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"Lieber Lord Chandos"

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  • 256 Seiten
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Im Oktober 1902 erschien Hofmannsthals Chandos-Brief: ein erfundenes Schreiben eines Lord Chandos an den englischen Philosophen Francis Bacon. §Unmittelbar nach seiner Veröffentlichung begann dieser Brief Epoche zu machen und gilt heute als eine der Gründungsurkunden der modernen Literatur. Er ist das Dokument einer Krise: "Es ist mir völlig die Fähigkeit abhanden gekommen, über irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen", schreibt Chandos. Grund dafür ist die Profanisierung der Sprache durch ihren alltäglichen Gebrauch. Aus dieser Sprache kann keine Literatur mehr gelingen.§Im Herbst des Jahres 2002 jährt sich zum einhundersten Mal das Erscheinen des Chandos-Briefs. Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der S. Fischer Verlag haben neben zeitgenössischen Schriftstellern auch bildende Künstler, Komponisten, Philosophen sowie Film- und Theaterregisseure gebeten, den Brief des Lord Chandos zu beantworten.

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"Lieber Lord Chandos", Roland Spahr

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Titel
"Lieber Lord Chandos"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Roland Spahr
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
256
ISBN10
3100751183
ISBN13
9783100751188
Reihe
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Oktober 1902 erschien Hofmannsthals Chandos-Brief: ein erfundenes Schreiben eines Lord Chandos an den englischen Philosophen Francis Bacon. §Unmittelbar nach seiner Veröffentlichung begann dieser Brief Epoche zu machen und gilt heute als eine der Gründungsurkunden der modernen Literatur. Er ist das Dokument einer Krise: "Es ist mir völlig die Fähigkeit abhanden gekommen, über irgend etwas zusammenhängend zu denken oder zu sprechen", schreibt Chandos. Grund dafür ist die Profanisierung der Sprache durch ihren alltäglichen Gebrauch. Aus dieser Sprache kann keine Literatur mehr gelingen.§Im Herbst des Jahres 2002 jährt sich zum einhundersten Mal das Erscheinen des Chandos-Briefs. Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der S. Fischer Verlag haben neben zeitgenössischen Schriftstellern auch bildende Künstler, Komponisten, Philosophen sowie Film- und Theaterregisseure gebeten, den Brief des Lord Chandos zu beantworten.