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Velázquez

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Obwohl er als "ein Maler der Ähnlichkeit" beschrieben wurde, gelang es Velázquez vor allem, ein "Maler der Bilder" zu sein, und in dieser Hinsicht war er der erste moderne Künstler. José López-Reys Buch veranschaulicht reichhaltig, wie jedes von Velázquez' Gemälden mehrere Bilder enthält, was es schwer macht, zu entscheiden, ob man die Landschaft, das Porträt, die Person, den Hund, das Pferd, das Stillleben oder die Kostüme am meisten bewundern soll. Velázquez sagte, er bevorzuge es, "der Erste im Alltäglichen zu sein, anstatt in Verfeinerungen". Velázquez wurde als "Vorläufer des Impressionismus" beschrieben. Er malte nach den Diktaten dessen, was er sah. Die Form ist dem Licht und der Farbe untergeordnet: Die Pinselstriche sind Marker, die dem Betrachter helfen, das Bild mental zu rekonstruieren. Diese modernen Konzepte verfolgten Künstler wie Monet oder Matisse ihr ganzes Leben lang. Velázquez schuf Schönheit aus der Hässlichkeit von Figuren wie Innocenz X oder einem Zwerg, oder aus der erhabenen Nacktheit der Venus im Spiegel.

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Velázquez, José López-Rey

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback)
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Titel
Velázquez
Sprache
Deutsch
Autor*innen
José López-Rey
Verlag
Taschen
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
264
ISBN10
3822882186
ISBN13
9783822882184
Reihe
Beschreibung
Obwohl er als "ein Maler der Ähnlichkeit" beschrieben wurde, gelang es Velázquez vor allem, ein "Maler der Bilder" zu sein, und in dieser Hinsicht war er der erste moderne Künstler. José López-Reys Buch veranschaulicht reichhaltig, wie jedes von Velázquez' Gemälden mehrere Bilder enthält, was es schwer macht, zu entscheiden, ob man die Landschaft, das Porträt, die Person, den Hund, das Pferd, das Stillleben oder die Kostüme am meisten bewundern soll. Velázquez sagte, er bevorzuge es, "der Erste im Alltäglichen zu sein, anstatt in Verfeinerungen". Velázquez wurde als "Vorläufer des Impressionismus" beschrieben. Er malte nach den Diktaten dessen, was er sah. Die Form ist dem Licht und der Farbe untergeordnet: Die Pinselstriche sind Marker, die dem Betrachter helfen, das Bild mental zu rekonstruieren. Diese modernen Konzepte verfolgten Künstler wie Monet oder Matisse ihr ganzes Leben lang. Velázquez schuf Schönheit aus der Hässlichkeit von Figuren wie Innocenz X oder einem Zwerg, oder aus der erhabenen Nacktheit der Venus im Spiegel.