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Ein Traktat über Währungsreform

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Jahrzehntelang vergriffen, hat sich der Verlag zu einem Nachdruck des 1924 erschienenen Titels entschlossen. Damit wird neben der „Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ und „Vom Gelde“ ein weiterer Text des bedeutenden Nationalökonomen John Maynard Keynes einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht. Daß dieses Werk auch rund 70 Jahre später noch gültig ist, belegt dieser Auszug aus dem Vorwort: „Nirgends hält man konservative Auffassungen für so angebracht, wie in Währungsfragen; und doch ist nirgends die Notwendigkeit einer Neuorientierung dringender. Oft wird behauptet, eine wissenschaftliche Behandlung von Währungsfragen sei unmöglich, weil die Bankwelt intellektuell außerstande sei, ihre eigenen Probleme zu verstehen. Falls das stimmt, wird die von ihr vertretene soziale Ordnung zusammenbrechen. Aber ich glaube das ganz und gar nicht. Was uns gefehlt hat, ist mehr eine klare Analyse der realen Vorgänge als die Fähigkeit, eine etwa bereits vorliegende Analyse zu verstehen. Wenn die neuen Ideen, die sich jetzt vielerorts entwickeln, gesund und richtig sind, so zweifle ich nicht, daß sie früher oder später durchdringen werden.“

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Ein Traktat über Währungsreform, John Maynard Keynes

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback)
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Titel
Ein Traktat über Währungsreform
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
222
ISBN10
3428073843
ISBN13
9783428073849
Reihe
Beschreibung
Jahrzehntelang vergriffen, hat sich der Verlag zu einem Nachdruck des 1924 erschienenen Titels entschlossen. Damit wird neben der „Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ und „Vom Gelde“ ein weiterer Text des bedeutenden Nationalökonomen John Maynard Keynes einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht. Daß dieses Werk auch rund 70 Jahre später noch gültig ist, belegt dieser Auszug aus dem Vorwort: „Nirgends hält man konservative Auffassungen für so angebracht, wie in Währungsfragen; und doch ist nirgends die Notwendigkeit einer Neuorientierung dringender. Oft wird behauptet, eine wissenschaftliche Behandlung von Währungsfragen sei unmöglich, weil die Bankwelt intellektuell außerstande sei, ihre eigenen Probleme zu verstehen. Falls das stimmt, wird die von ihr vertretene soziale Ordnung zusammenbrechen. Aber ich glaube das ganz und gar nicht. Was uns gefehlt hat, ist mehr eine klare Analyse der realen Vorgänge als die Fähigkeit, eine etwa bereits vorliegende Analyse zu verstehen. Wenn die neuen Ideen, die sich jetzt vielerorts entwickeln, gesund und richtig sind, so zweifle ich nicht, daß sie früher oder später durchdringen werden.“