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Der Prager Frühling 1968

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  • 132 Seiten
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Der „Prager Frühling“ war nicht nur eine Sache der herrschenden kommunistischen Elite, die ihn begonnen und geprägt hat. Er wurde von einer Volksbewegung getragen und muss daher in eine Reihe mit den anderen Aufständen und Bewegungen gegen die realsozialistischen Diktaturen in Ostmitteleuropa gestellt werden. Doch er war in einem Punkt eine Ausnahme: Anders als in der DDR 1953, in Ungarn 1956, in Polen 1980 und im gesamten Ostblock 1989 war für Tschechen und Slowaken 1968 nicht die herrschende kommunistische Partei der Gegner. Als die von der Parteiführung begonnenen Reformen von außen beendet wurden, standen Tschechen und Slowaken gemeinsam mit ihr gegen die Okkupanten. Danach trennten sich die Wege der Bevölkerung und der Partei allerdings, ohne dass sie je wieder zusammengefunden hätten.

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Der Prager Frühling 1968, Reinhard Veser

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Der Prager Frühling 1968
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Reinhard Veser
Verlag
LZT
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
132
ISBN10
3937967311
ISBN13
9783937967318
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der „Prager Frühling“ war nicht nur eine Sache der herrschenden kommunistischen Elite, die ihn begonnen und geprägt hat. Er wurde von einer Volksbewegung getragen und muss daher in eine Reihe mit den anderen Aufständen und Bewegungen gegen die realsozialistischen Diktaturen in Ostmitteleuropa gestellt werden. Doch er war in einem Punkt eine Ausnahme: Anders als in der DDR 1953, in Ungarn 1956, in Polen 1980 und im gesamten Ostblock 1989 war für Tschechen und Slowaken 1968 nicht die herrschende kommunistische Partei der Gegner. Als die von der Parteiführung begonnenen Reformen von außen beendet wurden, standen Tschechen und Slowaken gemeinsam mit ihr gegen die Okkupanten. Danach trennten sich die Wege der Bevölkerung und der Partei allerdings, ohne dass sie je wieder zusammengefunden hätten.