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Die Entspannung unzerstörbar machen

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Nach Willy Brandts Rücktritt als Bundeskanzler im Mai 1974 erlebte der international angesehene Staatsmann ein bemerkenswertes Comeback. Der Band dokumentiert die Jahre 1974–1982, in denen Brandt versuchte, die Entspannungspolitik in einer Zeit wachsender globaler Spannungen 'unzerstörbar' zu machen. Ab der zweiten Hälfte der 70er Jahre wurde das internationale Umfeld für diese Politik zunehmend schwieriger, da die Konfrontation der Supermächte sich zuspitzte. Die amerikanisch-sowjetische Détente und Brandts Ostpolitik, die durch die Helsinki-Konferenz und die Wiener Abrüstungsverhandlungen fortgeführt werden sollten, gerieten in Gefahr. Über 80 Dokumente – Reden, Artikel, persönliche Vermerke, Protokolle, Interviews und Briefe – zeigen, wie Brandt sein Ansehen einsetzte, um der weltpolitischen Trendwende mit einer 'aktiven Friedenspolitik' zu begegnen. Der Gedankenaustausch mit dem sowjetischen Generalsekretär Leonid Breschnew wird durch erstmals zugängliche Briefe und Gesprächsnotizen von 1974 bis 1982 beleuchtet. Neben Erfolgen werden auch die Grenzen des Dialogs mit den östlichen Machthabern sichtbar, insbesondere im Kontext des NATO-Doppelbeschlusses 1979. In der Debatte um die Stationierung amerikanischer Raketen in Deutschland richteten sich die Hoffnungen vieler auf Brandt, der in schwierigen Zeiten für Versöhnung, Frieden und Vertrauen stand und zur Erhaltung des mit den Ostverträgen geschaffenen Fundaments beitrug.

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Die Entspannung unzerstörbar machen, Willy Brandt

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Die Entspannung unzerstörbar machen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Willy Brandt
Verlag
Dietz
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
ISBN10
3801203093
ISBN13
9783801203092
Reihe
Beschreibung
Nach Willy Brandts Rücktritt als Bundeskanzler im Mai 1974 erlebte der international angesehene Staatsmann ein bemerkenswertes Comeback. Der Band dokumentiert die Jahre 1974–1982, in denen Brandt versuchte, die Entspannungspolitik in einer Zeit wachsender globaler Spannungen 'unzerstörbar' zu machen. Ab der zweiten Hälfte der 70er Jahre wurde das internationale Umfeld für diese Politik zunehmend schwieriger, da die Konfrontation der Supermächte sich zuspitzte. Die amerikanisch-sowjetische Détente und Brandts Ostpolitik, die durch die Helsinki-Konferenz und die Wiener Abrüstungsverhandlungen fortgeführt werden sollten, gerieten in Gefahr. Über 80 Dokumente – Reden, Artikel, persönliche Vermerke, Protokolle, Interviews und Briefe – zeigen, wie Brandt sein Ansehen einsetzte, um der weltpolitischen Trendwende mit einer 'aktiven Friedenspolitik' zu begegnen. Der Gedankenaustausch mit dem sowjetischen Generalsekretär Leonid Breschnew wird durch erstmals zugängliche Briefe und Gesprächsnotizen von 1974 bis 1982 beleuchtet. Neben Erfolgen werden auch die Grenzen des Dialogs mit den östlichen Machthabern sichtbar, insbesondere im Kontext des NATO-Doppelbeschlusses 1979. In der Debatte um die Stationierung amerikanischer Raketen in Deutschland richteten sich die Hoffnungen vieler auf Brandt, der in schwierigen Zeiten für Versöhnung, Frieden und Vertrauen stand und zur Erhaltung des mit den Ostverträgen geschaffenen Fundaments beitrug.