahl wird auf 870.000 bis 1,2 Millionen geschätzt, überwiegend Juden. Am 2. August 1943 brach ein Aufstand der Häftlinge aus, bei dem 200-250 einen Fluchtversuch unternahmen. Der Organisator des Aufstands hinterließ eine Nachricht, die auch nach London gelangte. 1970 fand ein Prozess gegen Franz Stangl statt, der sich auf seine „Pflicht“ berief und behauptete, sein Gewissen sei rein.
Publikation
Buchkauf
Treblinka, Jean François Steiner
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1967
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- (Hardcover)
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