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Bambocciade

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  • 351 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Die Bambocciade, kleinformatige Gemalde meist in oder bei Rom verorteter Volksszenen, sind Thema dieser historischen Untersuchung, die ikonologische mit sozial- und mentalitatsgeschichtlichen Fragestellungen verknupft: Welches Bild vom Volk wird hier warum und fur wen entworfen, welche Raster der Wirklichkeitserfassung stehen dahinter? Wie lasst sich der fruh bezeugte Erfolg dieses Genres bei der romischen Oberschicht erklaren, das nur scheinbar ein -realistisches- Bild des romischen Volkes entwirft? Was sagen die Bilder uber Wunsche, Angste und Einstellungen der Kaufer gegenuber der dargestellten Unterschicht aus? In ihren historischen, staats-, literatur- und kunsttheoretischen Kontext eingebettet, lesen sich die Werke als eine mentalitats- und kulturgeschichtliche Quelle ersten Ranges, die das Bild aufscheinen lasst, das sich eine soziale Elite von den unteren Lagen der Gesellschaft machte: das Volk als animalische, der Leitung bedurfende, an sich gutmutige, aber auch doppelgesichtige, potentiell bestialische Kreatur."

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Bambocciade, Uta Piereth

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback)
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Titel
Bambocciade
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Uta Piereth
Verlag
Lang
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
351
ISBN10
3906756815
ISBN13
9783906756813
Reihe
Beschreibung
Die Bambocciade, kleinformatige Gemalde meist in oder bei Rom verorteter Volksszenen, sind Thema dieser historischen Untersuchung, die ikonologische mit sozial- und mentalitatsgeschichtlichen Fragestellungen verknupft: Welches Bild vom Volk wird hier warum und fur wen entworfen, welche Raster der Wirklichkeitserfassung stehen dahinter? Wie lasst sich der fruh bezeugte Erfolg dieses Genres bei der romischen Oberschicht erklaren, das nur scheinbar ein -realistisches- Bild des romischen Volkes entwirft? Was sagen die Bilder uber Wunsche, Angste und Einstellungen der Kaufer gegenuber der dargestellten Unterschicht aus? In ihren historischen, staats-, literatur- und kunsttheoretischen Kontext eingebettet, lesen sich die Werke als eine mentalitats- und kulturgeschichtliche Quelle ersten Ranges, die das Bild aufscheinen lasst, das sich eine soziale Elite von den unteren Lagen der Gesellschaft machte: das Volk als animalische, der Leitung bedurfende, an sich gutmutige, aber auch doppelgesichtige, potentiell bestialische Kreatur."