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Wie ein Lamm unter Löwen

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  • 831 Seiten
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Als der Knappe Lupold Kaiser Heinrich VI. von der bevorstehenden Geburt seines Thronerben berichtet, zeigt dieser wenig Emotionen und seine Dankbarkeit ist begrenzt. Roger, der Grund für die Aufregung, wird am Weihnachtstag 1196 in Jesi geboren. Doch sein Vater, der Kaiser, stört sich an der Namensgebung und entreißt Konstanze von Sizilien das Kind, das auf den Namen Friedrich getauft wird. Mit seinem Charme und seiner Überzeugungskraft überquert der junge Friedrich 1212 die Alpen, um sich zum deutschen König krönen zu lassen. Der historische Roman ist ein fesselnder Wälzer, reich an schönen Illustrationen, in den man wunderbar eintauchen kann. Allerdings geht Tilman Röhrig mit der Figur Friedrich II. teils zu oberflächlich um. Neben seinen extremen sexuellen Trieben, die ihn wie manch heutigen Weltpolitiker prägten, werden auch Grausamkeiten bei Bestrafungen erwähnt. Doch das sind nicht die einzigen Aspekte des Barbarossa-Enkels. Sein Interesse an der arabischen Welt, sein Mäzenatentum in Literatur, Malerei und Wissenschaft, seine beeindruckende Bauaktivität und sein politischer Einfluss auf Europa und den Nahen Osten sowie sein Kampf gegen das dogmatisierende Papsttum werden in diesem Werk zu wenig gewürdigt.

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Wie ein Lamm unter Löwen, Tilman Röhrig

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Paperback)
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Ein sehr schöner historischer Roman

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tilman Röhrig
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
Seitenzahl
831
ISBN10
3404262239
ISBN13
9783404262236
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Als der Knappe Lupold Kaiser Heinrich VI. von der bevorstehenden Geburt seines Thronerben berichtet, zeigt dieser wenig Emotionen und seine Dankbarkeit ist begrenzt. Roger, der Grund für die Aufregung, wird am Weihnachtstag 1196 in Jesi geboren. Doch sein Vater, der Kaiser, stört sich an der Namensgebung und entreißt Konstanze von Sizilien das Kind, das auf den Namen Friedrich getauft wird. Mit seinem Charme und seiner Überzeugungskraft überquert der junge Friedrich 1212 die Alpen, um sich zum deutschen König krönen zu lassen. Der historische Roman ist ein fesselnder Wälzer, reich an schönen Illustrationen, in den man wunderbar eintauchen kann. Allerdings geht Tilman Röhrig mit der Figur Friedrich II. teils zu oberflächlich um. Neben seinen extremen sexuellen Trieben, die ihn wie manch heutigen Weltpolitiker prägten, werden auch Grausamkeiten bei Bestrafungen erwähnt. Doch das sind nicht die einzigen Aspekte des Barbarossa-Enkels. Sein Interesse an der arabischen Welt, sein Mäzenatentum in Literatur, Malerei und Wissenschaft, seine beeindruckende Bauaktivität und sein politischer Einfluss auf Europa und den Nahen Osten sowie sein Kampf gegen das dogmatisierende Papsttum werden in diesem Werk zu wenig gewürdigt.