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Das Rätsel der Vergangenheit

Erinnern - Vergessen - Verzeihen

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Die hier veröffentlichten Studien bieten einen Einblick in Paul Ricoeurs Überlegungen zum Gedächtnis und bilden den systematischen Abschluss seines philosophischen Lebenswerks, insbesondere der Werke „Zeit und Erzählung“ und „Das Selbst als ein Anderer“. Sie tragen zur aktuellen Diskussion über Gedächtnis und Geschichte bei. Ricoeur fordert eine Kultur des Verzeihens, die durch Gedächtnisarbeit unterstützt wird, wobei die Anerkennung der Erinnerungen anderer das bloße Wiederholen von Schuld beendet. Das Kulturwissenschaftliche Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen wurde 1988 von der Landesregierung gegründet, um Probleme einer von Wissenschaft, Technik und industrieller Produktion geprägten Gesellschaft zu erforschen. Es richtet temporäre Studiengruppen ein, die mit wechselnden Gastwissenschaftlern innovative Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Fragestellungen realisieren. Diese interdisziplinären Gruppen dienen der Grundlagenforschung im Bereich der Kulturwissenschaften und orientieren sich an aktuellen Herausforderungen moderner Gesellschaften im internationalen und interkulturellen Kontext. Die Reihe der Essener Kulturwissenschaftlichen Vorträge (EKV) präsentiert ausgewählte Beispiele aus dem Vortragsprogramm des Instituts.

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Das Rätsel der Vergangenheit, Paul Ricœur

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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Titel
Das Rätsel der Vergangenheit
Untertitel
Erinnern - Vergessen - Verzeihen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Ricœur
Erscheinungsdatum
1998
Seitenzahl
156
ISBN10
3892443335
ISBN13
9783892443339
Reihe
Beschreibung
Die hier veröffentlichten Studien bieten einen Einblick in Paul Ricoeurs Überlegungen zum Gedächtnis und bilden den systematischen Abschluss seines philosophischen Lebenswerks, insbesondere der Werke „Zeit und Erzählung“ und „Das Selbst als ein Anderer“. Sie tragen zur aktuellen Diskussion über Gedächtnis und Geschichte bei. Ricoeur fordert eine Kultur des Verzeihens, die durch Gedächtnisarbeit unterstützt wird, wobei die Anerkennung der Erinnerungen anderer das bloße Wiederholen von Schuld beendet. Das Kulturwissenschaftliche Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen wurde 1988 von der Landesregierung gegründet, um Probleme einer von Wissenschaft, Technik und industrieller Produktion geprägten Gesellschaft zu erforschen. Es richtet temporäre Studiengruppen ein, die mit wechselnden Gastwissenschaftlern innovative Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Fragestellungen realisieren. Diese interdisziplinären Gruppen dienen der Grundlagenforschung im Bereich der Kulturwissenschaften und orientieren sich an aktuellen Herausforderungen moderner Gesellschaften im internationalen und interkulturellen Kontext. Die Reihe der Essener Kulturwissenschaftlichen Vorträge (EKV) präsentiert ausgewählte Beispiele aus dem Vortragsprogramm des Instituts.