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Das imaginäre Japan in der Kunst

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Japan und seine Kunst haben die Entwicklung der europäischen Malerei und Photographie, der Baukunst und des Kunsthandwerks in den letzten hundert Jahren nachhaltig beeinflußt. Dieser Einfluß betraf nicht nur die künstlerischen Formen und Sujets, sondern auch den Wandel der ästhetischen Problemdefinition bis hin zu dem des wahrnehmenden Subjekts. Vom Exotismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zu einer Formensprache, in der nicht das Objekt selbst, sondern der von ihm freigelassene Raum die Aussage trägt, führt ein relativ verschlungener, letztlich jedoch recht stetiger Weg europäischer Selektion japanischer Kunst und Kultur. Claudia Delanks Studie stellt diesen Weg exemplarisch dar und knüpft so einige durch die Weltkriege zerrissene Vermittlungs-Fäden wieder neu an. Gleichzeitig wirft sie Licht auf die Ursprünge des oft stereotypen europäischen Japanbildes und leistet einen Beitrag zur Geschichte der visuellen Sprache.

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Das imaginäre Japan in der Kunst, Claudia Delank

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Paperback)
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Titel
Das imaginäre Japan in der Kunst
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Claudia Delank
Verlag
Iudicium
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Paperback
Seitenzahl
292
ISBN10
3891293100
ISBN13
9783891293102
Reihe
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Japan und seine Kunst haben die Entwicklung der europäischen Malerei und Photographie, der Baukunst und des Kunsthandwerks in den letzten hundert Jahren nachhaltig beeinflußt. Dieser Einfluß betraf nicht nur die künstlerischen Formen und Sujets, sondern auch den Wandel der ästhetischen Problemdefinition bis hin zu dem des wahrnehmenden Subjekts. Vom Exotismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zu einer Formensprache, in der nicht das Objekt selbst, sondern der von ihm freigelassene Raum die Aussage trägt, führt ein relativ verschlungener, letztlich jedoch recht stetiger Weg europäischer Selektion japanischer Kunst und Kultur. Claudia Delanks Studie stellt diesen Weg exemplarisch dar und knüpft so einige durch die Weltkriege zerrissene Vermittlungs-Fäden wieder neu an. Gleichzeitig wirft sie Licht auf die Ursprünge des oft stereotypen europäischen Japanbildes und leistet einen Beitrag zur Geschichte der visuellen Sprache.