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Warum man Lassie nicht quälen darf

Tierversuche und moralischer Individualismus

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Tierversuche werden in verschiedenen Bereichen wie biomedizinischer Forschung, medizinischer Diagnose, Therapie, Pharmakologie und militärischer Forschung als unverzichtbar angesehen, obwohl sie ein umstrittenes Tierschutzthema sind. Hierbei stehen essentielle tierliche und menschliche Interessen gegenüber, was die Frage der Tierversuche zu einem Testfall für die menschliche Unparteilichkeit macht. Es stellt sich die Frage, ob die Zugehörigkeit zu einer biologischen Gattung den moralischen Status eines Lebewesens beeinflusst. Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass die Interessen von Individuen unabhängig von ihrer Gattungszugehörigkeit gleich gewichtet werden sollten, könnte dies radikale Konsequenzen für unsere moralischen Intuitionen haben und eine grundlegende Revision der Problematik von Tierversuchen nach sich ziehen. Der Autor argumentiert, dass die ethische Diskussion sich von bisherigen Fragen lösen muss, die im Tierschutz im Vordergrund standen. Die Berechtigung von Tierversuchen sollte nicht primär anhand von Nützlichkeit oder der Wirkung auf den Menschen entschieden werden, sondern vielmehr unter dem Aspekt, ob und unter welchen Umständen Tiere als lebende „Ressourcen“ für menschliche Zwecke genutzt werden dürfen. Johann S. Ach zeigt, dass die Gründe, die es verbieten, Tiere wie Menschen zu quälen oder zu töten, dieselben sind.

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Warum man Lassie nicht quälen darf, Johann S. Ach

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
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(Paperback)
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Titel
Warum man Lassie nicht quälen darf
Untertitel
Tierversuche und moralischer Individualismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Johann S. Ach
Verlag
Fischer
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
ISBN10
3891311192
ISBN13
9783891311196
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Tierversuche werden in verschiedenen Bereichen wie biomedizinischer Forschung, medizinischer Diagnose, Therapie, Pharmakologie und militärischer Forschung als unverzichtbar angesehen, obwohl sie ein umstrittenes Tierschutzthema sind. Hierbei stehen essentielle tierliche und menschliche Interessen gegenüber, was die Frage der Tierversuche zu einem Testfall für die menschliche Unparteilichkeit macht. Es stellt sich die Frage, ob die Zugehörigkeit zu einer biologischen Gattung den moralischen Status eines Lebewesens beeinflusst. Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass die Interessen von Individuen unabhängig von ihrer Gattungszugehörigkeit gleich gewichtet werden sollten, könnte dies radikale Konsequenzen für unsere moralischen Intuitionen haben und eine grundlegende Revision der Problematik von Tierversuchen nach sich ziehen. Der Autor argumentiert, dass die ethische Diskussion sich von bisherigen Fragen lösen muss, die im Tierschutz im Vordergrund standen. Die Berechtigung von Tierversuchen sollte nicht primär anhand von Nützlichkeit oder der Wirkung auf den Menschen entschieden werden, sondern vielmehr unter dem Aspekt, ob und unter welchen Umständen Tiere als lebende „Ressourcen“ für menschliche Zwecke genutzt werden dürfen. Johann S. Ach zeigt, dass die Gründe, die es verbieten, Tiere wie Menschen zu quälen oder zu töten, dieselben sind.