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Erzähler der Ebenen

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Im Jahr 1984 kündigte Italo Calvino die Veröffentlichung von "Erzähler der Ebenen" an: "Nach mehreren Jahren der Stille kehrt Celati nun mit einem Buch zurück, das die Darstellung der sichtbaren Welt in den Mittelpunkt stellt, und noch mehr eine innere Akzeptanz der alltäglichen Landschaft in dem, was am wenigsten die Vorstellungskraft anregen würde." Diese dreißig Novellen, komisch und fantastisch, traurig oder schrecklich, über das Po-Tal, holen alte narrative Formen der italienischen Novellistik zurück und sind eine Rückkehr zu den Quellen des Erzählens: also zu dem "Hörensagen, das an einem Ort oder in einer Landschaft zirkuliert." Diese Figur des mündlichen Erzählers, die Walter Benjamin sehr am Herzen lag, hat Celati versucht wiederzuentdecken, indem er reiste und Geschichten am Ufer des Po sammelte. Indem er mit seinen Novellen diese vom Aussterben bedrohte Figur feiert, weist Celati auf eine Umweltdegradation hin, die nicht nur die Landschaften betrifft, sondern auch die Fähigkeit zu erzählen und Erfahrungen auszutauschen. So sind dies ebenso viele Parabeln über unsere Zeit und stellen einen Versuch dar, der narrativen Kunst eine Glaubwürdigkeit zurückzugeben, die nicht nur literarisch ist.

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Erzähler der Ebenen, Gianni Celati

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Erzähler der Ebenen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gianni Celati
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
137
ISBN10
3803101433
ISBN13
9783803101433
Reihe
Beschreibung
Im Jahr 1984 kündigte Italo Calvino die Veröffentlichung von "Erzähler der Ebenen" an: "Nach mehreren Jahren der Stille kehrt Celati nun mit einem Buch zurück, das die Darstellung der sichtbaren Welt in den Mittelpunkt stellt, und noch mehr eine innere Akzeptanz der alltäglichen Landschaft in dem, was am wenigsten die Vorstellungskraft anregen würde." Diese dreißig Novellen, komisch und fantastisch, traurig oder schrecklich, über das Po-Tal, holen alte narrative Formen der italienischen Novellistik zurück und sind eine Rückkehr zu den Quellen des Erzählens: also zu dem "Hörensagen, das an einem Ort oder in einer Landschaft zirkuliert." Diese Figur des mündlichen Erzählers, die Walter Benjamin sehr am Herzen lag, hat Celati versucht wiederzuentdecken, indem er reiste und Geschichten am Ufer des Po sammelte. Indem er mit seinen Novellen diese vom Aussterben bedrohte Figur feiert, weist Celati auf eine Umweltdegradation hin, die nicht nur die Landschaften betrifft, sondern auch die Fähigkeit zu erzählen und Erfahrungen auszutauschen. So sind dies ebenso viele Parabeln über unsere Zeit und stellen einen Versuch dar, der narrativen Kunst eine Glaubwürdigkeit zurückzugeben, die nicht nur literarisch ist.