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Das ABC-Buch ist ein polnisches Genre, eine literarische Form, die lose aus kurzen, alphabetisch angeordneten Einträgen besteht. In diesem Band schafft Czeslaw Milosz mit seinem erzählerischen Blick für Details und scharfen Urteilen unvergessliche Porträts, indem er Skizzen von Charakteren aus seinen früheren Prosa-Werken und Gedichten mit Verweisen auf reale historische Figuren kombiniert. Simone de Beauvoir, Albert Camus, Fjodor Dostojewski, Edward Hopper und Arthur Koestler stehen ebenso im Mittelpunkt seiner Betrachtungen wie die Dichter Charles Baudelaire und Robert Frost sowie die polnischen Schriftsteller Witold Gombrowicz und Zbigniew Herbert. Diese Übersicht geht über Profile von realen und imaginären Personen hinaus zu Orten, die in Miloszs persönlicher Geografie eine besondere Bedeutung hatten. Sein Fokus reicht von Szetejnie, wo er geboren wurde, und Berkeley, wo er fast vier Jahrzehnte gelebt hat, bis zu Orten, die er besucht hat, wie Bend, Oregon, und Sierraville, Kalifornien. Fluid miteinander verwoben sind diese Einträge mit seinen Reflexionen über breitere Themen wie "Stadt", "Unglück", "Liebe" und "Wissen". Witzig, gelehrt, eloquent und offenherzig ist Miloszs ABC zugleich ein faszinierendes Selbstporträt und eine einzigartige Reflexion über die Politik, Poesie und Prosa des zwanzigsten Jahrhunderts.
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Mein ABC, Czesław Miłosz
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2001
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- (Hardcover)
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Mein ABC
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Czesław Miłosz
- Verlag
- Hanser
- Erscheinungsdatum
- 2001
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 179
- ISBN10
- 3446201335
- ISBN13
- 9783446201330
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Wahre Geschichten, Poesie, Meinungsjournalismus, Serie, Polnische Literatur, Polen (Staat), Nobelpreis
- Beschreibung
- Das ABC-Buch ist ein polnisches Genre, eine literarische Form, die lose aus kurzen, alphabetisch angeordneten Einträgen besteht. In diesem Band schafft Czeslaw Milosz mit seinem erzählerischen Blick für Details und scharfen Urteilen unvergessliche Porträts, indem er Skizzen von Charakteren aus seinen früheren Prosa-Werken und Gedichten mit Verweisen auf reale historische Figuren kombiniert. Simone de Beauvoir, Albert Camus, Fjodor Dostojewski, Edward Hopper und Arthur Koestler stehen ebenso im Mittelpunkt seiner Betrachtungen wie die Dichter Charles Baudelaire und Robert Frost sowie die polnischen Schriftsteller Witold Gombrowicz und Zbigniew Herbert. Diese Übersicht geht über Profile von realen und imaginären Personen hinaus zu Orten, die in Miloszs persönlicher Geografie eine besondere Bedeutung hatten. Sein Fokus reicht von Szetejnie, wo er geboren wurde, und Berkeley, wo er fast vier Jahrzehnte gelebt hat, bis zu Orten, die er besucht hat, wie Bend, Oregon, und Sierraville, Kalifornien. Fluid miteinander verwoben sind diese Einträge mit seinen Reflexionen über breitere Themen wie "Stadt", "Unglück", "Liebe" und "Wissen". Witzig, gelehrt, eloquent und offenherzig ist Miloszs ABC zugleich ein faszinierendes Selbstporträt und eine einzigartige Reflexion über die Politik, Poesie und Prosa des zwanzigsten Jahrhunderts.


