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Paracelsus

Arzt und Prophet

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  • 469 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Theophrastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1493-1541), war zu allen Zeiten eine Herausforderung für das Geistesleben. Seine Ausstrahlung erfaßte Naturwissenschafter ebenso wie gläubige Christen, Gnostiker, Rosen-kreuzer, Freimaurer, Muslime, sogar C. G. Jung und Richtungen der Reformmedizin und Esoterik. Am faszinierendsten ist Paracelsus als Arzt. Wenig bekannt sind seine Einstellung zur Praxis, seine Beschreibungen der Krankheiten und seine Handhabung der Chirurgie. Pirmin Meiers Biographie schildert dies, aus reichen Forschungsergebnissen schöpfend, als Panorama des Leidens und Sterbens, aber auch eines unerbittlichen Kampfes in einer Epoche des Übergangs. Psychiatrie, Hautkrankheiten, Bauchoperationen, Anästhesie zur Zeit des Paracelsus offenbaren den Abstieg in einen Abgrund menschlicher Qualen. Dabei erschließt der Verfasser das Umfeld um den Arzt, identifiziert Patientinnen und Patienten, räumt mit manchen liebgewordenen Vorstellungen auf. Das Buch wurde 1993 in der FAZ als bester Beitrag zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Paracelsus“ gewürdigt.

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Paracelsus, Pirmin Meier

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
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(Paperback)
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Titel
Paracelsus
Untertitel
Arzt und Prophet
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Pirmin Meier
Verlag
WBG
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
469
ISBN10
3534261852
ISBN13
9783534261857
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Theophrastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (1493-1541), war zu allen Zeiten eine Herausforderung für das Geistesleben. Seine Ausstrahlung erfaßte Naturwissenschafter ebenso wie gläubige Christen, Gnostiker, Rosen-kreuzer, Freimaurer, Muslime, sogar C. G. Jung und Richtungen der Reformmedizin und Esoterik. Am faszinierendsten ist Paracelsus als Arzt. Wenig bekannt sind seine Einstellung zur Praxis, seine Beschreibungen der Krankheiten und seine Handhabung der Chirurgie. Pirmin Meiers Biographie schildert dies, aus reichen Forschungsergebnissen schöpfend, als Panorama des Leidens und Sterbens, aber auch eines unerbittlichen Kampfes in einer Epoche des Übergangs. Psychiatrie, Hautkrankheiten, Bauchoperationen, Anästhesie zur Zeit des Paracelsus offenbaren den Abstieg in einen Abgrund menschlicher Qualen. Dabei erschließt der Verfasser das Umfeld um den Arzt, identifiziert Patientinnen und Patienten, räumt mit manchen liebgewordenen Vorstellungen auf. Das Buch wurde 1993 in der FAZ als bester Beitrag zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Paracelsus“ gewürdigt.