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Zwischen Nicht-Adel und Adel

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Der Reichenauer Tagungsband (Herbst 1998) behandelt die soziale Dynamik im späten Mittelalter, insbesondere die Entstehung des Adels aus weniger beachteten Wurzeln. Der Titel 'Zwischen Nicht-Adel und Adel' spiegelt die Herausforderung wider, einen Zustand zu beschreiben, der sich im Entstehen befindet. Es wird untersucht, wie Ober- und Führungsschichten in Städten und auf dem Land gebildet werden, welche wirtschaftlichen Grundlagen und Bedingungen für ihren Aufstieg entscheidend sind, sowie die Merkmale sozialer Distanz und Kohärenz innerhalb der Gruppen. Die Beiträge sind regional strukturiert und reichen von Südtirol über Bayern, Böhmen, Sachsen, Polen bis nach Friesland. Zudem werden zeitgenössische Dichtungen und epigraphische Zeugnisse berücksichtigt, während die Rolle von Kirche und Stadt in der sozialen Mobilität thematisiert wird. Zu Beginn werden der Aufstieg in den Adel und die Kriterien der Adelszugehörigkeit im europäischen Kontext erörtert. Die erforschte Grauzone zwischen Adel und Nicht-Adel erfordert auch zukünftig weitere wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Die Inhalte umfassen unter anderem die gesellschaftliche Mobilität in der Literatur des deutschen Mittelalters, Formen des Aufstiegs im Tirol des 14. Jahrhunderts, sowie die Dynamik des niederadligen und bürgerlichen Lebens in verschiedenen Regionen.

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Zwischen Nicht-Adel und Adel, Kurt Andermann

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover)
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Titel
Zwischen Nicht-Adel und Adel
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kurt Andermann
Verlag
Thorbecke
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
ISBN10
3799566538
ISBN13
9783799566537
Reihe
Beschreibung
Der Reichenauer Tagungsband (Herbst 1998) behandelt die soziale Dynamik im späten Mittelalter, insbesondere die Entstehung des Adels aus weniger beachteten Wurzeln. Der Titel 'Zwischen Nicht-Adel und Adel' spiegelt die Herausforderung wider, einen Zustand zu beschreiben, der sich im Entstehen befindet. Es wird untersucht, wie Ober- und Führungsschichten in Städten und auf dem Land gebildet werden, welche wirtschaftlichen Grundlagen und Bedingungen für ihren Aufstieg entscheidend sind, sowie die Merkmale sozialer Distanz und Kohärenz innerhalb der Gruppen. Die Beiträge sind regional strukturiert und reichen von Südtirol über Bayern, Böhmen, Sachsen, Polen bis nach Friesland. Zudem werden zeitgenössische Dichtungen und epigraphische Zeugnisse berücksichtigt, während die Rolle von Kirche und Stadt in der sozialen Mobilität thematisiert wird. Zu Beginn werden der Aufstieg in den Adel und die Kriterien der Adelszugehörigkeit im europäischen Kontext erörtert. Die erforschte Grauzone zwischen Adel und Nicht-Adel erfordert auch zukünftig weitere wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Die Inhalte umfassen unter anderem die gesellschaftliche Mobilität in der Literatur des deutschen Mittelalters, Formen des Aufstiegs im Tirol des 14. Jahrhunderts, sowie die Dynamik des niederadligen und bürgerlichen Lebens in verschiedenen Regionen.