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Dresdner Totentanz

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Der Dresdner Totentanz ist ein Sandsteinrelief, das 27 Figuren zeigt, die einer Schalmei in den Tod folgen. Ursprünglich für das Dresdner Schloss geschaffen, entstand das Kunstwerk 1534 in der Dreikönigskirche. Hinter dem Tod als Spielmann schreiten Vertreter der Kirche wie Papst, Kardinal und Priester. Die weltlichen Stände werden von einer trommelnden Todesgestalt angeführt, gefolgt von Kaiser Karl V., König Ferdinand I., dem sächsischen Herzog Georg, seinem Sohn, einem Ritter, einem Edelmann, einem bürgerlichen Gelehrten, einem Handwerker sowie Vertretern der armen Schichten: Kriegsknecht, Bauer und Bettler. Frauen sind gesondert zusammengefasst: Äbtissin, Edelfrau und eine Marktfrau mit Gänsen. Eine weitere Gruppe zeigt einen reichen Mann mit Geldsack, ein Kind, einen armen Greis und schließlich den Tod mit der Sense. Herzog Georg, ein Gegner der lutherischen Reformation, verstand sein Bildprogramm als katholische Erwiderung auf protestantische Themen von Sünde und Erlösung. Der Schöpfer des eindrucksvollen Werks ist Christoph Walther. Die überarbeitete Publikation erläutert die Elemente des Kunstwerks und dokumentiert seine Erhaltung bis heute. Zudem wird der heutige Standort, die Dreikönigskirche in der Dresdner Neustadt, kunsthistorisch eingeordnet.

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Dresdner Totentanz, Marius Winzeler

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Paperback)
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Titel
Dresdner Totentanz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marius Winzeler
Verlag
Stekovics
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Paperback
ISBN10
3932863852
ISBN13
9783932863851
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Der Dresdner Totentanz ist ein Sandsteinrelief, das 27 Figuren zeigt, die einer Schalmei in den Tod folgen. Ursprünglich für das Dresdner Schloss geschaffen, entstand das Kunstwerk 1534 in der Dreikönigskirche. Hinter dem Tod als Spielmann schreiten Vertreter der Kirche wie Papst, Kardinal und Priester. Die weltlichen Stände werden von einer trommelnden Todesgestalt angeführt, gefolgt von Kaiser Karl V., König Ferdinand I., dem sächsischen Herzog Georg, seinem Sohn, einem Ritter, einem Edelmann, einem bürgerlichen Gelehrten, einem Handwerker sowie Vertretern der armen Schichten: Kriegsknecht, Bauer und Bettler. Frauen sind gesondert zusammengefasst: Äbtissin, Edelfrau und eine Marktfrau mit Gänsen. Eine weitere Gruppe zeigt einen reichen Mann mit Geldsack, ein Kind, einen armen Greis und schließlich den Tod mit der Sense. Herzog Georg, ein Gegner der lutherischen Reformation, verstand sein Bildprogramm als katholische Erwiderung auf protestantische Themen von Sünde und Erlösung. Der Schöpfer des eindrucksvollen Werks ist Christoph Walther. Die überarbeitete Publikation erläutert die Elemente des Kunstwerks und dokumentiert seine Erhaltung bis heute. Zudem wird der heutige Standort, die Dreikönigskirche in der Dresdner Neustadt, kunsthistorisch eingeordnet.