Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Kampf um die Akten

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis und dem Friedrich-Meinecke-Preis, behandelt die Studie die Rückgabeverhandlungen zwischen der Bundesrepublik und den Westalliierten über beschlagnahmtes deutsches Archivgut. Hunderte Tonnen an Schriftgut aus den Archiven der Reichsministerien, militärischen Stellen und Parteiorganisationen waren nach dem Krieg in alliierte Hände gefallen. Die Geschichte der Aktenrückgabe ist ein bisher vernachlässigtes Kapitel der politischen Emanzipation der Bundesrepublik. Diese Verhandlungen waren nicht nur ein weiteres Thema der jungen bundesdeutschen Außenpolitik, sondern symbolisierten auch den Versuch, verlorene Souveränität zurückzugewinnen. Zudem ist die Aktenrückgabe eine Auseinandersetzung um die Deutungsmacht deutscher Geschichte. Der temporäre Verlust der diplomatischen Akten für die (west)deutsche Geschichtswissenschaft und der ungehinderte Zugang für amerikanische und britische Historiker führten zu einem Streit um die legitimen Sprecher in der Deutung deutscher Geschichte. Die Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Rückgabeverhandlungen und den Anfängen westdeutscher Zeitgeschichtsforschung und hebt insbesondere die transnationale Dimension der Diskussion hervor.

Buchkauf

Kampf um die Akten, Astrid M. Eckert

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

5,0
Ausgezeichnet
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Kampf um die Akten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Astrid M. Eckert
Verlag
Steiner
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Hardcover
Seitenzahl
534
ISBN10
3515085548
ISBN13
9783515085540
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze-Preis und dem Friedrich-Meinecke-Preis, behandelt die Studie die Rückgabeverhandlungen zwischen der Bundesrepublik und den Westalliierten über beschlagnahmtes deutsches Archivgut. Hunderte Tonnen an Schriftgut aus den Archiven der Reichsministerien, militärischen Stellen und Parteiorganisationen waren nach dem Krieg in alliierte Hände gefallen. Die Geschichte der Aktenrückgabe ist ein bisher vernachlässigtes Kapitel der politischen Emanzipation der Bundesrepublik. Diese Verhandlungen waren nicht nur ein weiteres Thema der jungen bundesdeutschen Außenpolitik, sondern symbolisierten auch den Versuch, verlorene Souveränität zurückzugewinnen. Zudem ist die Aktenrückgabe eine Auseinandersetzung um die Deutungsmacht deutscher Geschichte. Der temporäre Verlust der diplomatischen Akten für die (west)deutsche Geschichtswissenschaft und der ungehinderte Zugang für amerikanische und britische Historiker führten zu einem Streit um die legitimen Sprecher in der Deutung deutscher Geschichte. Die Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen Rückgabeverhandlungen und den Anfängen westdeutscher Zeitgeschichtsforschung und hebt insbesondere die transnationale Dimension der Diskussion hervor.